
Die Geschichte hinter dem Moment, der Amerika veränderte.
»Ich war nicht körperlich müde, ich hatte es einfach satt, nachzugeben.« Als sich Rosa Parks 1955 in einem Bus in Alabama weigert, ihren Sitzplatz an einen Weißen abzutreten, stößt sie einen der erfolgreichsten Proteste der Geschichte an: den legendären Busboykott von Montgomery, der Amerika grundlegend verändert.
Doch Parks’ Widerstand und politisches Engagement beginnen lange vor diesem Moment und reichen weit darüber hinaus. In ihrer Autobiografie erzählt sie eindringlich von ihrer Kindheit im gewaltgeladenen Alabama, ihrer jahrzehntelangen Arbeit für die NAACP, vom Marsch auf Washington und den Hürden, die sich ihr als Schwarzer Frau in den Weg stellen – auch innerhalb der Bürgerrechtsbewegung.
Ein unverzichtbares persönliches Zeugnis, erstmals auf Deutsch.
»In einer Zeit, in der noch viele Gerechtigkeitskämpfe ausgefochten werden müssen, ist Parks’ Geschichte eine wichtige Erinnerung und ein Lehrstück.«
»Anekdotisch, ohne Beschönigung, mit einer Nüchternheit, die den Schmerz und die Gewalt dieser Zeit umso schwerer wiegen lässt. Die Übersetzerin Sonja Bonin bleibt nah an dieser sprachlichen Kargheit.«
»Eine Schwarze Ikone neu gelesen. Dass politischer Widerstand vielleicht gar nicht als verkürzte Heldinnenerzählung funktioniert, das zeigt jetzt Rosa Parks’ Autobiografie, 34 Jahre nach Erscheinen in den USA erstmals auf Deutsch.«
»In schlichter, sachlicher Sprache schildert Parks ihr Schicksal. Ihre unaufgeregte, reflektierte Art tut gut in heutigen polarisierten und polarisierenden Zeiten.«
»Parks’ Autobiografie ist ein wertvoller Bericht aus erster Hand über eine Epoche, die die Gesellschaft der Vereinigten Staaten tiefgreifend veränderte.«
»Das zentrale Dokument zu ihrem Leben. Die Memoiren von Rosa Parks machen Schluss mit dem Bild der sanften älteren Dame. Rosa Parks, das wird in Meine Geschichte von Anfang an deutlich, war immer Teil eines kämpferischen Netzwerkes.«
»Ihr Buch schrieb Parks schon 1992. Der Rassismus ist seither nicht verschwunden, und so kann man es nur begrüßen, dass es jetzt erstmals auch auf Deutsch vorliegt.«
»Zurückhaltend, aber bestimmt hat Rosa Parks ihre Autobiografie geschrieben. Keine großen Gesten, kein Legendenpathos, sondern ein nüchterner Bericht in klaren Sätzen. Sie war ein entschlossener politischer Kopf, furchtlos und klarsichtig.«
»Manchmal muss man sich wundern, wie lange es dauert, bis Bücher, deren Relevanz unzweifelhaft ist, ins Deutsche übersetzt werden. Parks’ Autobiografie ist nicht lediglich ein historisches Dokument, sondern ungebrochen aktuell.«
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