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Ayşe Kulin

Der schmale Pfad

Nachwort von Jens Peter Laut
Roman
Aus dem Türkischen von Angelika Gillitz-Acar und Angelika Hoch
Türkische Bibliothek
Die türkische Bestsellerautorin rührt mit diesem Roman an ein Tabu: den türkisch-kurdischen Konflikt.
 Taschenbuch
€ 13.95, FR 18.90, €[A] 14.40
Broschiert
Sofort lieferbar
UT 762
288 Seiten
ISBN 978-3-293-20762-2

Sabahattin Ali: Der Dämon in uns
Oğuz Atay: Der Mathematiker
Yusuf Atilgan: Der Müßiggänger
Ayşe Kulin: Der schmale Pfad
Murat Uyurkulak: Zorn
Memduh Sevket Esendal: Die Mieter des Herrn A.
Hasan Ali Toptaş: Die Schattenlosen
Aslı Erdoğan: Die Stadt mit der roten Pelerine
Leylâ Erbil: Eine seltsame Frau
Hundert Jahre Türkei
Im Reich der Schlangenkönigin
Kultgedichte
Liebe, Lügen und Gespenster
Halide Edip Adivar: Mein Weg durchs Feuer
Ahmet Ümit: Nacht und Nebel
Murathan Mungan: Palast des Ostens
Ahmet Hamdi Tanpinar: Seelenfrieden
Adalet Ağaoğlu: Sich hinlegen und sterben
Halid Ziya Usakligil: Verbotene Lieben
Von Istanbul nach Hakkari
Die ganze Türkische Bibliothek - limitiertes Sonderangebot
 
Die Journalistin Nevra Tuna steckt in einer privaten und beruflichen Krise. Ihre ganze Hoffnung setzt sie auf ein Interview mit der inhaftierten kurdischen Politikerin Zelha Bora, das ihre Karriere retten soll. Doch zwischen den beiden Frauen, deren Lebensverhältnisse unterschiedlicher nicht sein könnten, stehen nur Vorurteile und Vorwürfe. Kurz bevor das Gespräch zu scheitern droht, entdecken sie: In ihrer Kindheit waren die beiden engste Freundinnen. Nun versuchen sie, die vergangenen Jahre heraufzubeschwören und ungelöste Rätsel zu lösen. Letzten Endes ist es die wiedergefundene Freundschaft der beiden Frauen, die politische Gräben überbrückt.

Mehr über dieses Buch

Die Journalistin Nevra Tuna steckt in einer tiefen privaten und beruflichen Krise. Um ihre Karriere zu retten, möchte sie ein Interview mit der inhaftierten kurdischen Politikerin Zelha Bora führen. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum sie zu ihr möchte: Nevra vermutet, dass es sich bei ihr um die beste Freundin aus Kindertagen handelt. Nevra schafft es, sich ins Gefängnis einschleusen zu lassen und die Kurdin zu treffen. Das Gespräch der beiden Frauen wird erst einmal zum Schlagabtausch, da jede vehement ihre Position als Türkin. bzw. Kurdin vertritt. Das Interview droht zu scheitern, bis sich Nevra endlich zu erkennen gibt.

Die Frauen frischen ihre Kindheitserinnerungen auf und erzählen sich gegenseitig ihre Lebenswege. Dabei kommen auch ungelöste Fragen zur Sprache, die nun, nach Jahrzehnten, endlich geklärt werden: Warum war Nevras Vater, der türkische Landrat, bei der Familie Zelhas so angesehen? Weshalb stieg er in seiner Laufbahn als Verwaltungsbeamter nicht weiter auf? Welchen Konflikt trugen Nevras Eltern aus, der schließlich sogar zur Scheidung führte? Und was hat das ganze mit Cengiz zu tun, dem damals jungen Verwandten Zelhas, der sich den Partisanen anschloss? Dabei werden auch durchaus allgemeine Probleme angesprochen: Staatliche Gewalt, Folter und katastrophale Haftbedingungen, ungenügende Bildungschancen für Kurden, mangelnde Rechte für Frauen, unmenschliche Traditionen wie Blutrache und Ehrenmord.

Die beiden Frauen gewinnen Verständnis für die Situation und Haltung der anderen. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass der Konflikt zwischen Kurden und Türken in einer gangbaren Lösung für beide Gruppen endet.

Ayşe Kulins Heldin Zelha Bora hat Leyla Zana zum Vorbild. Sie hätte gerne eine Biografie über sie geschrieben, wurde allerdings von Leyla Zana nicht dazu autorisiert. Also entschied sich Kulin für die Romanform.

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Bibliografie

Originaltitel: Bir Gün (2005)
Originalsprache: Türkisch
Erstauflage: 20.2.2017
Auflage: 1