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Jeong Yu-jeong

Sieben Jahre Nacht

Thriller
Aus dem Koreanischen von Kyong-Hae Flügel
Hochspannung aus Korea
 Englische Broschur
€ [D] 19.95 / sFR 26.90
 Taschenbuch
€ [D] 16.95 / sFR 22.90
 E-Book (EPUB)
EUR 14.99
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 E-Book (Apple-Geräte)
EUR 14.99
 Englische Broschur
Broschiert
Sofort lieferbar
528 Seiten
ISBN 978-3-293-00494-8
€ [D] 19.95 / sFR 26.90
Unionsverlag

Der Vater, ehemals erfolgreicher Catcher des Baseballteams »Hansin Fighters«, ist ein Kind im Körper eines Riesen. Im richtigen Leben gelingt ihm nichts mehr, er steht unter der Knute seiner Frau, arbeitet für eine Sicherheitsfirma und trinkt sich ins Elend. Nur seinen Sohn liebt er abgöttisch. So sieht seine Beförderung zum Sicherheitschef eines abgelegenen Staudamms zunächst wie eine letzte Chance aus.

Doch schon bevor die kleine Familie umzieht, nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Unaufhaltsam wie eine griechische Tragödie entrollt sich das Unheil, das aus dem Vater das »Stauseemonster« und aus seinem Sohn einen Getriebenen macht.

Mehr über dieses Buch

Sein Vater ist ein Versager: ein mittelmäßig erfolgreicher, ehemaliger Baseballspieler, der auf Druck seiner Frau eine Stelle als Sicherheitsmanager bei einem Stausee annimmt, um die Schulden zu bezahlen. In einer nebligen Nacht wird der Vater zum »Stauseemonster« – er ermordet ein Mädchen und öffnet den Stausee, um das ganze Dorf hinwegzufegen.

Wie kann ein elfjähriger Junge überleben, wenn alle Welt in ihm den Sohn des »Stauseemonsters« sieht? Sieben Jahre lang muss er sich verstecken und reist von Ort zu Ort. Doch kaum gelangt er als Unbekannter in ein neues Dorf, taucht in der Zeitung wieder ein Artikel über das »Stausee-Inferno« auf, mit einem Foto von ihm, dem Getriebenen. Jemand will verhindern, dass die Ereignisse vergessen werden.

Jetzt lebt er einsam und geächtet in einem Dorf an der Küste. Da tauchen rätselhafte Besucher auf. Nach einem erneuten dramatischen Ereignis wird die Vergangenheit aufgerollt, und die tatsächlichen Geschehnisse am Stausee werden Stück für Stück aufgedeckt. Am Ende ist alles anders, als es schien.

Stimmen

»Jeong erzählt meisterhaft und voller Einsicht in seelische Verwirrungen.«

Tobias Gohlis, DIE ZEIT, Hamburg

»Jeong Yu-jeong braucht nur anderthalb Seiten, um das ganze Ausmaß des Schreckens auszubreiten. An verschiedenen Stellen werden immer neue Puzzleteile aneinander gefügt, bis am Ende der fünfhundert Seiten das ganze Stückwerk plötzlich ein erschütternd stimmiges Bild ergibt.«

Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Sieben Jahre Nacht ist alles andere als ein klassischer Wohlfühlthriller. Hier wird man nach einigen blutrünstigen Schauern nicht in ein Happy End entlassen – ein Muster, das die amerikanischen Autorinnen bevorzugen und dutzendweise bedienen. Im Gegenteil, Jeong legt schonungslos die Verwüstungen im Seelenleben ihrer Protagonisten offen.«

Gunter Blank, Sonntagszeitung, Zürich

»Vor der Lektüre schien mir die Bezeichnung ›Koreas Stephen King‹ ein Werbeslogan zu sein, dem man nicht trauen sollte. Jetzt sehe ich das anders.«

Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland, Berlin  Online einsehen

»Ein meisterhaft erzählter und psychologisch bis ins letzte Detail ausgeklügelter Roman.«

Bayern 2, München

»Das ist er, der Thriller, auf den wir so lange gewartet haben. Man wird auf gekonnteste Weise 514 Seiten lang gefoltert. Die südkoreanische Autorin zieht alle Register ihres Könnens, und das ist atemberaubend vielschichtig.«

