
Zwei Māori-Brüder trotzen einer Welt, die noch nie gut zu ihnen war.
Neuseeland, heute. Nach dem Verschwinden seiner Eltern lässt der junge Māori Taukiri seinen achtjährigen Bruder Ari zurück und flieht vor den Dämonen seiner Familie auf die Nordinsel. Doch der Klageruf »auē« ertönt im Rauschen des Meeres, in seinem Gitarrenspiel, in der Gewalt, die seine Familie verfolgt, und übertönt trotzdem nicht die Scham darüber, seinen Bruder alleinzulassen.
Ari aber ist stärker, als es den Anschein hat. Und Ari ist nicht allein, denn er hat eine Freundin, und die hat einen Hund. Gemeinsam sind die drei vielleicht stark genug, um den Strudel aus Verzweiflung und Schuld umzukehren.
Manawatus Prosa ist so wechselhaft wie der Ozean: fließend, hoffnungsvoll und zärtlich, dann wieder roh und drängend. Ganz große Kunst von einer der stärksten gegenwärtigen Stimmen Neuseelands.
»Eine Geschichte, die wie die Mythen, auf die sie sich bezieht, das Potenzial hat, Generationen zu überdauern.«
»Manawatu gelingt es meisterhaft, die Lesenden beim Geschehen zu halten und die Spannung bis zum dramatischen Höhepunkt zu steigern. Wie nebenbei tauchen Sie tief ein in die neuseeländische Māori-Gegenwart, erfahren Sie mehr über die Sprache.«
»Auē – ein Māori-Wort für Klagen, Stöhnen – erklingt vielstimmig aus gewaltverstümmelten und doch hoffnungsstarken Seelen. Ein Gesang vom Überleben.«
»Der Roman überzeugt durch eine tiefe Empathie der Autorin mit ihren Figuren. Viel Weinen und Klagen, aber auch viel Poesie und Licht, eine literarische Schmerztherapie mit den Mitteln der Māori-Kultur.«
»Eine atemberaubende Darstellung vom Leben am Rande der Gesellschaft und dem Kampf für Erlösung und Vergebung. Manawatu nutzt das Verbrechen nicht als Kunstgriff, sondern zeigt, wie es das Leben der Figuren eingebunden ist, sie definiert, manchmal auch zerstört und sie auf perverse Art verbindet.«
»Ein ebenso erschütternder wie faszinierender Roman aus einer Welt, die zwischen ver- lorener Identität und kolonialer Nötigung in die Verelendung gedriftet zu sein scheint.«
»Diese Mischung aus kämpferischer Liebe und schonungsloser Gewalt ist dem poetischen Titel Auē würdig. Manawatu versteht es meisterhaft, Figuren und Erzähl- stränge mit herzerreißenden Details zu bereichern. Ein erschütternder, wunderschön geschriebener Roman, durchdrungen von der Kultur und Sprache der Maori.«
»Ein unheimlich souveränes Debüt, trotz aller Gewalt hoffnungsvoll und zärtlich. Dieser Roman hat etwas Unbeschreibliches: Er ist faszinierend, rätselhaft und spannungsgeladen.«
»Auē ist ein lebendiges und tiefgründiges Werk.«
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