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Jef Geeraerts

Der Generalstaatsanwalt

Kriminalroman
Aus dem Niederländischen von Hans-Ulrich Jäckle
»Ich bin der Generalstaatsanwalt von Antwerpen, schoss es ihm durch den Kopf. Ich bin unantastbar.«
 Hardcover
€ 19.80, FR 33.90, € [A] 20.40
In anderer Ausgabe lieferbar
320 Seiten
ISBN 978-3-293-00300-2

 

Albert Savelkoul, der Generalstaatswalt zu Antwerpen, hat alles: Macht, Geld, edle Pferde, Familie und eine teure Geliebte. Er hat es geschafft, ihm kann nichts passieren, so glaubt er jedenfalls, bis sich plötzlich alle gegen ihn stellen und er vom Jäger zum Gejagten wird. Seine Gegner sind so intelligent wie skrupellos.

In einem prallen und spannenden Un-Sittengemälde attackiert Geeraerts die belgische Gesellschaft, die seit dem »Fall Dutroux« in einer schweren Krise steckt. Er legt die Mechanismen von Korruption, Machtmissbrauch, politischer Gewissenlosigkeit und religiösem Wahn bloß. Belgien, so müssen wir fürchten, ist überall.

Stimmen

»Perfekt. Jef Geeraerts ist vielleicht der einzige Thriller-Autor der Gegenwart, dem es gelingt, einen Roman zu schreiben, in dem es keinen einzigen moralischen Haltepunkt mehr gibt. Widerstand zwecklos.«

Kolja Mensing, Die Tageszeitung, Berlin

»Zu wissen, dass zwar Namen und konkrete Handlung erfunden, die Strukturen aber höchst real sind, ist ein zwiespältiger Kitzel für die Leserin. Die Spannung entsteht aus der Frage, ob und wenn ja durch wen den Arrangements des Staatsanwalts ein Ende gesetzt wird. Eins ist aber schnell klar: der belgische Rechtsstaat wird es nicht sein, auch von den Medien droht keine Gefahr der Entdeckung. Sehr zu empfehlen, dieser Blick auf unser Nachbarland. Man kriegt wieder einen Blick dafür, was ein Abgrund ist und was eine schlammige Pfütze.«

Andrea Fischer, Tagesspiegel, Berlin

»Ein böses Buch, das erschreckt und ernüchtert ohne dabei an Unterhaltungswert zu verlieren. Und das zusätzlich faszinierende daran: Figuren und Schauplatz liefert Belgien. Die Handlung selbst könnte aber überall beheimatet sein. Auch bei uns...«

SF 2 Swiss Text, Biel

»Obwohl ein Krimi, ist Geeraerts’ Buch nicht unbedingt leichte Kost. Aber die Mühe lohnt sich: ›Der Generalstaatsanwalt‹ ist nicht nur spannend zu lesen, sondern auch erschreckend realistisch – nicht nur in Belgien.«

Mannheimer Morgen

»Geeraerts entwirft ein ekelerregendes Tableau an Niederträchtigkeiten. Die privaten Schweinereien gehen nahtlos ins Politische über. Facts und Fiction werden routiniert miteinander verwoben. Aus dem Rosenkrieg wird nicht nur ein Krimi, sondern auch ein Politthriller.«

Der Standard, Wien

»Es gehört zur schriftstellerischen Leistung des bildmächtigen Geeraerts, dass einem seine ebenso schamlose wie barocke Figur mit fortschreitender Lektüre immer sympathischer wird. Erhellender Einblick in eine düstere Gesellschaft.«

Frank Barsch, Facts, Zürich

»Jef Geeraerts erzählt den bizarren und aberwitzigen Krimi mit lakonischer Sprache, tiefschwarzem Humor und bitterbösem Blick.«

www.dortmund.de

»Der Thriller verdichtet sich zum abgründigen, packenden Kampf gegen den Untergang.«

