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Die Taschenbücher im Unionsverlag

   
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Aphra Behn

Oroonoko

Roman und Zusatztexte – Mit dem Essay von Vita Sackville-West »Aphra, die Einzigartige«
Aus dem Englischen von Susanne Althoetmar-Smarczyk und Susanne Höbel

»Alle Frauen sollten Blumen auf das Grab von Aphra Behn streuen, denn sie erstritt ihnen das Recht, ihre Gedanken auszusprechen.« Virginia Woolf

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256 Seiten (Geschätzter Umfang)
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ISBN 978-3-293-31130-5 (EPUB)
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Aphra, »die Einzigartige«, wie Vita Sackville-West sie nennt, war die erste Berufsschriftstellerin Englands, und während ihrer kurzen Karriere – von der englischen Restauration 1660 bis zur sogenannten Glorious Revolution 1688/9 – schrieb sie über alles, was ihre Zeit bewegte: Sklaverei, Politik, Geld sowie sexuelle und kulturelle Gegensätze. Ihre burlesken und erotischen Texte spalteten die Gesellschaft jedoch: Den – naturgemäß männlichen – Kritikern war Behns freigeistige Gesinnung ebenso ein Dorn im Auge wie ihr ungestümer Lebenswandel und ihre spitze Feder.

Mit Oroonoko, der tragischen Liebesgeschichte zwischen einem Prinzen und seiner Braut, die in die Sklaverei nach Südamerika verschleppt werden, schuf Behn ihr Hauptwerk und löste, durch die ebenso leidenschaftliche wie differenzierte Darstellung kolonialer Grausamkeit, Debatten aus, die sich über Jahrhunderte hinziehen sollten. Diese Ausgabe ermöglicht nun durch zusätzliche, erstmals ins Deutsche übersetzte Texte Einblicke in die dramatische Wirkungsgeschichte.

Stimmen

»Oroonoko kann mit gutem Recht den Anspruch erheben, der erste moderne, realistisch erzählte Roman überhaupt zu sein. Diese Ehre schreibt man gemeinhin Daniel Defoe zu. Doch sein Robinson Crusoe erscheint erst dreißig Jahre nach Aphra Behns Oroonoko

Imogen Rhia Herrad, SWR  Online einsehen

»Der vorliegenden, wohltuend nüchternen Übersetzung sind drei Essays beigefügt. Sie dokumentieren die sich ändernden Perspektiven auf den Roman und die Autorin von der Zeit Virginia Woolfs bis in die Gegenwart. Behn macht also noch immer zu Recht von sich reden.«

Claudia Kramatschek, Deutschlandfunk  Online einsehen

»Ihr 1688 erschienener Roman läutet in England die Ära des realistischen Romans ein, dreißig Jahre vor Daniel Defoes Robinson Crusoe. Es ist zudem der erste Roman mit einer Person of Color als Hauptfigur. Liest man den Roman heute, so erscheint die klare Erzählweise, die ohne zeittypische, langatmige Ausführungen auskommt, ungeheuer modern. Oroonoko ist das Opfer einer Intrige seines eigenen Großvaters, des Königs, der Oroonokos Geliebte Imoinda in seinen Harem zwingt und sie später in die Sklaverei verkauft.«

Marlen Hobrack, Der Freitag  Online einsehen

»Dieser Band ist angereichert durch drei Essays, die erstmals ins Deutsche übersetzt wurden und dabei helfen, Aphra Behn und deren Werk in Zeitgeschehen und Literaturgeschichte einzuordnen. Großartig, dass dieses Buch nun wieder erhältlich ist, für alle Klassikerbestände empfohlen.«

ekz Bibliotheksservice

»Eine Erzählung, die im Zuge der postkolonialen Auseinandersetzung mit Literatur neuerdings wieder an Relevanz gewann, aber auch in formaler Hinsicht interessant ist. Der Prosatext wird als Vorläufer, wenn nicht sogar als einer der ersten englischen Romane überhaupt gesehen.«

Julia Rosche, Tralalit  Online einsehen

»Aphra Behn ist als erstaunliche weibliche Stimme des 17. Jahrhunderts zu entdecken.«

Ulrike Sárkány, Lesart

»Mit Oroonoko oder Der königliche Sklave schrieb Aphra Behn ein frühes Manifest der Anti-Sklaverei-Bewegung.«

Stefan Howald, Deutschlandfunk  Online einsehen

»Die dem Roman angehängten Essays sind wahrhaft erhellend und bilden gemeinsam einen überaus gehaltvollen Rahmen, der den Roman hervorragend ergänzt.«

Sandra Falke, Literarische Abenteuer  Online einsehen

»Aphra Behns Oroonoko gilt weithin als ein grundlegendes Werk der britischen Literatur. Pflichtlektüre für alle, die sich für die Entwicklung des Romans in der englischen Sprache, für frühe Schriftstellerinnen oder für die Geschichte von race, Sklaverei und Kolonialismus interessieren.«

Heather Keenleyside, University of Chicago  Online einsehen

»Ein frühes literarisches Manifest gegen den Sklavenhandel ist Aphra Behns Oroonoko. Weit voraus ihrer Zeit.«

Aalener Kulturjournal  Online einsehen

»Mit Oroonoko hat Aphra Behn nicht nur eine neue Form der Erzählung vorgelegt und Raum geschaffen für weibliche Autorinnen und Erzählstimmen, vielmehr hat sie auch einen authentisch wirkenden Bericht geschrieben, bevor Autoren wie Daniel Defoe diesen aufgriffen.«

Buchlingreport  Online einsehen
 
 

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Nachrichten

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Bibliografie

Originalsprache: Englisch
Erscheinungsdatum: 17.1.2022
Letzte Version: 24.1.2022