|
|
Yasar Kemal Memed mein Falke »Unsere Romanschriftsteller wirken wie Zimmerpflanzen neben diesem Dichter.« Le Figaro In den abgelegenen Dörfern am Rande des anatolischen Taurusgebirges herrscht der Grundbesitzer Abdi Aga. Der Boden ist so elend, dass fast nur Disteln auf ihm wachsen. Und von jeder Ernte fordert der Aga zwei Drittel. Memed, der Bauernsohn, hat seinen Hass auf sich gezogen. Er wird zur Flucht in die Berge gezwungen. Aus dem schmächtigen, ängstlichen Knaben wird ein Räuber, Rebell und Rächer des Volkes. Auf ihn hoffen die Bauern, vor ihm verbarrikadieren sich die Grundherren in ihren Häusern.Im Kampf gegen den Aga hat Memed schließlich alles verloren: seine Mutter, seine Braut, den fruchtbaren Acker, den die Bauern ihm nach der Amnestie bereithalten. Aber von dem Tag an, an dem die Rache an Abdi Aga vollzogen ist, brennen die Bauern jedes Jahr die Disteln nieder, säen das Korn in die Asche und führen die Ernten in die eigenen Scheunen. Und bei dem Freudenfest vor dem Pflügen erscheint auf dem Berg, hinter dem Memed verschwunden ist, eine Feuerkugel. Zusatzinformationen ... » Mehr ... » Mehr (bezieht sich auf Broschur ) Leseprobe Die Feuerstelle war frisch mit Lehm verputzt. Aus Lehm war auch das Dach des Hauses, mit einer Reisigschicht an der Decke. Der Fußboden glänzte schwarz vom Ruß vieler Jahre. Das Haus bestand aus zwei Teilen, Wohnraum und Stall. Durch die Verbindungstür drang eine feucht-warme Luft herein, in der sich die Gerüche von frischem Rinderdung, Stroh und frischem Grün mischten. Jetzt traten der Sohn, die ...
» Mehr
(bezieht sich auf Broschur )»›Memed mein Falke‹ ist nicht nur ein grandioses literarisches Werk, sondern hat über Generationen hinweg das politische Bewusstsein in der türkischen Gesellschaft verändert. Das Buch, dessen erster Band auf Empfehlung der UNESCO und des internationalen PEN-Clubs in mehr als 30 Sprachen übersetzt und von Peter Ustinov verfilmt wurde, ist in der Türkei längst zur Legende geworden. In den Kaffeehäusern wird es vorgelesen, wandernde Sänger erzählen es nach. Schüler wachsen mit Memeds Abenteuern auf, sein Erfinder, Yasar Kemal, der 1972 für den Literaturnobelpreis vorgeschlagen wurde und in diesem Jahr ebenso wie die türkische Republik 80. Geburtstag feiert, gilt mittlerweile als größter Volksheld seines Landes.« Ayhan Bakirdögen Die literarische Welt Berlin 30.08.2003 (Rezension zu Broschur ) »Der erste Teil der Roman-Trilogie verbindet schöne Schilderungen von Landschaft und Leben in Anatolien mit einer spannenden Geschichte.« Münchner Merkur 27.07.2002 (Rezension zu Broschur ) Friederike C. Raderer: Ein Türke in der Klosterschule http://oe1.orf.at/highlights/32728.html
Bibliografie: Memed mein Falke
|
| Langsame Internetverbindung ? |