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Cover
Pepetela

(Autor)

Barbara Mesquita
(Übersetzung)



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Cover
Taschenbuch
UT metro 354

ISBN 3-293-20354-X
(2006)
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 Historie 


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Kriminalroman


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Hardcover
Roman metro
Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita
384 Seiten

EUR 19.90  /
FR 35.90 
Dieser Titel ist nur als Taschenbuch lieferbar.

Bibliografie



      


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Pepetela

Jaime Bunda, Geheimagent

Pepetela, Angolas großer Schriftsteller, überrascht mit einem funkelnden Polit-Thriller, der Furore macht.


Seit zwei Jahren sitzt Jaime Bunda, Geheimdienstpraktikant in Luanda, untätig auf seinem dicken Hintern und beneidet seine Kollegen, die Diensthandys und Dienstautos haben und schon gleich nach dem Frühstück Dienstwhisky kippen dürfen. Nach einem Mord an einem jungen Mädchen wird für die Ermittlung ein besonders einfältiger Polizist gesucht, damit man der Polizei nicht Untätigkeit vorwerfen kann. Jaime Bunda stürzt sich mit Feuereifer in seinen ersten Fall und tritt in die Fußstapfen seines Idols James Bond. Doch es geschieht genau das, was man eigentlich verhindern wollte: Jaime Bunda findet nicht nur den Schuldigen, sondern versetzt mit seiner Untersuchung auch die gesamte Elite in Luanda in Aufruhr, einer Stadt, in der man leichter eine Kalaschnikow findet als einen ehrlichen Beamten.






Rezensionen

»Das Amüsanteste und Geistreichste, was ich seit langer Zeit gelesen habe.«
       Peter Koj   Portugal-Post, Portugiesisch-Hanseatische Gesellschaft Hamburg   01.12.2006

»Die Krimihandlung um den angeblichen Polizisten ist nur ein Vorwand: die Leser/-innen streifen durch Luanda (Angola), sehen Libanesen, Syrer oder Pakistani als Immigranten aus Westafrika und dem Orient. Literatur u.a. als Aufforderung, eigene Formen für das Zusammenleben zu finden und nicht nur politische Systeme zu kopieren, wie es zur Zeit der Unabhängigkeitsbewegungen in den 60er Jahren der Fall war.«
       Theba Mirwald   Verband evangelischer Büchereien in Hessen und Nassau Darmstadt   01.10.2006

»Es macht richtig Spaß, den Agenten bei seinen Bemühungen zu verfolgen, auch weil die Figur nicht nur in komischen Situationen funktioniert. Denn plötzlich ist der Mordfall in den Hintergrund geraten und Jaime muss sich mit einem dubiosen arabischen Pärchen und einer Geheimdienst-Intrige herumschlagen. Was zuvor mit Humor angedeutet wurde, bekommt nun Wucht: In Angola sind die Machtstrukturen besonders brüchig.«
       Johannes Göbel   Abendzeitung München   12.06.2006

»Ein witzig geschriebener und unterhaltsamer Roman, der höchsten literarischen Ansprüchen genügt.«
          Trigon Film-Magazin Wettingen   31.08.2005

»Die Verknüpfung von Gesellschaftskritik und kriminalistischer Spannung, dazu die stilistische Gewandtheit und der Sprachwitz des Autors machen diesen Roman zu einer faszinierenden Lektüre.«
       Fridolin Furger   Der Landbote Winterthur   27.08.2005

»Pepetela erzählt eine Mischung aus Schelmenstück, Agentenparodie und Polizeiroman.«
       Ralf Koss   Kieler Nachrichten    02.08.2005

»Ein äußerst unterhaltsames Buch. Es gibt nur wenige Kriminalromane der letzten Jahre, die mit so viel Humor geschrieben sind wie dieser.«
       Gert Eisenbürger   Inkota-Brief Berlin   01.06.2005

»Mit seinen vier auch sprachlich unterschiedlichen Erzählstimmen schafft er einen unterhaltsamen und doch informationsreichen Text über das postsozialistische Angola – mit all seinem exotischen Reichtum, seinen chaotischen Lebensmöglichkeiten und politischen Machenschaften.«
          Neue Zürcher Zeitung    28.05.2005

