
Sato. Will. Kein. Frommes. Kind. Sein.
Südostasiens literarisches Ausnahmetalent entfacht ein teuflisches Spiel mit dem Feuer.
Der kleine Sato Reang wäre gern der größte Unruhestifter der Welt, aber sein Vater hat andere Pläne: Er soll ein frommer Junge werden. Also muss Sato Reang aufstehen und beten, wenn selbst die Hähne in seinem javanischen Dorf noch schlafen, und alles, was Spaß macht, ist verboten: Fußball spielen, Heuschrecken fangen, alte Leute schubsen. Sato Reang wird größer, und mit ihm wachsen sein Widerstand und seine lodernde Wut. Schon bald tanzen trotzige Flammen der Freiheit entgegen.
Südostasiens Literaturstar Eka Kurniawan erzählt vom radikalen Aufbegehren eines Jungen. Bitterböse, rasant witzig – und alles andere als fromm.
»Ein schmales, aber kein kleines Buch. Beißend witzige Kapitel, überraschende Wendungen, mit groteskem Humor erzählt – der Roman klingt frech und bildreich, manchmal auch etwas märchenhaft und zieht einen gleich in den Bann. Es ist eine Kritik am fundamental streng regelkonformen Islam, aber es ist noch mehr als das. Es geht um den Vater als Gesetz und Richter in einem, und ums Erwachsenwerden. Die deutsche Übersetzung von Sabine Müller liest sich flüssig, frisch und prägnant.«
»Mit unterhaltsamer, vielschichtiger Erzählstimme verbindet Kurniawan nüchterne Betrachtungen mit großen Emotionen. Ein anrührender Roman, der nur so strotzt vor Herz und Humor.«
»Eka Kurniawan, der erste Indonesische Autor, der für den International Booker Prize nominiert war, erzählt eine Geschichte von der Moral eines Missetäters, die man so schnell nicht vergisst.«
»Eine lange nachhallende Auseinandersetzung mit Frömmigkeit und der (nicht ganz so) kleinen Rebellion dagegen.«
»Ein bemerkenswert intimer Einblick in eine Kindheit, intensiv und voller Humor. All die Neugier, der Unfug und die Sehnsucht werden sichtbar. Kurniawan widersteht dabei Sentimentalitäten und moralischer Eindeutigkeit.«
»Den Roman lediglich als Kritik an religiöser Frömmigkeit zu lesen, hieße, den Kern der Geschichte zu verfehlen. Vielmehr nimmt Religion die Form eines leeren, individualisierten Rituals an, das im Vergleich zum lebendigen Dorfleben verblasst. Kurniawan schafft es, eine Geschichte über den Verlust des Kollektiven in eine Geschichte über kollektiven Verlust zu verwandeln.«
»Satirisch erkundet Eka Kurniawan tief verwurzelte gesellschaftliche und moralische Missstände.«
»Ein sehr gegenwärtiges Abenteuer, eines der Bücher, auf die man sich dieses Jahr besonders freuen kann.«
»Die Geschichte eines Jungen, der gegen strenge moralische und religiöse Normen rebelliert, wirkt erfrischend und zugleich unglaublich witzig. Eka Kurniawan unterhält nicht nur; er zieht uns in seinen Bann.«
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