TV-Movie

»Geeraerts zeichnet in dem unterkühlt-spannenden Krimi nicht nur ein dunkles, sondern auch desillusionierendes Bild der belgischen Gesellschaft.«

Westfälische Rundschau

»Die Faszination des Romans beruht neben den Charakterstudien und erotischen Episoden vor allem auf der Kombination von Fiktion und Fakten, die den Krimi zu einem Gesellschaftsroman der Gegenwart machen.«

meier, Mannheim

»Jef Geeraerts geht es um Gesellschaftskritik, Analyse und Satire. Und in dieser Hinsicht wird man sein Buch als Meilenstein betrachten.«

Gabriela Schaaf, Deutsche Welle

»›Der Generalstaatsanwalt‹ spielt mit der Selbstsicherheit alter Spionagethriller durch, wie der katholische Geheimbund Opus Dei Strippen zieht.«

Stuttgarter Zeitung

»Ein ausgesprochen spannender Roman, der tiefe Einblicke in eine defekte Gesellschaft bietet. Allein durch seine genaue Charakterzeichnung lässt Geeraerts den Leser die Verführungskraft der Korruption spüren.«

Westfälischer Anzeiger

»Geeraerts, nach Simenon der bekannteste Schriftsteller Belgiens, gilt als Großmeister des belgischen Kriminalromans. Er benutzt eine spezielle Mischung aus Krimi, Polit-Thriller und True Crime, um seine provokanten Wahrheiten spannend in die Welt zu schmettern.«

UFO-Buchhandlung

»Ein boshafter Thriller aus dem richtigen Leben.«

De Tijd

»Ein sehr gut geschriebener, spannender Roman, der zwangsläufig in einem Verbrechen enden muss. Geeraerts verblüfft und begeistert mit einer eindrücklichen Reihe von Schurken.«

Vrij Nederland

»Geeraerts ist wieder an der Spitze.«

De Volkskrant

»Mit ›Der Generalstaatsanwalt‹ kehrt Jef Geeraerts zurück ins Krimigenre, das ihn groß gemacht hat.«

Het Volk

»Ein eiskalter Roman.«

Het Nieuwsblad

»Jef Geeraerts ist wieder zurück auf der Krimifährte. Sein Thriller ist eine bittere Anklage gegen die höchsten Justizkreise in Belgien.«

Algemeen Dagblad

»Verpackt in einen Krimi hat Geeraerts das Testament von Belgien gemacht.«

Het Laatste Nieuws

»Die Lektüre kann nur tiefstes Erschrecken hervorrufen, denn Geeraerts zeigt die gefährliche Verstrickung von Politik, Justiz und dem Opus Dei, jenem einflussreichen, katholischen Laienorden mit mafiösen Strukturen, auf.«

31.07.2002 , der bücherfreund

»Der Roman des Belgiers Jef Geeraerts, eines welterfahrenen, durch mehrere Literaturskandale gestählten, sauber recherchierenden Autors, ist erstens beste Spannungsliteratur satirischer Tönung. Und funktioniert zweitens auch als Sachbuch hervorragend.«

Thomas Widmer, Facts, Zürich

»Der Roman hat den Drive eines Thrillers, so genre-nah, dass parodistische Untertöne unüberhörbar sind. Spannend ist es dort, wo er Systemtheorie betreibt, ohne theoretisch zu werden, im Beschreiben von unglaublichen Opus-Dei- oder Finanzmarkt-Praktiken, in der atmosphärischen Vergegenwärtigung eines diskreten Restaurants oder eines ebenso diskreten ›nid d’amour‹.«

Hermann Wallmann, Der Tagesspiegel, Berlin

»Elegant und mit wenigen Pinselstrichen skizziert der Autor zum Beispiel, auf welch tönernen Füßen das Schweizer Bankgeheimnis im Bedarfsfall stehen kann und welchen weltlichen Vergnügungen die klerikalsten Fundamentalisten mitunter frönen. Eine komplexe Politstory.«

