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Nii Parkes Die Spur des Bienenfressers »Eine glänzende Mixtur aus afrikanischer Kultur, westlicher Wissenschaft, mystischem Zauber und schalkhaftem Humor.« The Bookbag Sonokrom, ein Dorf im Hinterland Ghanas, hat sich seit Jahrhunderten kaum verändert. Hier spricht man noch die Sprache des Waldes, trinkt aphrodisierenden Palmwein und wandelt mit den Geistern der Vorfahren. Doch eine verstörende Entdeckung und das gleichzeitige Verschwinden eines Dorfbewohners stören die ländliche Ruhe. Dokumente zu Die Spur des Bienenfressers Stimmen zur Originalausgabe von »Die Spur des Bienenfressers«»Die afrikanische Hermeneutik überrascht und offenbart ein verblüffend sanftes Gerechtigkeitsdenken, das wohl Gesetz und Moral kennt, aber keine andere staatliche Gewalt als die der Dorfgemeinschaft. Ein geistvoller und amüsanter Krimi, der wie nebenbei die These widerlegt, dass Kriminalliteratur und westlich-moderne Rechtsstaatlichkeit sich gegenseitig bedingen.« Tobias Gohlis Die Zeit Hamburg 09.09.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Nii Parkes stellt die alte Krimi-Formel "Wer hat's getan?" auf den Kopf. "Was ist gestorben?" lautet die Frage hier, und Parkes konfrontiert seinen Helden mit einer Welt, in der Wissenschaft korrumpierbar und Wunderbares möglich erscheint. Kayo soll einen Tatverlauf konstruieren, der mit den gesicherten Beweismitteln übereinstimmt, doch beim Palmweintrinken mit den Dörflern erfährt er eine Geschichte, die die Herkunft des Dings in der Hütte auf fantastische Weise erklärt.« Ulrich Baron Der Spiegel Hamburg 18.08.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Ein Buch, das mitten ins Herz des tropischen Regenwaldes von Ghana führt. Dabei beschleicht den Leser zwar manches Mal das Gefühl, er habe sich heillos im Gestrüpp von Diesseits und Jenseits, von archaischer Stammeskultur und städtischer Moderne, von Bürokratie, Korruption und Naturverbundenheit verirrt. Doch immer wenn die Spur endgültig verloren scheint, taucht auf der nächsten Seite eine Lichtung auf, die einen diesen ghanaische Krimi nicht mehr aus der Hand legen lässt. Der perfekte Roman, um auf dem Sommerbalkon in die so fremde wie faszinierende Welt Afrikas einzutauchen.« Ania Mauruschat Bayerischer Rundfunk 2 München 09.04.2011 (Rezension zu Englische Broschur ) »Parkes, der in zwei Welten aufwuchs - in England und Ghana - versucht auch literarisch den Spagat zwischen dem kleinräumigen Dorfleben und der Anonymität der Großstadt aufzuzeigen. Wählt er für seine Erzählungen aus dem Leben des Jägers und seiner Nachbarn noch eine sanfte, poetische Atmosphäre, gewinnt seine Stimme beim Lesen von der Welt des Gerichtsmediziners Kayo etwas Undurchdringliches, wird fast selbst so hart wie das Leben in der Stadt.« Ines Maria Eckermann Ruhr Nachrichten 07.04.2011 (Rezension zu Englische Broschur ) »Der Leser findet sich dank des Pfades, auf dem ihn die vertraute Denkweise Kajos leitet, im Dickicht von Wunder- und Geisterglauben gut zurecht. Mit Kajo lässt er sich auf einen Lernprozess ein und rückt ziemlich schnell ab von der Erwartung, die Lösung eines Kriminalfalles präsentiert zu bekommen. Er kommt ins Grübeln: Versteht man das Leben nicht tatsächlich besser, wenn man nicht an absolute Wahrheiten glaubt? Parkes beschreibt die Orte und Menschen mit eindringlichen Bildern, und an die fremden Namen gewöhnt man sich schnell. Ghana, dem Leser bisher ein unbeschriebenes Blatt, gewinnt durch diesen Roman Konturen.« Sabine Grimkowski SWR2 04.03.2011 (Rezension zu Englische Broschur ) »Parkes komponiert ›Die Spur des Bienenfressers‹, in dramatischer Verdichtung in ein Zeitraster von sieben Wochentagen eingepasst, als Partitur aus wechselnden Stimmen, als Kaleidoskop aus wechselnden Perspektiven und sich verschränkenden Zeiten. Er treibt in seinem bemerkenswerten Romandebüt ein durchtriebenes Spiel mit den Genre-Elementen des Kriminal- und Detektivromans. ›Die Spur des Bienenfressers‹ verzweigt sich in einem Labyrinth aus Verdacht und Vermutung, aus Ahnung und Albtraum. Und auch Kayo dämmert allmählich, dass es absolute Wahrheiten nicht gibt und nicht geben kann. Am Ende weiß dieser scheiternde Ermittler immerhin dies: Eine unbekannte Größe gab es immer.