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Sherko Bekas

Geheimnisse der Nacht pflücken

Gedichte
Aus dem Kurdischen von Reingard und Shirwan Mirza und Renate Saljoghi
»Dieses schmale Bändchen von Sherko Bekas bezaubert durch ganz eigenen Reiz. Zarte, verhaltene Nachdenklichkeit schwebt über dieser leisen Welt aus Liebe und Heimweh, Trauer und Hoffnung. Behutsam reiht sich Bild an Bild zu einem unendlichen, sprechenden Universum.« Sächsische Zeitung
 Hardcover
€ 12.00, FR 21.20, €[A] 12.40
Broschiert
In anderer Ausgabe lieferbar
96 Seiten
ISBN 978-3-293-00187-9

 
Die Gedichte von Sherko Bekas, dem großen Erneuerer der modernen kurdischen Literatur, sind eine Reise durch das uns unbekannte poetische Kurdistan. Bekas zaubert eindringliche Sinn- und Klangbilder aus der Erinnerung seines Volkes. Auf unscheinbaren, oft bestürzend stillen Beobachtungen baut er seine Poesie behutsam auf. Auch die Natur, Feind und Verbündeter zugleich, beginnt zu sprechen und eröffnet Raum und Ruhe für den Traum, die Trauer und die Hoffnung.

Stimmen

»Was Bekas poetisch gestaltet, ist Menschliches von Menschen und für Menschen, ganz nah und weit entfernt.«

Der Landbote

»Wer Sherko Bekas’ Gedichte liest, den begleiten sie an die authentischen Quellen Kurdistans.«

Stuttgarter Zeitung

»In Bekas’ Liebesgedichten spürt man das Verlangen nach der Freiheit der Meinungen, des Körpers und des Gefühls. Wobei der Zauber noch in etwas anderem liegt. So sehr Bekas ein Neuerer war, so sehr klingt in seinem Werk doch eine Literaturtradition nach, die unter Jahrhunderten begraben ist: die mündliche Dichtung. Wortmagie: Dazu gehören die sprechenden Blumen, der leidende See. Die Natur ist beseelt. So haben es Bekas Vorfahren empfunden. Etwas fremd Vertrautes schenkt er uns. Lassen wir uns bezaubern.«

Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland, Berlin  Online einsehen

»In diesem Lyrikband zeigt sich die Sprach- und Bildkraft von Sherko Bekas. Schlichte, eindringliche Verse von der Freiheit als wichtigstem Wert klingen wie eine Parabel, ohne jedoch explizit eine Lehre auszusprechen. Dem Denkenden bleibt es überlassen, Assoziationsräume zu füllen, seine Schlussfolgerung zu ziehen. Unverkennbar zeigt die Bildwelt, wie sehr der Dichter aus seinem Kulturkreis schöpft. Märchenhafte Sinn- und Klangbilder entstehen, die einen eigenartigen Zauber entfalten. Zeilen voller Wortmagie, welche viel Raum lassen für Assoziationen. Die Natur ist beseelt: Die Blumen sprechen, Bäume rebellieren, der Wald weint. So wie der Ast schmerzerfüllt zuckt, der Baumstamm schreit, die Steine stöhnen, am Ende schreit ganz Kurdistan.«

Aalener Kulturjournal  Online einsehen

»Sherko Bekas baut seine Poesie behutsam auf, konzentriert sich in einfachen Worten und Bildern, in einer tiefgründigen, äußerst dichten Sprache auf das Wesentliche.«

Zürichsee-Zeitung

»Der politischen Ohnmacht stellt Bekas den Primat der Poesie entgegen.«

Die Furche, Wien

»Dass Bekas so populär wurde, verdankt sich nicht allein dem Stil seiner Lyrik, sondern auch der Tatsache, dass sie eben jene tragischen Erfahrungen vermittelt, die viele Kurden Tag für Tag machen.«

Bayerischer Rundfunk

»Sherko Bekas verdichtet den Schmerz seines Volkes im poetischen und symbolhaften Anrufen der Natur. Er ist verwundet, voll Trauer, aber nicht resigniert, vor allem nicht ohne Hoffnung.«

Listen, Frankfurt am Main
 
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Bibliografie

Originalsprache: Kurdisch
Erstauflage: 8.1.1993
Auflage: 1