Ricco Bilger, Buchhandlung sec52, Zürich  Online einsehen

»Ein sprachgewaltiges Buch. Aus der Mischung aus menschlicher Unzulänglichkeit, verzweifelten Taten und grausamem Kalkül entsteht ein Spannungsbogen, der bis zum Schluss gefangen hält. Ein fantastisches Krimivergnügen!«

Brigitte Hort, www.kommbuch.com, Frankfurt  Online einsehen

»Eine hammerharte psychologisch ausgefeilte Geschichte. Ich liebe es, in die Gedankenwelt und die Kultur anderer Länder einzutauchen. Und das ist hier auf eine Art möglich, die Bestsellerverdächtig ist.«

Ingrid Müller-Münch, WDR 5, Essen

»Sieben Jahre Nacht ist ein großartiger, intelligenter Thriller, der sich Zeit und Raum nimmt, tief in die Geschichten seiner Charaktere, also in die Milieus, einzutauchen und dabei trotzdem vom ersten bis zum letzten Moment seines kurvenreichen Plots die Spannung hält. Faszinierend auch, wie Landschaft inszeniert wird, insbesondere die Unterwasser-Szenen. Krimis aus (Süd-)Korea kennt man hierzulande noch kaum. Jeong Yu-jeong setzt Maßstäbe auf höchstem, internationalem Niveau. Eine Entdeckung!«

Ulrich Noller, WDR Funkhaus Europa, Köln  Online einsehen

»Wer ist der Schuldige? Krimis funktionieren deshalb oft so gut, weil der Leser sich ein bisschen gruseln darf, wenn er über die Verbrechen anderer liest. Immer mit der Gewissheit: So verkommen wie die, bin ich nicht. Psychologisch äußerst geschickt rüttelt Jeong Yu-jeong an dieser Gewissheit. Ihre Protagonisten haben Gefühle und Eigenschaften, die wir nur allzu gut auch von uns kennen. Dass wir es uns zu einfach machen, zeigt uns Jeong Yu-jeong mit ihrer Suche nach der Wahrheit. Es ist nicht entscheidend, ob sich die Geschichte in Südkorea oder in Europa ereignet, es sind nicht immer die gesellschaftlichen Verhältnisse oder die äußeren Umstände, die einen ins Verbrechen treiben. Es sind Entscheidungen, die wir im Bruchteil einer Sekunde treffen, die manchmal banal und manchmal fatal sein können. Und manchmal beides zusammen. Höchst beunruhigend. Höchst spannend.«

Elena Gorgis, Deutschlandradio Kultur, Berlin

»Die Autorin entwickelt mit ausgefeilter Raffinesse einen 500-seitigen Spannungsbogen, der tief in menschliche Unzulänglichkeiten und daraus hervorgehende Alpträume taucht und dies psychologisch derart nachvollziehbar beschreibt, dass einem mulmig werden könnte. Denn dass die Geschichte um den Damm und das Wasser in Südkorea spielt, könnte man glatt vergessen.«

Peter Weishaupt, P.S. Zeitung, Zürich

»Spannung und Dramatik sind enorm, der Boden brüchig, handelt das über 500 Seiten starke Buch doch von der Welt zwischen den Tatsachen und der Wahrheit.«

Alf Mayer, CulturMag, Bad Soden  Online einsehen

»Viel Wasser ist in dieser Erzählung. Nicht nur steht das gestaute Wasser des Sees für Stauungen psychischer und anderer Art. In seinen Alpträumen geht der Vater wieder und wieder zum Brunnen der Kindheit und wirft die Schuhe des eigenen Vaters hinein. Und unten, tief unten im Stausee Seryong liegt ein verlassenes Dorf, in das die Tote, die auch den Namen Seryong trägt, hinabfällt, vor den Augen des tauchenden Ahn. Sieben Jahre Nacht ist Kriminalliteratur als hyperaktive Seelenhydraulik, wieder und wieder werden Bruchstücke der Vergangenheit an die Oberfläche gespült.«

