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Lennardt Loß

Und andere Formen menschlichen Versagens

»Fesselnd, rasant, originell, intelligent und ziemlich unterhaltsam.« Braunschweiger Zeitung

 Taschenbuch
€ 11.95, FR 16.90, €[A] 12.30
Broschiert
Sofort lieferbar
UT 900
160 Seiten
ISBN 978-3-293-20900-8

 

Ein Flugzeug stürzt über dem Südpazifik ab. Unter den Passagieren ist auch die 22-jährige Marina Palm. Tagelang treibt sie auf dem Ozean, festgeklammert an Sitz 9A. Dann erscheint am Horizont eine einsame Insel.

Dann wäre da allerdings noch der Zahntechniker Hannes, der neben Marina im Pazifik treibt und ihr nicht nur seinen echten Namen verschweigt. Ferner Marinas Mutter, die eine Schwäche für Splatterfilme hat und literweise Schweineblut im Wohnzimmer hortet. Außerdem Vincent, waschbärenjagendes Handmodel mit einer Vorliebe für Google Earth, und schließlich Marinas Freund, ein strauchelnder Nachwuchsboxer mit einem Marketingproblem.

Ein grandios schräges Ensemble und eine herrlich skurrile Geschichte, die mit Robinson Crusoe schon bald nichts mehr zu tun hat.

Stimmen

»Ein echtes Kleinod! Obwohl nur 160 Seiten dünn, hat es dieser Roman in sich! Ein Flugzeugabsturz über dem Pazifik markiert den Anfang und gleichzeitig den Fixpunkt dieser rasanten literarischen Achterbahnfahrt. Jedes Kapitel ist für sich eine eigene Kurzgeschichte voller skurriler Charaktere, Plottwists und Cliffhangern. Mit ungemeiner erzählerischer Dichte führt uns Loß hier in unterhaltsamer Art und Weise die Tragikomik des Lebens vor Augen. In all seiner überdrehten Realitätsfremde näher am Leben als die meisten Romane unserer Zeit.«

Philip Szykulla, Thalia-Buchhandlung, Lünen

»Wie Netflix zum Lesen: Der Jungautor spinnt in seinem Romandebüt eine aberwitzige Geschichte nach dem Vorbild populärer amerikanischer Fernsehserien: voller Cliffhanger und Plot-Twists.«

Maik Brüggemeyer, Deutschlandfunk  Online einsehen

»Als Roman eines 26-Jährigen kommt dieser sehr erfrischend daher: Keine Sinnsuche junger Herangewachsener, keine besonders cool gerauchten Zigaretten, sondern einfach nur die Freude daran, ’ne Story zu erzählen.«

Joshua Schößler, Frankfurter Rundschau

»Ein kleines Schmuckstück und für mich ein Jahreshighlight: Lennardt Loß schafft es in seinem Debütroman auf gerade einmal 150 Seiten so fantastisch ausgearbeitete Charaktere zu erschaffen, dass man während des Lesens schon nach mehr lechzt. Jedes Wort steht an der richtigen Stelle und sorgt für einen Sog, dass man den Roman gar nicht aus der Hand legen will. Manche Stelle liest man mehrmals, weil seine Wortwahl so treffend ist und nicht besser hätte sein können. Unbedingte Leseempfehlung! Ich freu mich auf alles weitere, dass Loß in den nächsten Jahren hoffentlich schreiben wird.«

Hannah Conzendorf, Humoresk – Noch eine Bücherblog, Köln

»Ein Buch wie ein Zyklon! 25 Jahre nach einem Flugzeugabsturz wird Marina auf einem einsamen Atoll gefunden. Was ist mit den Menschen, die sie kannte, ihren Eltern, ihrem Freund und der ganzen Menschheit inzwischen passiert? Ungemein berauschend ist dieses Buch geschrieben und zeigt uns völlig ohne Klage unser unmenschliches Tun mit einem trockenen und klaren Humor.«

Manuela Hofstätter, lesefieber.ch  Online einsehen

»Lennard Loß’ Roman betreibt die Kunst des Fabulierens, seine Sätze sind ein wilder Ritt durch das Dickicht aufblitzender Zusammenhänge, Abschnitte, die augenzwinkernd beweisen, dass im Endeffekt wohl doch alles auf dieser Welt miteinander verknüpft ist. Das hat enormen Witz.«