« Hartmut Buchholz Badische Zeitung 04.02.2011 (Rezension zu Englische Broschur ) »Die Regeln der Vernunft gelten überall. Aber manchmal finden wir uns in einer Welt wieder, in der auch die Regeln des Glaubens ganz gut zu funktionieren scheinen. Nii Parkes zeigt mit seinem exzellenten Afrika-Krimi, wie sich aus dieser Koexistenz des Unvereinbaren Kapital schlagen lässt. Kayo, urbaner Gerichtsmediziner, stösst in Sonokrom auf eine Enklave des alten Wunderglaubens, in der die Zufriedenheit der Ahnengeister wichtiger ist als alles, was eine brutale Polizei an Repressionen androhen kann. Ein Ort, an dem weder amerikanischer Asphaltdschungel-Slang noch europäischer Betroffenheitsschwatz als Beschreibungsmittel tauglich sind. Seine Beschreibungen der Verhältnisse sind frisch, originell und flexibel. Man könnte hier nicht treiben, was allzu oft möglich scheint; einen Absatz herausnehmen und in den Krimi nebenan flicken, ohne dass es weiter auffiele.« Thomas Klingenmaier Tages Anzeiger Zürich 11.01.2011 (Rezension zu Englische Broschur ) »Der Autor versteht es mit seiner originellen Mischung aus mystischem Zauber und komischem Humor, fern westlich geprägter Ratio-Krimis die Fremdheit und Atmosphäre des Erzählten sinnhaft zu machen. Eine reizvolle Lektüre, allen Büchereien sehr empfohlen.« Günther Freund Buchprofile/Medienprofile Bonn 01.01.2011 (Rezension zu Englische Broschur ) »Parkes schreibt voller Humor und voller Liebe für seine Figuren und für die eigenwilligen Charaktere einer archaisch anmutenden Welt. Dabei entwickelt er seine Geschichte dramaturgisch geschickt, beschleunigt sie bis in ein vergnügliches und dabei doch auch weises Finale. So kommt ›Die Spur des Bienenfressers‹ flott, unterhaltsam und gewinnend klug daher - einfach bestens nicht nur für ein Romandebüt.« Manfred Loimeier Mannheimer Morgen 23.12.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Das städtische, postkoloniale Ghana beschreibt Parkes, wenn der Gerichtsmediziner auf dem Laptop dreidimensionale Modelle des Tatorts entwirft. Das ländliche, ausserkoloniale zeigt er, wenn der Jäger dem Ermittler zwei Abende lang die Hintergründe des Verbrechens erzählt - in der Dorfbar bei Palmwein. Dieser Perspektivenwechsel ist einer der Reize des Krimis.« Raphael Zehnder Wochenzeitung WOZ Zürich 02.12.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Ein leitfüßiger Roman über schwere Themen, wie Logik, Politik, Bürokratie, Geisterglaube und Wissenschaft, wird u.a. von einem Gerichtsmediziner in einem Dorf in Ghana erzählt, wunderbar geschrieben.« Lena Blaudez CulturMag Hamburg 22.12.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Ein meisterhaftes Kleinod, indem der Autor scheinbar mühelos das Bild einer gespalteten Gesellschaft zeichnet, ohne in die Nähe folkloristischen Afrika-Kitsches oder der kritiklosen Huldigung westeuropäischer/amerikanischer Tugenden zu gelangen.« Sylvia Treudl Buchkultur Wien 01.12.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Das Klischee von den zwei Welten, die aufeinanderprallen, hier muss es benutzt werden: Nii Parkes, in London und Accra lebend, hat einen so ungewöhnlichen wie spannenden und ja, auch warmherzigen Kriminalroman geschrieben, in dem ein ›Studierter‹ in einem ghanaischen Dorf ein Verbrechen aufklärt. Oder eigentlich: erst einmal feststellen muss, ob überhaupt ein Verbrechen vorliegt. Oder vielmehr: gefälligst ein Verbrechen mit internationalen Hintergrund festzustellen hat, damit der Polizeichef in der Hierarchie noch ein Stück aufsteigen kann. Oder möchte Schlaumeier Kayo vom Polizeichef persönlich erschossen werden? Eben.« Sylvia Staude Frankfurter Rundschau 12.08.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Ein wunderbarer Krimi und dies in mindestens zweifacher Hinsicht. Zum einen wird ein ziemlich kniffliger, mysteriöser Fall auf befriedigende und amüsante Art und Weise gelöst. Außerdem gelingt es ihm, uns Afrika (oder jedenfalls Ghana) näher zu bringen. Er wollte dessen kulturelle Vielfalt erkunden und lässt zwei Personen den Kriminalfall aus ihrer Sicht erzählen. In gewissem Sinn trifft hier CSI Miami auf eine Bauernschläue, wie sie einmal weltweit, also auch in Westeuropa, vorzufinden gewesen ist. Heutzutage kann uns wohl nur jemand wie Parkes daran erinnern.