Mo Yan
Mo Yan (Hamburg, 2009). Foto Johannes Kolfhaus

Mo Yan

Mo Yan (was so viel heißt wie »keine Sprache«) ist das Pseudonym von Guan Moye. Er wurde 1956 in Gaomi in der Provinz Shandong geboren und entstammt einer bäuerlichen Familie. Spätestens seit Zhang Yimous preisgekrönter Verfilmung seines Romans Das rote Kornfeld gilt Mo Yan auch international als einer der wichtigsten und erfolgreichsten Autoren der chinesischen Gegenwartsliteratur. 2012 wurde Mo Yan mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

Ausführliche Biografie

Stimmen

»Mo Yan ist nicht der einzige magische Realist in der modernen chinesischen Literatur; seine Verschränkung von Realismus und Surrealismus jedoch ist die geschickteste – und die schmerzhafteste. Er ist eher ein chinesischer Pynchon als ein chinesischer Márquez – und doch ist er einzigartig unter den großen zeitgenössischen Autoren.«

The Guardian

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    Werke von Mo Yan

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    Ein virtuoser Ritt durch Höhen und Tiefen der chinesischen Geschichte – vom Nobelpreisträger für Literatur 2012

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    »Mo Yan beschreibt mit viel Spannung den Kampf des Einzelnen gegen die staatliche Willkür im heutigen China. Die Stärke des Romans ist die Mischung aus bitterem Realismus und Poesie.« Der Spiegel
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    »Ein Buch über die Liebe wie über die Verzweiflung, über den ewigen Wechsel zwischen Frieden und Krieg, Hoffnung und Verlust.« Alexander Schmitz, Welt am Sonntag
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    »Berauschend und geheimnisvoll, ein hochprozentiger literarischer Genuss.« Katrin Hillgruber, DeutschlandRadio