Guy Helminger, Tageblatt, Luxemburg

»Loß stattet seine Charaktere mit reichlich Ecken und Kanten aus. Präzise in der Sprache und nicht ohne eine Portion schwarzen Hurmors lässt er den Leser in die Abgründe seiner Figuren blicken: Sie sind unsympathisch, begehen Fehler, geben ihren Versuchungen nach und sie lassen ihre Mitmenschen leiden. Die Lust des Autors am Erzählen und sein Gespür für stories machen Und andere Formen des menschlichen Versagens zu einem ankurzweiligen wie interssanten Lesevergnügen.«

Max Eisenbarth, autorenbuchhandlung marx & co, Frankfurt

»Mich hat der Text stark an Robert Altmans Film ›Short Cuts‹ erinnert. Das Buch ist fast schon kriminell kreativ – und macht unheimlich viel Spaß zu lesen.«

Christoph Niedt, Radio free FM, Ulm

»In sieben Short Storys, die auf überraschende Weise miteinander verwoben sind, erzählt Lennardt Loß vom Alltag am Rand der deutschen Mittelstandidylle: von Parkhaus-Tycoonen, Splatter-Filmerinnen, schwulen Boxern und und und … Und alles mal ironisch, mal skuril, abgründig und einfühlsam. Ein großer, tiefer und schöner Lesespaß!«

Peter Fuhrmann, Beltz Buchhandlung, Weinheim

»Dieses Buch hat mich unglaublich begeistert – sprachlich und inhaltlich. Es ist von der Handlung her wie ein Kraken, der seinen Arm um das Schicksal der Protagonistin windet. Es ist keine Robinson-Crusoe-Geschichte im herkömmlichen Sinne, aber ein Buch, das schon fast mit einer Coolness entworfen ist, die mir unglaublich viel Spaß gemacht hat.«

Hauke Harder, Leseschatz TV

»Der Autor fokussiert in direkter phantasievoller Spannungskonstruktion besondere Lebenssituationen, in denen sich alles auf den Kopf stellt und das Spiegelbild des Lebenslaufes im skurrilen Rundumblick zerschellt.«

Walter Pobaschnig, literaturoutdoors.com  Online einsehen

»Mögen Sie Kurzgeschichten, Abenteuerliches, Skurriles? Und lassen sich nicht von dunklem Wortwitz verschrecken? Dann hat Lennardt Loß den vollendeten Roman für Sie geschrieben. Die Geschichte um eine junge Frau hat es in sich: Geheimnis, Verbrechen, Psychologie – es ist alles dabei. Eine eigenwillige Robinsonade, bizarr und komisch, lässig erzählt. Sie begeistert mit schwarzem Humor, einer Vorliebe für abseitige Charakterstudien sowie tragischer Lebensmomente. Geschickt und abwechslungsreich geschrieben – und weckt Neugier auf mehr!«

Alexander Kühn, MDR Kultur, Leipzig  Online einsehen

»Das Allerschönste ist, dass man Loß auch politisch lesen kann. Mit den krassen Bildern der Absurditäten des Kapitalismus nimmt Loß das Kolorit der Zeit auf und montiert eine rasante und hochinteressante Geschichte.«

Michael Wiederstein

»Lennardt Loß’ Interesse für seine Figuren springt auch auf mich über, und ich werde über den Text hinausgetragen.«

Insa Wilke

»In mehreren, brillant konstruierten Episoden erzählt Loß skurrile Lebensgeschichten zwischen menschlichem Abgrund und Exzentrik.«

Christian Straub, ekz.bibliotheksservice

»Für alle Leser mit Spaß an schwarzem Humor und abgründigen Charakterstudien ein kurzweiliger, abwechslungsreicher Geschichtenband.«

Stefanie Drüsedau, Newsletter des Evangelischen Literaturportals

»Diese lässige Erzählerhaltung, die da ist, obwohl es sich um eine Katastrophe in der Katastrophe handelt, dieses Unhysterische – da liegt die ganze Komik des Texts.«

Nora Gomringer

»Sieben Short Storys, die um eine verschollene Person kreisen, schwarzer Humor, hohe Präzision, Roland Kaiser. Mir macht das großen Spaß.«

Andreas Thamm, SuppKultur
 

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Bibliografie

Originalsprache: Deutsch
Erstauflage: 24.8.2020
Auflage: 1