Deutsche Welle

»Die Verfallsformen der politischen Kultur werden in der deutschsprachigen Kriminalliteratur auf lokaler Ebene schon seit Jahren durchdekliniert; der gewichtigste Genreroman zum Thema wird aber jetzt aus Belgien zugeliefert: ›Der Generalstaatsanwalt‹ von Jef Geeraerts.«

Ulrich Noller, WDR

»In diesem Roman gibt es keine guten Menschen und keine Unschuld. Macht und Geld regieren diese Romanwelt, von der man befürchten muss, dass der Autor weniger erfunden hat, als einem lieb sein kann.«

Karolina Fell, Märkische Allgemeine

»Mit kühlem Blick, scheinbar nur Ereignisse addierend und beschreibend wird die Handlung in Gang gesetzt. Der Erzähler entwirft eine Welt der exquisiten Oberfläche und erzielt mit Hilfe zahlreicher Anspielungen den Eindruck dokumentarischer Authentizität.Dieser Krimi ist nicht nur spannend und bös satirisch, sondern auch ein Appell an den mündigen Bürger.«

Neue Ruhr/Rhein Zeitung

»Der Roman demonstriert in erschreckender Weise die Unterwanderung des modernen Rechtsstaates durch korrupte und korrumpierende kriminelle Strukturen. Geeraerts ist ein beunruhigender und höchst lesenswerter Thriller gelungen, dessen unterkühlte Spannung in Bann schlägt.«

www.amazon.de

»Der Autor scheut nicht zurück vor dem Detail, er wühlt, ohne dass es Lust macht oder machen soll, in Sex und Verbrechen in denkbar unappetitlichen Milieus, und er flicht diese pointiert gesetzten Darstellungen nicht ohne Raffinesse in eine Kriminalhandlung mit Hand und Fuß.«

www.perlentaucher.de

»Je realistischer Geeraerts die Verhältnisse beschreibt, desto heftiger wird die Geschichte zur Kolportage, von der Opus-Dei-Zentrale bis zur örtlichen albanischen Mafia haben plötzlich alle die Finger im Spiel. Aber man hat nie den Eindruck, das Geeraerts übertreibt. Zumal er seine Figuren mit süffisantem Zynismus ausgestattet hat.«

Ultimo

»Der Autor zeichnet nicht zum ersten Mal ein düsteres Bild seines Landes. Korruption, Vetternwirtschaft und Bigotterie schaffen ein kriminelles Klima, das zu Mord führen kann …«

Christine Gümpel, BuchJournal, Frankfurt am Main

»Geeraerts gelingt es mit seinem Roman, die (nicht nur in Belgien) wirkdenden Mechanismen von politischer Unmoral, Machtmissbrauch, Korruption und religiösem Wahn bloßzulegen. Ein spannender ›True-Crime-Thriller‹, der sich wie eine mit erzählerischen Einsprengseln garnierte Reportage liest.«

Thomas Plaul, Brüssel-Rundschau

»Spannend, und die Hoffnung, dass das meiste ausnahmsweise vielleicht unter Umständen doch erfunden ist, bleibt ... nicht.«

Peter Pisa, Kurier, Wien

»Der rasant erzählte Krimi erzeugt höchste Spannung und malt von Belgien ein düsteres Bild: Justiz, Regierung und Hof erscheinen tief korrupt.«

Peter Meier, Blick, Zürich

»Originelle Handlung mit immer neuen Verwicklungen und total spannend. Journalistisch gute Recherche.«