»Pepetela verbindet in seinem Roman Vergnügen mit Aufklärung. Die Handlung verläuft trotz aller Verwicklungen und Winkelzüge schlüssig und zügig, und die Ironie des Autors tut der Lektüre gut. Pepetelas Sprache ist präzise, schnörkellos, klar und nicht verkünstelt, kurzum so, wie es von einem Krimi zu erwarten ist.«
       Manfred Loimeier   Neues Deutschland Berlin   23.04.2005        Rezension online einsehen

»Pepetela nimmt die politische und gesellschaftliche Realität Angolas mit den Mitteln der Literatur aufs Korn. In seinem hoch gelobten Roman ›Mayombe‹ aus dem Jahr 1979 verarbeitete er seine Erfahrungen als weißer Guerillero unter schwarzen Befreiungskämpfern. Geheimagent Jaime Bunda ist für Pepetela jetzt der Mittelsmann, mit dessen Hilfe er sein Publikum in das Panoptikum afrikanischer Apparatschiks der Nachkolonialzeit eintreten lässt, die ihr Land mit einem Netz aus Unwissenheit, Unfähigkeit und Brutalität überzogen haben.«
       Gaby Mayr   Deutschlandfunk    15.04.2005

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Internet Links

Um agente secreto nas ruas de Angola
     http://jbonline.terra.com.br/jb/papel/cadernos/ideias/2004/06/11/joride20040611010.html

Abrir as feridas das moléstias
     http://www.instituto-camoes.pt/arquivos/literatura/pepetelajb.htm




Diskussion

Stimmen von Leserinnen und Lesern:

Nicht alle Millitärs sind Hardliner
Wenn ich immer den vielsagenden Begriff "das ist einer aus dem Apparat, ein Hardliner" höre, fällt mir schon das Vorurteilsrollo herunter. Viele Kämpfer, die wie Pepetela für die Unabhängigkeit ihrer Heimat eintraten, weil sie unabhängig sein wollten vom ausgemergelten frühfeudalen Salazarfaschismus und den damit verbundenen Profiteuren eines Kolonialkrieges, der nur einen Sieger haben konnte: die deutsche Waffenindustrie.
Die Menschen im südlichen Afrika stehen jetzt vor einem Wendepunkt in ihrem Leben. Der neue Präsident Mosambiks Alberto Emilio Guebuza hat es im November 2004 in Berlin auf einer Wahlveranstaltung deutlich ausgedrückt. "Es geht um die Bekämpfung der Verantwortungslosigkeit, der Korruption und der Unfähigkeit des größten Teils der Funktionäre in Wirtschaft und Staat." Der Autor kennt viel besser die vielen Spielarten und Erscheinungsformen der angolanischen Korruption in seinem Land und zeigt auf eine humorvolle und leicht ironische Art: Was da so los geht!
Und bitte, liebe deutsche Leser, unterlaßt es, mit dem Finger auf diese jungen afrikanischen Staaten zu weisen. Dieser euer Finger muß sich schämen für die Skandale die aus gutem deutschen Hause zu hören sind. Betrachtet Jaime Bunda auch als einen Spiegel für unsere deutsche Selbstbedienungsmentalität und Ignoranz.
Bernhard Guttsche von 1982 bis 1986 in Mosambik
z.Z. arbeitsloser Lehrer
Kanimambo Malungo!
     Bernhard Guttsche, Deinste, Niedersachsen    (bernhard.guttsche@ewetel.net)    19.04.2005

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Bibliografie: Jaime Bunda, Geheimagent

Verlag: Unionsverlag
Bindung: gebunden
384 Seiten
ISBN 3-293-00339-7
Erscheinungsdatum: 21.07.2004
Aktuelle Auflage: 1
Gewicht: g
Masse: x x
Originaltitel: Jaime Bunda, Agente Secreto (2001)
Originalsprache: Portugiesisch
Umschlag:


Pepetela
Jaime Bunda, Geheimagent
Roman metro
Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita
384 Seiten, gebunden
ISBN 3-293-00339-7

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