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Nagib Machfus Echnaton Der in der Wahrheit lebt »Machfus, dieser ägyptische Sokrates, fragt uns aus bis auf die Knochen.« Tages-Anzeiger, Zürich In der Rede zur Verleihung des Nobelpreises nannte Machfus sich einen Abkömmling auch der pharaonischen Zivilisation. In diesem Roman wendet er sich dem Alten Ägypten zu.\x09Wenige Jahrzehnte nach Echnatons Tod geht der junge Historiker Merimun auf die Suche nach der Wahrheit. Er befragt vierzehn Zeitzeugen nach ihren Erlebnissen: Generäle, Priester, Künstler, enge Vertraute und Familienmitglieder erzählen ihm ihre Geschichte. Nach Echnatons Sturz und der Niederlage der Utopie stehen in ihren Berichten Hass und stille Bewunderung dicht nebeneinander. Zuletzt dringt Merimun auch zu Nofretete vor. Von den neuen Machthabern in einem zerfallenen Palast eingesperrt, wird sie sich des Verrats an ihrer großen Liebe bewusst. Zusatzinformationen »Der ständige Wechsel der Perspektive gibt dem Bericht eine mitreißende Dynamik.« Erdmute Heller, Süddeutsche Zeitung»Ein fabelhaftes Stück Prosa. Die Sprache zeigt sich melodisch und funkelnd, der Duktus wirkt packend und elegant. Aber Machfus bannt den Leser auch mit magnetischen Inhalten. Kurzum: formale Vollendung verbindet sich mit intellektueller Substanz.« Märkische Allgemeine»Machfus hält ... » Mehr Als Erster entdeckte Echnaton das menschliche Gewissen, wollte die Gleichheit der Menschen vor dem einen Gott durchsetzen und ein Reich von Harmonie, Frieden und Zärtlichkeit schaffen. Der junge Historiker Merimun befragt vierzehn Zeitzeugen nach ihren Erlebnissen. Generäle, Priester, Künstler, enge Vertraute, Familienmitglieder erzählen ihm ihre Geschichte. Nach Echnatons Sturz und der ... » Mehr (bezieht sich auf Hardcover) Leseprobe Wie alles begann Ein begehrlicher Blick, und der Wunsch war geboren. Die Zeit der jährlichen Überschwemmung des Nils ging zu Ende, und gleichmäßig steuerte das Schiff gegen die starke, ruhige Strömung an. Begonnen hatte die Fahrt in unserer Stadt Sais, und nun ging es in Richtung Süden weiter, nach Banu Bulis, wo meine Schwester seit ihrer Heirat wohnte. Eines Nachmittags führt uns ... » Mehr »Machfus, dieser ägyptische Sokrates, spricht von Menschen, die seit über 3000 Jahren tot und einbalsamiert sind. Und fragt uns aus bis auf die Knochen: ein pädagogisches Plädoyer für Toleranz.« Tages-Anzeiger (Rezension zu Hardcover) »Der ständige Wechsel der Perspektive gibt dem Bericht eine mitreißende Dynamik, macht das Buch zu einer faszinierenden Lektüre.« Erdmute Heller Süddeutsche Zeitung (Rezension zu Hardcover) »'Echnaton' ist ein lesenswerter Versuch, sich einer historischen Wahrheit in der Möglichkeitsform anzunähern. Trotz aller Faszination des Autors für die ethischen Forderungen des 'Propheten', die man beim Lesen deutlich spürt, ist das Buch auch eine Mahnung. Es zeigt, wohin religiöser Fanatismus führen kann: in den Krieg, in die Einsamkeit und schließlich in den Tod.« Berliner Zeitung (Rezension zu Hardcover) »Nagib Machfus hat eine Parabel über ein Grundthema dieses Jahrhunderts geschrieben: das Versagen der großen Lebensentwürfe in ihrer real existierenden Anwendung.« Navid Kermani Frankfurter Allgemeine Zeitung (Rezension zu Hardcover) »Machfus erzählt die selbe Geschichte vierzehn Mal aus einem anderen Blickwinkel und grenzt so die Wahrheit immer mehr ein. Inhaltlich wie erzählerisch faszinierend.« Meret Schneider-Gassmann SF2 Teletext 07.02.2002 (Rezension zu Hardcover) »Die tragische Geschichte des Ketzerkönigs hat Nagib Machfus spannender nachgezeichnet als alle Autoren vor ihm. Prädikat: absolut lesenswert.« Heilbronner Stimme (Rezension zu Hardcover) »Machfus' Echnaton bietet weder Klarheit noch Auswege. Wo in all den unvereinbaren Äußerungen die Wahrheit liegt – das muss jeder Leser für sich selbst entscheiden.« Neue Zürcher Zeitung (Rezension zu Hardcover) »Machfus erzählt mit poetischer Prägnanz, er hält die Schwebe zwischen Überlieferung und Erfindung. Vor allem zeigt er die Mechanismen, mit denen Erinnerung und Vergessen von den 'Siegern' der Geschichte manipuliert werden.« Neues Deutschland (Rezension zu Hardcover) »Das Buch ist ein fabelhaftes Stück Prosa. Die Sprache zeigt sich melodisch und funkelnd, der Duktus wirkt packend und elegant. Aber Machfus hat mehr zu bieten als technische Finesse und künstlerische Perfektion. Er bannt den Leser auch mit magnetischen Inhalten. Kurzum: die formale Vollendung verbindet sich bei ihm mit anziehend aufbereiteter intellektueller Substanz.« Märkische Allgemeine (Rezension zu Hardcover) »Ein eindrücklicher historischer Roman.« Dorothy A. Palma Gegenwart (Rezension zu Hardcover) 10 von 13 angezeigt » Alle zeigen
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