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Nach »Traum im Polarnebel« macht Juri Rytchëu erneut eine wahre Geschichte zum Ausgangspunkt eines großen Romans über das Fortleben einer Kultur, die »älter ist als die Pyramiden«.
Eine junge Ethnografin aus Leningrad macht sich 1947 auf, um das Leben der Tschuktschen aus nächster Nähe kennenzulernen. Sie heiratet den Sohn des letzten Schamanen. Als die Katastrophe über das Lager hereinzubrechen droht, geschieht das Unerhörte: Der alte Rinto weiht die fremde Frau ein in die bedrohten Künste und Geheimnisse.
Juri Rytchëu
Die Reise der Anna Odinzowa
Roman
Aus dem Russischen von Charlotte und Leonhard Kossuth
Porträt

Juri Rytchëu (1930–2008) wuchs als Sohn eines Jägers in der Siedlung Uëlen auf der Tschuktschenhalbinsel im Nordosten Sibiriens auf und war der erste Schriftsteller dieses Volkes.

Porträt
Charlotte Kossuth (Übersetzung)

Charlotte Kossuth (*1925) war fast dreißig Jahre lang Verlagslektorin für russische und sowjetische Literatur in Berlin.

Porträt
Leonhard Kossuth (Übersetzung)

Leonhard Kossuth (*1923) lehrte am Literaturinstitut in Leipzig und war dreißig Jahre lang Cheflektor für Sowjetliteratur in Berlin.