« Werner Schuster www.eselsohren.at Wien 15.10.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Ein Roman voller Humor, Glauben an die Kraft des Überlieferten und Schwelgen in herkömmlichen Erzähltraditionen. Das aber hat letzten Endes viel mit Gerechtigkeit in einem ursprünglichen, nicht korrumpierbaren Sinne zu tun.« Dietmar Jacbsen www.text-und-web.de Erfurt 29.09.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Eine wunderbare Farce, äußerst amüsant und wird von einem Fall gespiegelt, in dem das Leben von Mensisi, eines ehemals zwölfjährigen Mädchens nacherzählt wird, in dem sich eine Tragödie griechischen Ausmaßes zwischen Vater und Tochter abspielt, bei der jene, die sie miterleben und wie gelähmt zuschauen, nicht ohne Schuld sind.« Wolfgang Franßen Krimi-Couch.de Essen 28.09.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Ein Roman, der europäischen Lesern eine ungewohnte Herausforderung bietet. Ein Krimi der etwas anderen Art!« Beate Mainka Bibliotheksservice ekz Reutlingen 20.09.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Ein ›wunderbar Lokaler‹ aus dem Herzen Afrikas. Unbedingt Lesen!« Barbara Keller Berlin kriminell 13.09.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Nii Parkes spielt mit den Klischees von oralen Überlieferungen und im Westen angelernter Wissenschaftlichkeit. Meisterhaft jongliert er mit den oft strapazierten Mythen von Traditionen und Moderne. In Großbritannien geboren, in Ghana aufgewachsen, lebt und schreibt der Autor gegenwärtig in London. Er weiß um die Differenz der Lebensmodelle, die er fulminant einfängt.« Lisa Ndokwu www.afrikanet.info Wien 12.09.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Eine tolle Mischung aus magischem Glauben, westlicher Logik und handfestem Humor.« Wolfgang Bortlik 20 Minuten Zürich 24.08.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Geschichten, die Weisheit der Alten, die Macht der Mythen - das sind Schlüsselbegriffe in diesem Kriminalroman von Nii Parkes. Er lässt in seinem mit Wortwitz und Verve geschriebenen Buch zwei Lebenswelten kollidieren: die rasende, postkoloniale Realität des urbanen Ghana, mit ihrem Kapitalismus, der Korruption, den hilflos strampelnden Armen, arroganten Reichen und desillusionierten Rückkehrern; und die Welt der Dorfgemeinschaft, in der Tradition, Autoritäten und Magie noch lebendig sind.« Jutta Sommerbauer Die Presse Wien 22.08.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Die Spur des Bienenfressers ist ein ganz feines Stück Kriminalliteratur. Es erzählt nämlich davon, dass es auch vor der modernen westlichen Polizei mit Gesetzbuch, DNA-Tests und Schlagstock, die unsere Krimis bevölkert, Verfahren gab, zu Recht und Gerechtigkeit zu kommen. Und diese afrikanischen Lösungen für afrikanische Rätsel sind wunderbare und weise Geschichten.« Tobias Gohlis arte Blog - Krimitagebuch 19.08.2010 (Rezension zu Englische Broschur ) »Ein bahnbrechender Kriminalroman.« World Literature Today (Rezension zu Englische Broschur ) »›Die Spur des Bienenfressers‹ löst alle Versprechen auf meisterhafte Weise ein.« The Independent (Rezension zu Englische Broschur ) »Eine wundervolle Fabel, die von Gegensätzen lebt. Nach der Lektüre wird klar: Mythen und Geschichten sind manchmal wichtiger als die Wahrheit.« The List (Rezension zu Englische Broschur ) Nii Ayikwei Parkes talks to Bola Mosuro on BBC http://www.youtube.com/watch?v=3V4-EE_6M2Q |
Bibliografie: Die Spur des Bienenfressers
| Verlag: Unionsverlag Bindung: broschiert 224 Seiten ISBN 3-293-20564-X |
Erscheinungsdatum: 16.02.2012 Aktuelle Auflage: 1 Gewicht: g Masse: x x |
Originaltitel: Tail of the Blue Bird (London, 2009) Originalsprache: Englisch Umschlag: Nii Parkes Die Spur des Bienenfressers Roman Aus dem Englischen von Uta Goridis UT metro 564 224 Seiten, broschiert ISBN 3-293-20564-X EUR 9.95 / FR 14.90 |