Leylâ Erbil
Foto Necdet Kaygin

Leylâ Erbil

Leylâ Erbil, geboren 1931 in Istanbul, studierte englische Philologie an der dortigen Universität. Eine Zeit lang arbeitete sie am Türkischen Generalkonsulat in Zürich. Für die Türkische Arbeiterpartei engagierte sie sich im Bereich von Kunst und Kultur, bevor sie sich schließlich ganz dem Schreiben widmete. Leyla Erbil gilt als Pionierin der Frauenliteratur. In ihrem Werk experimentierte sie immer wieder mit neuen Erzähltechniken. Sie starb 2013 in Istanbul.

Ausführliche Biografie

Stimmen

»Leylâ Erbil ist eine vielschichtige Autorin, sie ist rein, schillernd und dennoch von einer großen Tiefe.«

Orhan Koçak, Radikal-Kitap

»Wenn wir uns innerhalb der Weltliteratur nach den wichtigsten literarischen Strömungen umsehen, insbesondere was den Stil anbelangt, dann werden wir entdecken, dass Leyla Erbil einen eigenen Stil entwickelt hat. Leyla Erbil lag nie an einer journalistischen Schreibweise, auch ging es ihr nie um eine eindimensionale Sichtweise der Gesellschaft. Niemals hat sie Themen aufgegriffen, nur um damit Leser zu gewinnen. Kommerzielle Motive waren ihr gleichgültig.«

Demir Özlü, Cumhuriyet

»Leyla Erbil setzt sich in ihren Werken stets für die Belange der Benachteiligten ein und findet sich bewusst an den Orten ein, wo es zu Auseinandersetzungen kommt. Mit einem sicheren Gespür entscheidet sie sich dann für eine bestimmte Erzählweise, um die Situation der Menschen, die zwischen den Fronten aufgerieben werden, aufzuzeichnen.«

Türkisches PEN Komitee

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    Was bedeutet es, eine moderne Frau in Istanbul zu sein? Der erste Roman der türkischen Frauenliteratur ist brisant bis auf den heutigen Tag.