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Walter Mosley Socrates’ Welt »Bad or Good, Right or Wrong im alltäglichen Überleben sind die Fragen, die dieser Roman stellt. Socrates Fortlow ist Franz Biberkopf aus Döblins Alexanderplatz ein Bruder im Geiste.« Frank Grützbach, WDR3 Socrates Fortlow, der ehemalige Sträfling, lebt in einem heruntergekommenen Viertel von Los Angeles in einer windschiefen Hütte mit seinem zweibeinigen Hund namens Killer. Er hat es sogar geschafft, eine feste Arbeit zu bekommen und sich mit Iula vom Schnellimbiss anzufreunden. Leseprobe
»Zuerst dachte er, der trillernde, blökende Ton sei Teil seines Traums. Ein süßer Ton und so hoch – das musste der Engel sein, den laut seiner Tante Bellandra der blaue Gott schickt. ›Damit die schwarzn Mannsleut nich ganz und gar aus der Welt falln. Der hat ne ganz hohe Stimme, so wie ne Trompete, und der kommt immer auf’n letzten Drücker, wenn so’n Wurm seine Arbeit ... » Mehr »Mosley ist der Philosoph unter den Krimischreibern.« Der Standard Wien »Walter Mosley ist ein erstaunlicher Autor mit einem erstaunlichen Werk.« www.amazon.de »In seinen besten Momenten wirkt dieser Episodenroman wie eines jener riesigen Wandbilder an Häusern, wo jedes den gleichen Platz und die gleiche Zeit hat. Walter Mosley spiegelt in der latenten Gewalttätigkeit auch die Hoffnung, dass etwas anderes möglich ist.« Die Zeit 01.01.2000 »Mosley skizziert ein Südkalifornien, das er für den Vorreiter der restlichen Staaten hält, und fängt dabei nicht nur den Sprach-Rhythmus, sondern auch den von Gedanken und Handlungsimpulsen ein.« Ruth Klüger Literaturen 01.01.2000 »Socrates trägt seinen Namen nicht zufällig: Er ist ein nachdenklicher Fragensteller. Ausgestattet mit der ganzen beängstigenden Autorität seines riesigen, massigen Körpers, ringt er sich mühsam Besonnenheit ab. Die Dialoge und Diskussionen in ›Socrates’ Welt‹, geführt im Jargon der Afro-Americans, sind nichts anderes als philosophische Auseinandersetzungen mit so essenziellen Themen wie Gewalt, Gerechtigkeit, Wahrheit, Freundschaft, Liebe oder Verantwortung. Walter Mosley gelingt eine eindringliche, spannende, moralische Parabel und Milieustudie – und eine sehr gute Story.« Julia Kospach Der Bund Bern 01.01.2000 »Mosley hat mit Socrates einen Moralisten von unbequemer Kantigkeit erfunden. Ohne Kitsch und belehrenden Zeigefinger werden Themen wie persönliche Verantwortung und soziale Moral dringlich und aktuell. Damit hat Mosley die Genregrenzen weit überschritten, er verwandelt den sozialkritschen Krimi in das Porträt einer vielschichtigen Gegenwart, in der Gut und Böse von jedem einzelnen definiert werden müssen.« Märkische Allgemeine Zeitung 15.06.2002 »Bestsellerautor Walter Mosley bedient die Sehnsucht nach Vaterfiguren mit einem grandiosen Antihelden. Die Krimihandlung, um die es vordergründig in den Romanen geht, soll wohl nur Hemmschwellen des Publikums überwinden. Denn eigentlich liefert Mosley große Literatur.« Badische Neueste Nachrichten 01.01.2000 »Mit der Figur des Socrates Fortlow hat Mosley den Konflikt, der ihn seit seinem ersten Buch umtreibt, noch einmal zugespitzt: die Situation der Schwarzen in der amerikanischen Gesellschaft. Die ›Socrates‹-Romane sind weniger Krimi als Gesellschaftsstudien, aber in Mosleys unvergleichlichen Art geschrieben: strotzend vor starken Dialogen in der Sprache von der Straße.« Reinhard Helling Abendzeitung München 01.01.2000 »Mit viel Einfühlungsvermögen und Sinn für die düstere Kollegialität der Underdogs schildert Mosley die Tage am Rande des Existenzminimums, den gehetzten Schlaf des von Albträumen Gequälten, seine Dosenmahlzeiten und gelegenlichten Stippvisiten in einem Diner, mit dessen Betreiberin er die Wochenendnächte verbringt.« Ingeborg Harms Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.08.2002 »Socrates heißt natürlich nicht zufällig Socrates, teilt er doch mit dem antiken Philosphen den Hang zur unkonventionellen Vermittlung von Ideen. Der schwarze Socrates ist jedoch nicht der Philosph in der Gosse, sondern besitzt eine nüchtern formulierte Lebensklugheit jenseits von Angst, Hass oder Opportunismus.« Peter Zimmermann ORF Ex Libris 01.01.2000 10 von 14 angezeigt » Alle zeigen Tobias Gohlis: Unbestechlich, schwarz und stolz (Die Zeit) http://www.zeit.de/2003/45/KA-Krimo45 Peter McCarthy: Walkin’ the Dog (Boston Review) Stimmen von Leserinnen und Lesern: ich wünsch mir eine kleinere ausgabe, damit ich sie überall hin mitnehmen kann
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