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Friedrich Glauser

Die Wachtmeister-Studer-Romane

Alle sechs Romane in einer Kassette

Der einzig echte Glauser – ungekürzt und unverfälscht! Als Taschenbuch nur im Unionsverlag!

 Taschenbuch-Paket - Mehrere Bände eingeschweißt (auch einzeln erhältlich)
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Erscheint 6.4.2020
1632 Seiten
ISBN 978-3-293-26013-9

 
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Der Mord im Gerzensteiner Wald, wo der Handelsreisende Witschi erschossen aufgefunden worden ist, scheint ein Routinefall zu sein: Der Verdächtige, ein Vorbestrafter, der im übrigen ein Liebesverhältnis mit der Tochter des Ermordeten hat, sitzt bereits in Untersuchungshaft auf dem Schloss Thun. Sein Versuch, sich in der Zelle zu erhängen, wird von Studer, Fahnder der Berner Kantonspolizei, im letzten Moment vereitelt. Was als Schuldbekenntnis ausgelegt werden könnte, wird für Studer zum Ausgangspunkt für seinen Kampf um Schlumpf, von dessen Unschuld er überzeugt ist.
Eine Irrenanstalt im Kanton Bern in den zwanziger Jahren: Der Direktor ist verschwunden, der Patient Pieterlen, ein Kindsmörder, ausgebrochen. Wachtmeister Studer blickt hinter die Kulissen psychiatrischer Theorien und Therapien. Er versucht nicht nur, einem Verbrecher auf die Spur zu kommen, sondern tritt auch eine Reise in die Grenzregionen von Vernunft und Irrationalität an, die keineswegs immer so klar voneinander zu trennen sind - Matto, der Geist des Wahnsinns, regiert überall und spinnt seine silbernen Fäden …
Wie gelangt ein schlichter Fahnder der Berner Kantonspolizei plötzlich in einen marokkanischen Garnisonsposten der Fremdenlegion? Glauser schickt seinen Wachtmeister Studer in die Wüste. Dort erlebt er ein Wechselbad verschiedenster Gefühle. Die Kulturen prallen aufeinander. Studer träumt auch am hellichten Tag und vergisst mitunter, daß er einen Fall lösen muss. Er gewinnt immer mehr den Eindruck, daß man ihm übel mitspielt - ein grausames Spiel, dessen Regeln ihm fremd sind.
Pfründisberg, das ist eine Armenanstalt, eine Gartenbauschule, eine Dorfwirtschaft. Und zwei Tote. Denn die Taschentücher der Anna Hungerlott, die an Darmgrippe gestorben sein soll, weisen Arsenspuren auf. Und der Chinese liegt mit einem Schuß mitten durchs Herz im Novembernebel. Wachtmeister Studer beobachtet. Daß die Armenhäusler dünne Kohlsuppe löffeln, während der Armenvater erlesenen Wein trinkt, hat nichts mit den Morden zu tun. Oder doch?
Als Glauser Geld brauchte, schrieb er seinen ersten Krimi - und gleichzeitig eine Parodie auf dieses Genre. Er läßt neben einer ganzen Anzahl fiktiver Personen auch vier Genfer Persönlichkeiten leicht verfremdet auftreten, die im doppelgesichtigen Genf zu Beginn dieses Jahrhunderts ihre mehr oder minder gewichtige Rolle spielten. Letzlich aber geht es im temporeichen und verwirrlich-bunten Cocktail aus Phantasie und Realität um die Frage nach dem Geheimnis, dem Mysterium schlechthin und nach den mannigfaltigen Mitteln zu seiner Erkenntnis.Daß dabei auch noch die hohe Politik hineinspielt, etwa mit dem Völkerbund, mit Ölfunden in einem indischen Randstaat und mit dem britischen und dem sowjetischen Geheimdienst, macht die Lektüre des Buches zum Vergnügen für all diejenigen, die Glausers feinsinnige Charakterzeichnung und Atmosphärengestaltung lieben.
Wachtmeister Studer verheiratet seine Tochter in die Ostschweiz. Da geschieht ein Mord, der den Fahnder in die fremden Verhältnisse eines Appenzeller Dorfes hineinzieht. Plötzlich nimmt die provinziell scheinende Angelegenheit internationale Züge an.
 

Friedrich Glauser – mit Robert Walser der bedeutendste Schweizer Autor der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – blieb zeitlebens verkannt. Nicht nur war er entmündigt – auch die Redakteure der Zeitschriften und Verlage nahmen sich gerne »fürsorglich« seiner Texte an: Sie kürzten, verfälschten, verharmlosten, veränderten Formulierungen, Sätze und ganze Kapiteleinteilungen.

Diese unzähligen Eingriffe machte die Ausgabe des Limmat Verlags wieder rückgängig. Fünfzig Jahre nach Glausers Tod wurde erstmals sein Werk so zugänglich, wie er es geschrieben hatte. »Eine verlegerische Großtat«, notierte die Zürichsee-Zeitung. Zusätzlich zum wiederhergestellten Text enthält jeder Band einen entstehungsgeschichtlichen Kommentar, einen Editionsbericht und Anmerkungen. In ausführlichen Nachworten werden Materialien über die realen Fälle, die den Romanen als Vorlage dienten, aufgearbeitet.

Stimmen

»Diese Ausgabe ist editorisch und buchgestalterisch mustergültig.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Glauser ist nach Jahren des verlegerischen Umherirrens endlich in einem Verlag aufgehoben, der sich mit Behutsamkeit und viel editorischer Umsicht seiner Texte annimmt.«

Börsenblatt des deutschen Buchhandels
 
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Wachtmeister Studer in der Wüste
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Endlich der echte Glauser!
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»An Glauser kommt kein Krimifreund vorbei, ebensowenig wie an Studer, seinem knorrigen Fahnder.« Peter Zeindler

Bibliografie

Originalsprache: Deutsch
Erstauflage: 6.4.2020
Auflage: 1