
»Wenn es jemals ein Buch gab, zu dem man headbangen möchte, dann vielleicht dieses.«
Town & Country Magazine
1994, eine abgehängte australische Kleinstadt: Vier Freundinnen wollen dem Mindestlohn-Schicksal ihrer Mütter entkommen und mit ihrer Musik beim Battle of the Bands durchstarten. Kurt Cobain ist ihr Kompass, Grunge ihr Rhythmus, und dieser Wettbewerb soll ihr Ticket in die Freiheit werden – auch wenn sie nur drei Akkorde können. Doch als die Leadsängerin Lily ihren verehrten Musiklehrer Mr P des Missbrauchs beschuldigt, droht alles zu zerbrechen. Wie weit sind die übrigen drei Mädchen bereit zu gehen, um ihren Traum zu retten – und was sind sie bereit zu opfern?
Eine kritische Hommage an die nicht so rosigen 90er und ihre zweifelhaften Helden, ein ungeschönter Blick auf Freundinnenschaft und das Aufwachsen in prekären sozialen Verhältnissen – smells like disillusioned teen spirit.
»Die Kapitel reihen sich aneinander wie eine Punk-Platte mit Minuten-Tracks. Auch die Sätze sind kurz gehalten. Ein hämmernder Stil. Der Plot wird erzählt vor dem Hintergrund eines Sittenbildes im randständigen Australien der 1990er-Jahre. Das Buch besitzt eine hohe Glaubwürdigkeit in seiner Darstellung der sozialen Szenerie und den damit verbundenen psychischen Zwangslagen. Empfehlenswert.«
»Sehr spannende Erzählperspektive mit tollem Twist.«
»Wütend, laut, kraftvoll.«
»Die Wir-Perspektive zieht einen ganz besonderen Klang nach sich. Bewegend, wie Kurt Cobain nach seinem Suizid für die drei Mädchen nicht mehr dieses Idol ist, sondern einfach ein weiterer Vater, der seine Tochter im Stich lässt.«
»Das Buch, das alle in diesem Sommer lesen sollten! Allan fängt die Tristesse des australischen Kleinstädtchens ebenso gut ein wie das rebellische Verhalten der Jugendlichen.«
»Mit ganz viel Verve erzählt Liz Allan von der Wut der Teenagerinnen,die nicht bereit sind, sich mit ihrem Schicksal abzufinden. Die ihre Freundinnenschaft (fast) bis Selbstaufgabe verteidigen – und dabei mehr geben, als ihnen guttut. Eine Geschichte, die definitiv im Gedächtnis bleibt.«
»Allans Geschichte über Armut, männliche Raubtiere und ihre Opfer ist überragend geschrieben. Einer der besten Krimis des Sommers, nein, des Jahres.«
»Ein Debütroman auf die Zwölf. Klug, wütend und vielschichtig. Sein Herzstück ist die ungewöhnliche Erzählperspektive.«
»Ein elektrisierendes Debüt, rauschend vor Wut und Sehnsucht. In Bloom erzählt davon, wie schwer es ist, seine Stimme zu finden, wenn niemand sie hört. Die Kleinstadt Vincent wird in all seiner kitschigen Bedrohlichkeit heraufbeschworen: von Haien bevölkerte Gewässer, knarrende Karussells, gewalttätige Männer, die zu Hause lauern. Der Roman zeichnet scharfsinnig die Bruchlinien von Armut und Entfremdung nach und zeigt, wie sie schutzbedürftige Menschen der Ausbeutung aussetzen.«
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