Gisbert Sander, Westfälischer Anzeiger

»Jef Geeraerts schreibt nicht nur einen sehr spannenden, klug aufgebauten, virtuos mit dem Wechsel zwischen gespielter Frömmigkeit und gekonntem Laster spielenden Kriminalroman. Er zeigt das pralle Leben: den Sumpf von Korruption auf höchster Ebene, nonchalante Gesetzesübertretungen, religiösen Wahn, Selbstgerechtigkeit, wundersame Spätsexualität und eine satte, am Schluss ziemlich schockierende Portion Schwerstkriminalität. Er amüsiert uns mit köstlichen Einzelheiten, macht Appetit auf Kulinaria, die nicht in den Kantinen der EU-Mitarbeiter zu haben sind und wagt vor allem eine bissige Gesellschaftssatire auf sein Land.«

Harald Loch, Kölnische Rundschau

»›Der Generalstaatsanwalt‹ ist nicht nur spannend zu lesen, sondern auch erschreckend realistisch – nicht nur in Belgien.«

(sg) , Neue Osnabrücker Zeitung

»Ein bedrückender Krimi über Korruption, Machtmissbrauch und religiösen Wahn, der die Zustände in der belgischen Justiz, die seit dem Fall Dutroux in einer tiefen Krise steckt, nur allzu genau bescheibt.«

Roland Kohlbacher, Österreichisches Bibliothekswerk

»Am liebsten würde man dieses Buch seinen Feunden und Bekannten oder gar Wildfremden mit Gewalt zum Lesen aufdrängen. Jef Geeraerts ist der belgische Nestbeschmutzer vom Dienst.«

zgb , Meinrads Raben, Einsiedeln

»Jef Geeraerts gelingt es in seinem Buch, jene Mechanismen von politischer Unmoral, Machtmissbrauch, Korruption und religiösem Wahn bloßzulegen, die beileibe nicht nur in Belgien wirken, dort in den letzten Jahren aber zunehmend aufgedeckt wurden.«

Thomas Plaul, Hessischer Rundfunk

»Geeraerts gilt als einer der bekanntesten Schriftsteller des Landes und dürfte der von den Machteliten Belgiens und dem Königshaus am meisten gefürchtete Autor sein. In seiner mittlerweile vierzig Jahre währenden Schriftsteller- und Journalistenkarriere hat Geeraerts stets heiße Eisen angepackt und damit die mächtigen Kreise seines Landes in Unruhe versetzt.«

Thomas Plaul, Hessischer Rundfunk

»Erzeugt immens viel Spannung, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen mag, wenn man in die immer dunkler werdenden Abgründe der Handlung hinabsteigt. Dorthin, wo uns eine beängstigende Welt vor Augen geführt wird, die – nahezu unbemerkt – parallel zu unserer sichtbaren Alltagswelt existiert.«

Thomas Plaul, Hessischer Rundfunk

»Den Roman ›Der Generalstaatsanwalt‹ liest man mit wohligem Entsetzen und geschüttelt vor Lustekel, doch – und auch das macht einen Krimi aus – man kämpft sich süchtig durch und fühlt sich großartig unter Niveau unterhalten. Doch vielleicht ist die Welt ja so, wie Jef Geeraerts sie darstellt: eine explosive und obszöne Ballung von Intrigen und Klischees.«

Hessischer Rundfunk, Chronos

»Wenn die beschriebenen, antidemokratischen Strukturen dieser Vereinigung auch nur annähernd so tief in die politischen und wirtschaftlichen Handlungsebenen Europas hinein ragen, dann lässt sich erahnen, welche Brisanz mit dieser Materie verbunden ist.«

smonky , Die Kirche

»Dieses Buch wäre in Österreich wahrscheinlich auf Betreiben der Pfaffen beschlagnahmt worden. Es verdient Massenabsatz im Land von Schönborn und Küngg, die hier ungestört werken können, ohne durch jemanden wie Geeraerts behelligt zu werden.«

Marion Novak, Tatblatt, Wien
 
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Bibliografie

Originaltitel: De PG (1998)
Originalsprache: Niederländisch
Erstauflage: 1.8.2002
Auflage: 2