|
|
Mahi Binebine Kannibalen Ein Grüppchen Flüchtlinge, die gemeinsam am Strand von Tanger auf das Boot des Schleppers warten – kurz vor dem Ziel, der Festung Europa. Unter dem umgestürzten Boot am Strand herrschte ein Friede, den Nuarâ mit ihrem Kind um nichts in der Welt eingetauscht hätte. Sie hat sich hier versteckt, um nicht von der Polizeipatrouille entdeckt zu werden. Die Schreie des Babys drohten sie und das Grüppchen Flüchtlinge, die gemeinsam am Strand von Tanger auf das Boot des Schleppers warten, zu verraten – so kurz vor dem Ziel, der Festung Europa. »Mit ›Kannibalen‹ ist dem marokkanischen Autor Mahi Binebine ein brandaktueller literarischer Wurf gelungen! Sein Roman leistet einen eindrücklichen Beitrag zur Erhellung der im Dunkel liegenden Schicksale jener Menschen, welche sich am nordafrikanischen Ufer für viel Geld einer Schlepperbande anvertrauen, um sich illegal über die Straße von Gibraltar nach Spanien schmuggeln zu lassen.« Readme.cc – Bücher für die Zukunft 10.10.2006 »Ein Roman über afrikanische Flüchtlinge, die sich einen lebensgefährlichen Platz auf einem Boot Richtung Europa durch die Meerenge von Gibraltar gekauft haben, heißt ›Kannibalen‹ und schildert anhand einzelner Schicksale die Tragik des ganzen Unterfangens. Mahi Binebine, Schriftsteller und Maler aus Marokko, gibt den Ungezählten Namen und ihr individuelles Schicksal. Er hat einen modernen Roman mit tragischer Problematik sprachlich hervorragend auf den Punkt gebracht.« Karin Liersch Lo'Nam Berlin 01.11.2005 »Architektur und Sprache des Romans sind anspruchsvoll und dabei nie gestelzt. Insgesamt ein bis zum letzten Satz sehr spannendes, berührendes und angenehm zu lesendes Buch.« Siegrid Tautz Entwicklungspolitik Frankfurt 31.10.2005 »Binebine dosiert, gestaltet und verflicht die Elemente dieser sinistren Erzählung mit so viel Geschick, dass man der Last des Mitgeteilten im Moment nie restlos gewahr wird: Sie sammelt sich im Hintergrund des Bewusstseins und wird doch stets gehalten von der klugen Balance aus Menschlichkeit und Mutterwitz, mit der Binebine seinen Erzähler ausstattet.« Angela Schader Neue Zürcher Zeitung »Ein realistisches Prisma der in Europa unsichtbaren sozialen Tragödien in Marokko.« Hans-Dieter Grünefeld Buchkultur »Hervoragend erzählte Literatur aus dem Maghreb, die voll am Puls der Zeit ist, ohne in Klischees zu verfallen. Witzig und berührend – eine Entdeckung!« Susanne Schanda Zeitung im Espace Mitteland »Ein Buch, das hinter die Agenturmeldungen über Flüchtlingsdramen und Asylstatistiken schauen lässt, das die trockenen Zahlen mit Leben füllt, das die eindrücklichen Lebensbilder der Protagonisten mit Witz und Sinn für Situationskomik erzählt. Vergnüglich, spannend und hintergründig.« Riehener Zeitung »Binebine ist ein moderner Marokko-Roman gelungen, der Menschen im Westen interessieren wird, ein literarisch intensives und schonungslos authentisches Buch.« Florian Vetsch Saiten St. Gallen »Voller Farbe, Witz und Ironie.« Deutsch-Maghrebinische Gesellschaft »Die Rahmenhandlung hält eine Fülle von Geschichten locker zusammen, aber Mahi Binebine, im Unterschied zum ernsten Moralismus Tahar Ben Jellouns, schreibt mit einem Augenzwinkern, das gleichwohl den Ernst der Sache nicht verhöhnt. So reiht sich 'Kannibalen' würdig in die europäische Tradition des Schelmenromans.« Peter Winterling Badische Zeitung 10 von 18 angezeigt » Alle zeigen Charon fährt jede Nacht http://www.nzz.ch/2003/06/05/fe/page-article8SI5K.html Rezension bei Qantara.de http://www.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-243/_nr-29/_p-1/i.html
|
| Langsame Internetverbindung ? |