Nagib Machfus

Die Midaq-Gasse

Roman
Aus dem Arabischen von Doris Kilias
»Die Gasse ist für mich das Symbol für die ganze Welt, und je nachdem, wie ich sie haben wollte, habe ich sie geformt.« Nagib Machfus
 Taschenbuch
€ 11.90, FR 17.90, €[A] 12.30
broschiert
In anderer Ausgabe lieferbar
UT 402
368 Seiten
ISBN 978-3-293-20402-7
   E-Books: Unsere Angebote für Sie  
 
Einst glänzte die Midaq-Gasse wie ein Stern in der Geschichte des mächtigen Kairo. Inzwischen sind die Arabesken am berühmten Kirscha-Kaffeehaus bröcklig und morsch geworden, aber immer noch ist die Gasse erfüllt vom Lärm ihres eigenen Lebens. Hier laufen die Fäden zusammen, hier strömen die Menschen ein und aus.

Stimmen

»Nagib Machfus lässt den deutschen Leser Einblick nehmen in jene ferne Welt, die für Europäer noch immer von einem feinen Schleier umgeben ist.«

Buch aktuell

»Dieses Buch ist einzigartig und fesselnd.«

Hochwälder Wochenspiegel

»Nagib Machfus hat ein klares, eindrucksvolles und spannendes Dokument über eine Gesellschaft in zum Teil schmerzhaftem Umbruch geschaffen.«

Hartmut Fähndrich, Neue Zürcher Zeitung

»Nagib Machfus erweist sich als ein wahrer Meister der feinsinnigen Beobachtung. Er breitet in seinem Roman ein Kaleidoskop der ägyptischen Gesellschaft im Umbruch aus und erschafft gleichzeitig eine nachdenkliche Parabel.«

Fränkische Nacht

»Eine Gasse in der Altstadt von Kairo, ein Mikrokosmos, steht für die Welt. Es ist eine Welt im Umbruch. Eine Welt, voller Exotik, ein Gewimmel von Menschen, ein Stück Literatur.«

Freizeit Kurier, Wien

»In seinem vielleicht besten Roman lässt Machfus den Leser Kairo auf Schritt und Tritt riechen. Eine verzauberte, aber nie idyllische Welt, die fremd und doch vertraut wirkt, weil ihre Personen uns mit jeder Seite näher rücken. Machfus erzählt so spannend und doch gemächlich, dass schon das Lesen zum Urlaub wird.«

Merian.de
 

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Rainer Zenz
Buchgestalter
Weil... es mich besser verstehen ließ, wo ich da gelandet war, als ich meine Schwester in Kairo besuchte. Eine ebenso beeindruckende wie irritierende Reise in eine mir ganz fremde Welt. Der Roman hat sie mir etwas vertrauter gemacht – als stiller Gast hinter den Fassaden. Im Buch spürte ich, was meine Schwester dazu gebracht hat, ihr Leben im Orient zu verbringen.
Ulrike Musial
Buchhandlung Ulrike Musial Recklinghausen
Weil... ich diesen Roman vor einer Ägypten-Reise 1992 gelesen habe und er mir tiefe Einblicke gegeben hat. In meiner Erinnerung sind also Buch und Reise verknüpft und immer noch sehr präsent.
Peter S. Fritz
Literaturagent
Weil... Ich las dieses Buch vor einer Aegyptenreise. Der Alltag in dem Haus in der kleinen Gasse liess in mir eine »falsche Erinnerung« vom Lärm und den Gerüchen entstehen, als hätte ich Kairo schon erlebt, und wurde zu einem unvergesslichen Leseerlebnis. Noch habe ich es nicht nach Kairo geschafft.
Al Imfeld
Spezialist afrikanischer Kultur & Literatur, einer der ersten Autoren im Unionsverlag
Weil... es neben anderem den Alltag in allen Aspekten aufzuzeigen vermag; von Verklärung bis zur Blindheit; Grosses und Kleines; Kosmos und Kleinkariertheit … Hier wurde für mich - überraschenderweise - auch eine Brücke zur islamischen Kultur geschaffen.
Martin Dahinden
Schweizer Botschafter in Washington
Weil... mich dieses faszinierende Buch in die schmalen Gassen und in die Geschichten des alten Kairo entführte, lange bevor ich mich selber auf die Spurensuche nach dieser versunkenen Welt machen konnte. Später habe ich bemerkt, dass im Mikrokosmos der Midaq-Gasse viel mehr zum Vorschein kommt als das Kairo der 1940er Jahre.

