Bernardo Atxaga

Ein Mann allein

Roman
Aus dem Spanischen von Gio Waeckerlin Induni
»Die Angst und die Erinnerung! Fünf Jahre haben wir auf Bernardo Atxagas neuen Roman gewartet. Das Warten hat sich gelohnt.« El Periódico
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Carlos, der ehemalige Anführer einer militanten Gruppe, führt mit Freunden ein Hotel bei Barcelona, in dem die polnische Mannschaft während der Fußballweltmeisterschaft in Spanien 1982 wohnt. Ohne Wissen seiner Freunde versteckt er zwei Untergrundkämpfer – in Erinnerung an seine eigene aktive Zeit. Doch im Hotel ist auch ein Verräter. Der Kreis von Polizisten zieht sich immer enger, die Bewachung der Polen wird zu einer Belagerung. Wie soll Carlos seiner Vergangenheit entfliehen und die Zukunft leben? Inmitten der Stimmen von Lebenden und Toten setzt er seine Existenz aufs Spiel, als handle es sich um ein unabwendbares Schicksal.

Stimmen

»Zu den Verdiensten dieses Buches gehören die vorurteilslosen Porträts von Männern und Frauen, die in der Presse nur als Kriminelle, Entführer, Erpresser und Attentäter vorkommen. Wenn sich am Schluss des Romans das Gewitter entlädt, das sich in der trügerisch lockeren Atmosphäre aufbläht, tut es weh.«

Zürcher Oberländer

»Die Geschichte ist viel zu real und zu reich an Bezügen zum aktuellen Stand der Dinge im Baskenland, um einfach nur ein Thriller zu sein.«

Beat Sterchi, Schweizer Feuilletondienst

»Sein Roman hat absolut unterhaltende Thriller-Qualität und ist zugleich eine Auseinandersetzung mit dem Scheitern der revolutionären Idee, die den einsam in die Welt geworfenen Menschen von vornherein überfordert hat. Bernardo Atxaga erzählt eingängig, spannend, mit einem überraschenden Ende.«

Stefan Sprang, Rheinischer Merkur

»Raffiniert weiss Atxaga Metaphern und Traumbilder, zum Beispiel in Zusammenhang mit den Elementen Feuer, Erde und vor allem Wasser, zu konstruieren. Besonders faszinieren seine poetischen Vergleiche, etwa wenn er die platonische Liebe mit den Quallen koppelt: Bei den Medusen sind nur zehn Prozent organisch, der Rest ist Wasser und sie leben trotzdem. Zehn Prozent Substanz genügen, um zu überleben.«

Yvette Sanchez, Basler Zeitung

»Poetische Vergleiche geben dem Buch eine ungewöhnliche Dichte.«

Die Welt

»Atxaga verteidigt Provinz und Peripherie gegen die Sucht des Neuen, Unerhörten, Niegesehenen; und er wendet sich gleichzeitig gegen die Idealisierung der ruralen Völker zu einer Mischung aus Holzfällerdemokratie und Mondmatriarchat.«

Erich Hackl, Die Wochenzeitung

»Dieser vielschichtige Roman um verratene Freundschaften, ideologische Wertvorstellungen und den Verlust von Illusionen ist ein literarisches Meisterwerk mit einem fast bis zur Unerträglichkeit spannenden Finale. Atxaga wird mit diesem Werk eine begeisterte Leserschaft finden. Unbedingt empfohlen!«

Schweizerischer Bibliotheksdienst

»Ein Buch über die Folgend des Terrorismus, über Sprachlosigkeit, über die Einsamkeit des Aussteigers. Und eine meisteriche Reflektion über baskische Befindlichkeit.«

Gabriele Kobe, NDR3

»Ein Thriller und eine Geschichte des Scheiterns, des Älterwerdens, der Unsicherheit nach vielen Erfahrungen. Grossartig.«

Buchkultur, Wien

»Ein mitreissendes, feinfühliges und intelligentes Buch, das die Ängste, Hoffnungen und Enttäuschungen eines Ex-Terroristen glaubhaft darstellt. Sehr empfehlenswert.«

Lasse Loepfe, P.S. Magazin, Zürich

»Ein fesselnder Polit-Thriller und die Geschichte einer vom Scheitern ihrer Revolution und ihrer Ideale enttäuschten Generation, über die Folgen des Terrorismus und über die Einsamkeit des Aussteigers, der seiner Vergangenheit nich entfliehen kann.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Essen

»Ein Roman über das Scheitern einer revolutionären Idee im Schatten von Bomben, falschen Mythen und aufgesetztem Opferkult – und auf jeder Seite ein spannender Thriller.«

Berliner Morgenpost

»Ein Spannungsroman, viel mehr als ein Krimi, eine Abrechnung mit revolutionären Träumen, Irrtümern und Fehlern, ohne sich dabei dem einstigen Gegner anzubiedern.«

Andrea Fischer, Der Tagesspiegel
 

Andere Werke von Bernardo Atxaga

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Obabakoak, in zahlreiche Sprachen übersetzt, hat der baskischen Sprache ihren Platz in der Weltliteratur erobert.

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»Ich versuchte, die Zettelchen in Pearls verbeulter Keksdose, die Einträge in Prins’ wetterfestem Tagebuch und die Fragmente meiner verdrängten Vergangenheit zu entwirren, um die Wahrheit herauszufinden.«
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»Halten Sie das Buch ans Ohr, und Sie können den Ozean flüstern hören.« The Independent
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Obabakoak, in zahlreiche Sprachen übersetzt, hat der baskischen Sprache ihren Platz in der Weltliteratur erobert.

Bibliografie

Originaltitel: Gizona bere bakardadean (span. El hombre solo)
Originalsprache: Baskisch
Erscheinungsdatum: 15.12.2015
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