Yi Munyol, geboren 1948 in Yongyang in Südkorea, hatte, da seine Familie durch den Koreakrieg auseinandergerissen wurde, eine turbulente Kindheit und Jugend. Eine Zeitlang war er obdachlos, das Studium brach er ab. Heute gehört er zu den meistgelesenen und -übersetzten koreanischen Schriftstellern der Gegenwart. Yi Munyol ist u. a. mit dem Koreanischen Preis für Literatur und dem französischen Verdienstorden für Kultur und Literatur ausgezeichnet worden. Er lebt in Südkorea.

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Im Werk des 1948 in Südkorea geborenen Yi Munyol, der heute zu den herausragenden Repräsentanten dieser Literatur und hier und da schon zu den möglichen Nobelpreiskandidaten zählt, haben die Konflikte des Landes und seiner jüngsten Geschichte beklemmenden Ausdruck gefunden. Die unaufgelösten inneren Spannungen, die gebliebenen autoritären Strukturen hinter der Fassade der Demokratisierung sind schwerlich prägnanter darzustellen.

Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung, 30.03.2004

Yi ist für Südkorea das, was Amos Oz für Israel, Nadine Gordimer für Südafrika und James Baldwin für die USA ist.

Village Voice,

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    (2004)
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