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Vita Sackville-West

Vita Sackville-West, geboren 1892 auf Schloss Knole in Kent, schrieb bereits mit elf Jahren ihre erste Ballade. Zahlreiche Novellen, Romane und Theaterstücke folgten. Nach längerem Aufenthalt in Persien kehrte sie mit ihrem Mann und zwei Kindern nach England zurück. Hier pflegte sie eine enge Freundschaft zu Virginia Woolf, die Woolf als Inspiration für ihr Schreiben diente. 1926 und 1933 wurde Sackville-West mit dem Hawthornden-Preis ausgezeichnet. Sie starb 1962 auf Sissinghurst Castle.

Ausführliche Biografie

Vita Sackville-West, geboren 1892 auf dem Familiensitz Schloss Knole in Kent /England, schrieb bereits mit elf Jahren ihre erste Ballade, und sie hörte nie auf zu schreiben – Novellen, Romane und Theaterstücke, wobei ihr Leben selbst einem Roman glich.

Ihre Ehe mit dem Diplomaten Harold Nicholson war »wohl die ungewöhnlichste Verbindung des Jahrhunderts«, wie ihre Biografin V. Glendinning schreibt, und stand zahlreichen Affären nicht im Weg – ebenso wenig wie einem lebhaften und glücklichen Familienleben. Zurück in England, nach längerem Aufenthalt in Persien, begann Vita Sackville West sich auch als Gartengestalterin einen Namen zu machen. Ihr »Weißer Garten« in Sissinghurst wurde weltberühmt. Virginia Woolf, über Jahrzehnte ihre intimste Vertraute, setzte ihr mit ihrem Roman Orlando ein Denkmal.

1926 und 1933 wurde Sackville-West mit dem Hawthornden-Preis ausgezeichnet, ihr Werk erschien in hohen Auflagen und wurde in viele Sprachen übersetzt. Sie starb 1962 auf Sissinghurst Castle.

Stimmen

»Eine Autorin, die in den Golden Twenties Landesgrenzen ebenso mühelos passierte wie Konventionsgrenzen .«

Kirsten Böttcher, Bayerischer Rundfunk  Online einsehen

»Vita Sackville-West schrieb Bücher, in denen sie die gesellschaftlichen Normen der Zwanzigerjahre raffiniert verspottete.«

Rebecca Dinerstein Knight, The Paris Review  Online einsehen

»Mit derselben frischen und arglosen Begeisterung, mit der sie Narzissen klassifizierte, schilderte Vita ihre Affären mit Frauen.«

Katrin Hillgruber, Der Tagesspiegel  Online einsehen

»Vita Sackville-West erzählt mit überbordender Fantasie.«

Eva Hepper, Deutschlandfunk  Online einsehen

»Unerschrocken warf sie tradierte Beziehungsformen über Bord und improvisierte mit Neuem.«

Alison Bechdel, The Guardian  Online einsehen

»In ihrem Geschlecht und Jahrhundert fegte Vita Sackville-West wie eine fünfte Jahreszeit über das Land und sammelte Sinneseindrücke, sobald sie die Erde bereithielt.«

Thomas Mallon, The New York Times  Online einsehen

Dokumente

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    Werke von Vita Sackville-West

    Cover

    »Alle Frauen sollten Blumen auf das Grab von Aphra Behn streuen, denn sie erstritt ihnen das Recht, ihre Gedanken auszusprechen.« Virginia Woolf