Ekkehard Knörer, Freitag, Berlin

»Der Roman liefert neben der souverän aufgebauten Spannungsgeschichte mit ihren lebensnahen, empathisch geschilderten Figuren auch einen Blick auf ein Land, das wir kaum kennen: Korea.«

Reinhard Jahn, WDR 5, Essen

»Nicht nur von einem Verbrechen, sondern auch von dessen Vor- und Nachgeschichte erzählt dieser grandiose, düstere Krimi.«

Jörn Pinnow, Frankfurter Allgemeine Zeitung  Online einsehen

»Der Roman bietet einen guten Einblick in die moderne südkoreanische Gesellschaft, besonders zum Geschlechterverhältnis und zum Männerbild. Empfohlen nicht nur für alle Fans moderner asiatischer Literatur, sondern auch für Krimifreunde, die gerne über den Tellerrand blicken.«

Peter Bräunlein, ekz Buchbesprechungen, Reutlingen

»Ein gewaltiger Thriller! Nicht, weil er sonderlich blutrünstig wäre oder mit dergleichen Effekthascherei die Gunst des Lesers zu erlangen suchte. Vielmehr ist es das tiefe Eintauchen in die düsteren Abgründe der menschlichen Seele, das einen an dieser Geschichte derart fesselt.«

Gerhard Zirkel, www.der-buchleser.de, Emmering  Online einsehen

»Der Roman lässt keine Zeit zum Atem holen. Mit erbarmungsloser Sprachgewalt entfaltet sich die Geschichte mit magischer Kraft.«

Huh Mikyung, Hankyoreh, Seoul

»Sieben Jahre Nacht fesselt vom ersten Satz an.«

Shin June-Bong, The Central Times, Seoul

»Komplexer, dichter, hintersinniger Roman aus Südkorea, der Thriller, Milieustudie und philosophische Reflexion zugleich ist.«

Ulrich Noller, WDR 5, Essen

»Jeong Yu-jeong arbeitet mit mehrstimmigem Erzählen und Zeitsprüngen und steigert so die Spannung und die Dramatik der Geschichte. Dabei verlässt sie aber nie den Boden der Wirklichkeit. Die Lektüre dieses Romans nimmt einen jedenfalls ganz schön mit.«

Wolfgang Bortlik, 20 Minuten, Zürich

»Sieben Jahre Nacht ist ein aufregendes Meisterwerk, das Seite für Seite Freude machte. In drei Worten zusammengefasst: Spannend, psychologisch, lesenswert!«

Helmut Hackl, Mobility Lounge, Wien  Online einsehen

»Es gelingt Jeong Yu-jeong fabelhaft, die Spannung und das Interesse aufrecht zu erhalten und selbst für die Protagonisten überaus verwirrende Situationen für die Leserschaft aufzulösen. Wieder eine große Leseempfehlung.«

Klaus Beck-Ewerhardy, www.sandammeer.at, Wien

»Was für ein Anfang: ›Ich bin der Henker meines Vaters.‹ Da kann es ja nicht mehr viel besser werden. Doch! Und zwar auf fünfhundert Seiten. Jede einzelne Seite zieht den Leser tiefer in seinen Bann. Jeong Yu-jeong webt eine sanft geschiebene Geschichte zwischen phantasievollen Sprachbildern und knallharten Fakten. Ihre unorthodoxe Erzählweise lässt uns immer wieder aufs Neue erschauern.«

Karsten Koblo, www.aus-erlesen.de, Leipzig  Online einsehen

»Wie von einem Sog wird man von der Geschichte gepackt und nicht mehr losgelassen.«

Park Loksam, Seoul Shinmun, Seoul

»Hochspannend und psychologisch raffiniert. Jeder Satz trifft ins Schwarze.«

Uh Soowong, Chosun Ilbo, Seoul

»Jeong Yu-jeong legt hier einen atemberaubenden Roman voller Sprachgewalt vor, der eine unglaubliche Kraft besitzt. Es ist eine raffinierte Story, bei der man zweimal hinschauen sollte, denn sie hält geschickte Wendungen und so manche Überraschung parat.«

Düsseldorfer Lesefreunde  Online einsehen
 

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Bibliografie

Originalsprache: Koreanisch
Erstauflage: 2.9.2015
Auflage: 2