
Von der Garage bis zum Fließband: Sinclairs bedeutender Roman über den Aufstieg des Autobauers Henry Ford und die Schattenseiten des Kapitalismus.
Als kleiner Junge beobachtet Abner Shutt den Tüftler Henry Ford, der in seiner Garage an einem knatternden Wagen bastelt. Jahrzehnte später ist Ford der erfolgreichste Unternehmer Amerikas und Abner Shutt sein treuester Arbeiter. Mit der Erfindung des Fließbands revolutioniert Ford die Produktion und träumt von einer fairen Gesellschaft. Doch mit der Massenproduktion wandelt sich Henry Ford vom Friedensapostel zum Kriegstreiber, der seine Macht als Wirtschaftsführer der USA in den Dienst seiner eigenen Ideologie stellt.
Upton Sinclair, der große Realist der amerikanischen Literatur, seziert über den Aufstieg Henry Fords das kalte Herz des Kapitalismus. 1937 geschrieben, erzählt der Roman stupend aktuell vom Einfluss der großen amerikanischen Vermögen auf die US-Politik.
»Ein großer sozialer, politischer Bogen von der Erfindung des Autos in den 1890er Jahren, über die einfache Herstellung im Hinterhof bis zur Massenproduktion und Massenarbeitslosigkeit in den 1930er Jahren. Manchmal liest es sich wie ein Menetekel über die Probleme, die in der digitalen Moderne noch auf uns zukommen werden. Ein Stoff von zeitloser, ganz großer Literatur, die nichts an Dringlichkeit verloren hat.«
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