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Yasar Kemal »Unsere Romanschriftsteller wirken wie Zimmerpflanzen neben diesem Dichter.« Le Figaro Yasar Kemal wird der »Sänger und Chronist seines Landes« genannt. Er wurde 1923 in einem Dorf Südanatoliens geboren und lebt heute in Istanbul. Kemals Werke erscheinen in zahlreichen Sprachen und wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 wurde er mit dem Türkischen Staatspreis geehrt. Yasar Kemal wurde 1923 in einem Dorf Südanatoliens geboren und wuchs in großer Armut auf. Als einziges Kind in seinem Dorf lernte er Lesen und Schreiben, arbeitete als Tagelöhner auf Baumwollfeldern und Reisplantagen, war Hirte, Wasserträger, Schuhmacher, Traktorfahrer, Fabrikarbeiter. Schließlich konnte er genug Geld sparen, um sich eine alte Schreibmaschine zu kaufen. Als Straßenschreiber ... » MehrStimmen »Nichts ist klein in Yaşar Kemals Epik, und was er sagt, strömt wie die schäumenden Fluten des Meeres. Ein wortmächtiger Erzähler.«Frankfurter Allgemeine Zeitung »Yasar Kemal ist kein archaischer oder archaisierender, sondern ein durch und durch moderner Epiker, aber eben ein Epiker, kein Romancier. Modern ist das verfremdende Einspielen von Altepischem wie Legenden. Modern ist das Zeit überdauernde gültige antimilitaristische Engagement, von dem das ganze Werk duch alle Bände erfüllt ist. Aktuell ist schließlich auch die unbestechliche, nüchterne bis beißend satirische Sicht auf problematische, korrupte Figuren unter den am Aufbau der Republik Beteiligten. Es ist ein Lehrstück in Hinblick auf die heute immer mehr zunehmede Verflechtung von Politik und Korruption.« Norbert Mecklenburg Literaturkritik.de »Kemals Bücher liest man nicht – man hört sie. Es sind Epen, erzählt mit getragener Stimme, die an Kindertage erinnern, da noch Märchen das Tor zu den Träumen öffneten.« Lukas Marcel Vosicky Österreichisches Bibliothekswerk, Bibliotheksnachrichten Salzburg »Kemal hat mit seinen Büchern, die vom Elend der Landbevölkerung und von sozialer Ungerechtigkeit erzählen, die letzten drei Generationen der Türkei wie kein zweiter Autor geprägt.« Neue Zürcher Zeitung »Er ist ein mutiger Mann, engagiert, er hat es verstanden, sich bei nahezu allen Machtcliquen der Türkei unbeliebt zu machen. Der heute Achtundsiebzigjährige setzte sich für die Kurden und andere Minderheiten ein, sprach sich immer für Versöhnung und Verständigung aus; und Pazifist im autoritären türkischen Militärstaat zu sein, bedeutet etwas ganz anderes, als einfach nur Pazifist zu sein. Mehrfach war er dafür im Gefängnis, wurde häufig bedroht und angeklagt.« Stefan Weidner Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.10.2001 »Kemal ist ein großartiger Epiker.« Kölnische Rundschau »Diese Art des Erzählens, des Erzählenkönnens, gibt es bei uns nicht, hat es so nie gegeben. Der türkische Dichter-Schriftsteller erschließt uns den Reichtum einer Kultur, die Europäer immer faszinierte, die ihnen aber, trotz aller Moden, verschlossen blieb.« Neues Deutschland »Yasar Kemal ist tausend Kilometer groß, und selbst wenn er von zwei Steinen erzählt, wird die Geschichte zärtlich und magisch. Ein Meister.« John Berger »Yaşar Kemals Romane lassen den Leser nicht los; sie nehmen ihn gleichsam gefangen. Ausgesetzt in fiebrig sumpfiges Gelände, umgeben von mannshohem Schilf, über brennende Distelfelder gehetzt, in Wälder vertrieben, die keinen Weg kennen, auf Berge geflüchtet, die vor und hinter Bergen liegen, in jeweils extremer Lage erlebt er sich vereinsamt, dem Widerstreit der Gefühle ausgesetzt, nur nicht ums Ueberleben besorgt und verlässt schließlich verändert, als ein anderer das Buch.« Günter Grass Frankfurter Rundschau, Laudatio zum Friedenspreis »Der große alte Mann der türkischen Literatur.« Christiane Schlötzer Süddeutsche Zeitung 10 von 39 Stimmen angezeigt. » Alle zeigen Marc Edward Hoffman: As Big as Mount Ararat (The Nation) Peace Prize Acceptance Speech By Yasar Kemal Günter Grass: Laudatio auf Yasar Kemal Zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels »Die Reformen sind auf den richtigen Weg gebracht. Doch Ankara muss auch die Rechte der Kurden achten.« Yasar Kemal zum Beitritt der Türkei in die EU Interview mit Marco Ansaldo in »La Repubblica«, 15.12.2002 Meine Kindheit in Anatolien Von Yasar Kemal Über die Sprache Von Yasar Kemal Die Natur - Universum der Mythen Von Yasar Kemal Das Gefängnis - Die Schule der türkischen Literatur Von Yasar Kemal Die Epen sind wie Kiesel auf dem Grund des Stromes Aus Interviews mit Yasar Kemal »Vor seinen Büchern werden wir wieder zu Kindern« Einführung zur Lesung in Leipzig (Oktober 1997). Von Lucien Leitess Auf der Suche nach Memed dem Falken Vor einigen Jahren reiste Lucien Leitess, Verleger des Unionsverlags, in die Türkei und suchte Memed den Falken. Ein Bericht Yasar Kemal His Biography Yashar Kemal (Biography and works) http://www.kirjasto.sci.fi/kemal.htm Yasar Kemal Homepage (Turkish) http://www.yasarkemal.net/ Martin Zähringer: Subversive Pausenzeichen, klare Worte http://www.nzz.ch/servlets/ch.nzz.newzz.DruckformatServlet?url=/2003/10/06/fe/article94XVW.nzzoml Turkish Literature Columbia University - Area Studies http://www.cc.columbia.edu/cu/libraries/indiv/area/MiddleEas Thilda Kemal: The Graceful Voice of an Eternal Ballad (by Memed Uzun) http://www.turkishdailynews.com/past_probe/02_11_01/art.htm#a1 Helga Dagyeli-Bohne: Literatur im Interkulturellen Sprachunterricht. Band I - Yasar Kemal - Sänger der Çukurova http://www.dagyeli.com/Unterseiten/Dagyeli-Bohne1.html Kemals »Legend of the 1000 bulls« and the problems of the nomadic entity in Anatolia - by Kemal Silay http://weber.u.washington.edu/~ksilay/turkish/liminality.htm
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