Nachrichten

Autoren-Seiten

Andere Werke von Nagib Machfus

Cover
Über den Aufbruch der ägyptischen Jugend
Cover
»Mit einer unerschöpflichen, augenzwinkernden Fabulierkunst mischt Machfus Fantastisches mit Profanem.« Regina Karachouli, Sächsische Zeitung
Cover
»Packende Dialoge, ein fundierter Einblick in die ägyptische Gesellschaft und eine Innenschau in die Seelenlage der Menschen, deren Ideale und Schwächen.« Special to Review
Cover
»Träume sind eine Realität, in der die Grenzen des Alltäglichen nicht mehr existieren.« Nagib Machfus
Cover
Die schöne Kurtisane Radubis, von der schon Herodot berichtete, wird in Nagib Machfus’ Roman zur zentralen Figur in einem groß angelegten Panorama des alten Ägypten.
Cover
Eine vergangene Welt wird lebendig mit ihren Palästen und Tempeln, Priestern und Sklavinnen, Handwerkern und Beduinen.
Cover
Eine abenteuerliche Reise zum Ende der Welt und eine Reise zum eigenen Selbst. Machfus nimmt sich die großen Reisenden aus der Blütezeit des Islam zum Vorbild für Ibn Fattumas Entdeckung ganz und gar heutiger Lebensentwürfe und Utopien.
Cover
»Was geht dich das alles an? Warum sitzt du hier herum und hörst Dir Dinge an, die dich einen Dreck kümmern?«
Cover
Ein farbenprächtiges Kaleidoskop, in dem eine ganze Epoche und ihre Menschen lebendig werden.
Cover
»Mit wunderbar leichter Hand geschrieben – wie sie nur wenige Autoren auf dem Gipfel ihrer Meisterschaft erlangen.« Freitag
Cover
»Zwischen Himmel und Erde, zwischen Gold und Dornen gibt es zahlreiche Wege.« Nagib Machfus
Cover
»Gewiss ist dieses Alterswerk auch als ein Credo des ägyptischen Nobelpreisträgers zu lesen, der als Achtzigjähriger bekannte, er spüre, dass die Grundlage seines Lebens auf Erden einzig die Liebe war.« Sächsische Zeitung
Cover
»Mit der Weisheit des Alters und einer unerschlöpflichen, augenzwinkernden Fabulierkunst mischt Machfus Phantastisches mit Profanem.« Regina Karachouli, Sächsische Zeitung
Cover
»Wer dieses Werk liest, wird mit Vergnügen und Dankbarkeit Erkenntnis finden - durch etwas, das als wunderlicher Anachronismus gilt: Weisheit. Machfus besitzt sie.« Nadine Gordimer
Cover
Die drei Bände der Kairoer Trilogie: »Der Baedeker zu Ägyptens Seele.« Newsweek
Cover
»Pflichtlektüre nicht nur für Amtsstuben!« Dresdner Neueste Nachrichten
Cover
»Als ich begann, Romane zu schreiben, hielt ich die europäische Form des Romans für unantastbar. Aber man wird älter und sieht die Dinge anders. Und man sucht nach einem eigenen Ton, ganz tief in sich selbst.« Nagib Machfus
Cover
Der dritte Band der Kairo-Trilogie: »Reich die Zusammenhänge der religiös-sozialen Lebensabläufe, tief die einfließende Psychologie, modern der trotzig aufbegehrende innere Monolog, lebendig Licht und Schatten.« Die Presse, Wien
Cover
»Nagib Machfus’ Novellen sind wie Klangproben, manchmal auch wie eine Fermata, wie ein Anlauf auf ein neues Orchesterwerk, auf einen neuen Roman.« Neue Zürcher Zeitung
Cover
Der zweite Band der Kairo-Trilogie: »Nirgends zuvor hat sich ein arabischer Autor mit soviel Selbstironie an Sentimentales gewagt, mit soviel Augenzwinkern und derber Komik, Lust und Gier beschrieben.« Berliner Zeitung
Cover
»In seinem allegorischen Realismus stellt das Buch eine scharfe Anklage dar gegen die geistigen Verführer, die aufwiegeln, statt aufzuklären, und dann zu Verrätern werden.« Frankfurter Rundschau
Cover
Der erste Band der Kairoer Trilogie: »Der Baedeker zu Ägyptens Seele.« Newsweek
Cover
»Es ist nicht unbedingt die Norm, dass eine Rezensentin bei dem Werk eines Nobelpreisträgers zuerst die rechte und dann erst die linke Seite liest, weil sie es nicht aushalten kann vor Spannung.« Schweizer Bibliotheksdienst
Cover
»Über kein anderes Buch ist so viel Tinte geflossen wie über diese Parabel, die jahrzehntelang Kontroversen und leidenschaftliche Debatten ausgelöst hat.« Süddeutsche Zeitung
Cover
»Die sensibel geschilderten Protagonisten des Romans vermitteln mehr Erkenntnisse über den Zustand Ägyptens als Hunderte von Artikeln und Fernseh-Dokumentationen es je vermochten.« Süddeutsche Zeitung, Stuttgart

Bibliografie

Originaltitel: Zuqaq al-Midaqq
Originalsprache: Arabisch
Erstauflage: 28.9.2007
Auflage: 3