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Nagib Machfus Die Reise des Ibn Fattuma Eine abenteuerliche Reise zum Ende der Welt und eine Reise zum eigenen Selbst. Machfus nimmt sich die großen Reisenden aus der Blütezeit des Islam zum Vorbild für Ibn Fattumas Entdeckung ganz und gar heutiger Lebensentwürfe und Utopien. Als Junge träumte Ibn Fattuma davon, es den großen Reisenden gleichzutun und die ganze Welt zu erforschen. Als Erster wollte er bis zum sagenumwobenen Gaballand vordringen, von dem niemand genau weiß, wo es liegt. Den erwachsen gewordenen Ibn Fattuma treiben schließlich nicht die Abenteuer- und Entdeckerlust in die Welt hinaus, sondern Liebeskummer. Er schließt sich einer Handelskarawane an und hofft, auf dem langen Weg durch die Wüste seine Enttäuschung zu vergessen. Doch die Reise durch fremde, heidnische Länder mit ihren unbekannten Sitten und Gebräuchen wird immer mehr zu einer Begegnung mit sich selbst und führt ihn zu den Grundfragen des Seins. Leseprobe Mein Vater ist Mohammed al-lnnabi, ein reicher Getreidehändler. Er hat der Welt sieben erfolgreiche Kaufleute geschenkt und erfreute sich bis ins hohe Alter bester Gesundheit. Mit achtzig Jahren fiel sein Blick auf meine Mutter, die hübsche, siebzehnjährige Fattuma, das letztgeborene Kind eines Metzgers, der Al-Azhari Katajif hieß. Sie eroberte sein Herz im Sturm. Er heiratete sie und kaufte ... » Mehr »Selbst wenn Machfus mit dem bereits 1983 auf arabisch erschienenen, gerade heute aktuellen und lesenswerten Buch vor allem ein politisches Märchen geschrieben hat, so ist ›Die Reise des Ibn Fattuma‹ gleichzeitig eine Reise zu sich selbst. Das Politische ist darin immer auch privat, und das Private immer auch politisch.« Joel Fokke Neues Deutschland 26.05.2005 (Rezension zu Hardcover ) »Weisheit ist eine Sorte Erkenntnis, die sich nicht aus dem akrobatischen Gebrauch von Begriffen ableiten läßt, sondern auf die Lebenswirksamkeit des Denkens zielt. In allen Ländern, die Ibn Fattuma bereist, trifft er sich mit dem obersten Intelligenz-Priester. Es sind geistreiche Leute, die ihr Geld als Weltanschauungsberater der Macht verdienen. Auch bei uns gibt es diese Spezies. Wenn sie sich nicht gerade die Wunden lecken nach mörderischen Stellungskriegen mit solchen Barbaren wie den Rechtschreibereformern, dann preisen sie auf Ruhmeskanzeln das Abendland als Gipfel der Zivilisation und sie träumen davon, den Rest der Menschheit an ihrem Glück teilhaben zu lassen. Nach der Lektüre von Nagib Machfus dämmert uns, die Aufklärung könnten wir noch mal gebrauchen. Doch ziemlich sicher, wird sie nicht aus der hiesigen Intelligenzproduktion erwachsen.« Walter van Rossum Deutschlandfunk Köln 11.02.2005 (Rezension zu Hardcover ) »Mit einem Augenzwinkern, nicht als Eiferer, geht Machfus seiner Passion nach – der Enttarnung von Religion als heiliger Spuk.« Prisma Köln 13.11.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Skeptisch, ja pessimistisch beurteilt Nagib Machfus die konkurrierenden Gesellschaftssysteme der Gegenwart, sodass nur die Verantwortung des einzelnen Menschen für sich selbst als Hoffnung bleibt.« Hans-Dieter Grünefeld Buchmagazin Wien 01.11.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Der Reise- wird so auch zum Reifeprozess. Ein Lesevergnügen ist es ohnehin, das neue Buch von Machfus.« Schwarzwälder Bote 31.10.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Religiöse, philosophische und politische Gedanken fließen ineinander und werden die Leser noch lange beschäftigen.« Dietmar Adam Borromäusverein Bonn 18.10.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Nagib Machfus erzählt hier in fast märchenhaftem Ton, bei ihm ›lächelt noch die Morgenröte‹. Umso klarer ist die Lehre, die diese morgenländische Fabel vermittelt: Für Demokratie und Menschenrechte.« Peter Meier Blick Zürich 13.10.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Ibn Fattumas Reise wird zur Reise des Lesers. Und wie Ibn träumt er von Gaballand, jenem Land der Vollkommenheit, das außer der Sehnsucht noch nie jemand gesehen hat.« U. Strohal S. Strobl Tiroler Tageszeitung 12.10.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Eine schöne Allegorie in Form eines Reisetagebuchs, leise, zurückhaltend und voller Energie.« Der Standard Wien 09.10.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Eine Reise, die die Erfahrung von Freiheit und Gefängnis, Liebe, Ehe, Kinder und Tod umschließt und den Reisenden mehr und mehr erkennen lässt, wie fehlerhaft das Land seiner Herkunft, das ihm zunächst noch als beste aller möglichen Welten erschienen, war, doch ist.« Brigitte Schwens-Harrant Die Furche Wien 07.10.2004 (Rezension zu Hardcover ) 10 von 31 angezeigt » Alle zeigen Über Ibn Battuta bei Wikipedia.de http://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_Battuta Ibn Batuta's Reisen (1328-1354) http://www.jadu.de/mittelalter/arabien/batuta/batuta.html Ibn Battuta on Wikipedia http://en.wikipedia.org/wiki/Ibn_Battuta Stimmen von Leserinnen und Lesern: Lesespaß von der ersten bis zur letzten Seite! Heute von geradezu bestürzender Aktualität!
Bibliografie: Die Reise des Ibn Fattuma
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