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Tamta Melaschwili Abzählen Ein aufsehenerregendes Debut: Drei Tage in der Konfliktzone Mittwoch, Donnerstag, Freitag – drei aufregende Tage für Ninzo und Ketewan, genannt Zknapi. Drei Tage, an denen die 13-jährigen Freundinnen nicht nur die üblichen Freuden und Leiden des Mädchenseins erleben, sondern auch erfahren, was es heißt, in einer gottverlassenen Konfliktzone zu leben, in der sonst bloß noch Kinder, Alte und Krüppel verblieben sind. Gewitzt muss man sein, sich was einfallen lassen. Sonst kommt man nirgendwohin, nicht an Kleider, nicht an Monatsbinden, nicht an Zigaretten und auch nicht an Milch für das Brüderchen. Tamta Melaschwili: Wie ich meine Sprache wiederfand (Nachwort »Abzählen«) Malchas Charbedia: Tamta Melaschwilis Debüt Davit Gabunia über »Abzählen« »Diese packende und verstörende Prosa ist ortlos und zeitlos. ›Abzählen‹ ist ein aussergewöhnliches Debüt. Es erinnert in seiner sprachlichen Konsequenz, in der Radikalität der erzähltechnischen Anlage und nicht zuletzt in Thematik und Stimmung an Agota Kristof.« Martin Ebel Tages-Anzeiger 18.06.2012 »Tamta Melaschwili präsentiert das dramatische Geschehen, dem doch Witz und Zärtlichkeit nicht abgehen, in Nahaufnahmen, die auf drei Wochentage beschränkt sind. Mit knappen, rhytmischen Sätzen schafft sie bedrängende Unmittelbarkeit, ohne je ins Sentimentale abzugleiten. Es liegt am Stilwillen und an der strengen Erzähltechnik der georgischen Autorin, dass der berührende Stoff wirklich ergreift. Ein Buch, dem man viele Leser wünscht.« Ilma Rakusa Neue Zürcher Zeitung 29.03.2012 »Der Krieg aus der Sicht von Teenagern - allein das Thema ist ungewöhnlich. Noch bemerkenswerter ist aber der Stil der jungen Schriftstellerin. Das Tempo ihres Textes, die Dynamik der Dialoge und der schnodderige Jugendjargon machen ›Abzählen‹ zu einem Werk der Atemlosigkeit.« Carmen Eller Spiegel online 02.04.2012 »Tamta Melaschwili hat für diesen Roman ihre ganz eigene, ungewöhnliche Erzählform gefunden. Meisterhaft zeigt sie die Absurdität und Brutalität des Krieges besonders für die sogenannte Zivilbevölkerung, also die Kinder, Frauen und die Alten. Birgit Kloss Deutschlandradio Berlin 11.05.2012 »Wer über die großen und kleinen Tragödien des menschlichen Daseins berichtet, verfällt leicht in Schwülstigkeit und Pathos. Dieser Falle entgeht Melaschwili durch einen besonderen, staccatoartigen Sprachstil. Er schafft Distanz, verleiht dem Text Tempo und dem Erzählten Allgemeingültigkeit.« Barbara Oertel Die Tageszeitung Berlin 15.03.2012 »Immens dichte, rhytmisierte Dialoge in raschem Hin und Her sprechen vom Kriegsleben der Zurückgebliebenen im Hinterland. Vor allem aber vom unbändigen Lebenswillen und von immer wieder phantasiereicher Aktionsfreude zweier Freundinnen, die mit ihren dreizehn Jahren nicht mehr Kind und noch nicht richtig Frau sind. Gewitzt und kühn, notgedrungen, brechen sie zivile Verhaltensnormen, um sich und ihre Angehörigen mit Essbarem, Medikamenten, Babynahrung zu versorgen, sie übernehmen Verantwortung für das unterernährte Brüderchen, für die sterbende Großmutter.« Kristiane Lichtenfeld SR2 KulturRadio Saarbrücken 28.04.2012 »Es ist schwer, das Buch auch nur kurz aus der Hand zu legen. Kaum zu glauben: ›Abzählen‹ ist Tamta Melaschwilis erster Roman.« Clemens Hoffmann SWR 2 Stuttgart 16.04.2012 »Ein ergreifendes Buch. Wer es gelesen hat, wird die Kriegsberichte nie mehr mit gleichen Augen sehen.« Balz Spörri Sonntagszeitung Zürich 06.05.2012 »Das Debüt der 1979 geborenen Georgierin Tamta Melaschwili erzählt in rhytmischer Sprache und drastischen Bildern davon, wie es ist, in einer gottverlassenen Konfliktzone Teenie zu sein. Ein schmales Bändchen von großer erzählerischer Wucht.« Barbara Mader Der Kurier Wien 14.04.2012 »Stil und Sprache sind knapp, auf das Wesentliche reduziert. Dieses Buch wirkt lange nach.« Brigitte Siegmund Buch aktuell 01.06.2012 10 von 13 angezeigt » Alle zeigen
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