Omar Rivabella

Susana

Requiem für die Seele einer Frau
Bericht
Aus dem Englischen von Thomas Marti
»Dieses Buch ist der erschreckendste Bericht über Folter, den ich je gelesen habe.« Frances Fitzgerald, New York Times Book Review
 Taschenbuch
€ 7.90, FR 11.90, €[A] 8.20
Broschiert
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UT 24
144 Seiten
ISBN 978-3-293-20024-1
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Die durch Langeweile und Isolation entstandene Ruhe eines argentinischen Geistlichen findet ihr Ende, als ihm eine Fremde eine Kiste übergibt: das Vermächtnis einer gewissen Susana. In der Kiste findet er ein Durcheinander von winzigen Notizzetteln, auf die die Unbekannte das Tagebuch ihrer höllischen Internierung in einem politischen Gefängnis schrieb. Während Pater Antonio sorgfältig die Teile des Tagebuchs zusammenflickt, entwirren sich seine eigenen Lebensumstände. Von der Kanzel aus entlarvt er die Diktatur, tadelt die Offiziere seiner Pfarrei und arbeitet mit den Opfern der Repression zusammen. Eines Tages entdeckt er zu seiner Bestürzung, daß auch er für Susanas qualvolles Schicksal verantwortlich ist.

Stimmen

»’Verschwinden’ heisst auf spanisch ’desaparecer’. Nicht zuletzt wegen der argentinischen Militärs hat sich eine neue Bedeutung durchgesetzt, die heute jeder versteht: ’desaparecer’ heisst auch ’verschwinden lassen’.«

Luzerner Neueste Nachrichten

»Fast schämt man sich zu sagen, dass die Geschichte gut geschrieben ist.«

Umbruch, Frankfurt

»Susana – Requiem für die Seele einer Frau ist von solch beklemmender Nüchternheit, schonungslos und erbarmungswürdig, dass es einem schon ab den ersten Seiten die Kehle zuschnürt.«

Karsten Koblo, www.aus-erlesen.de, Leipzig  Online einsehen

»Rivabella interviewte viele Frauen aus verschiedenen lateinamerikanischen Staaten. Das Buch lässt sich verstehen als eine Art fiktionalisiertes Zeugnis der Repressionsopfer in Südamerika.«

Amnesty International

»Ein außergewöhnliches literarisches Werk.«

Norman Maier

»Am Ende von Omar Rivabellas Requiem für die Seele einer Frau steht nicht mehr jene Verzweiflung, die noch nach Worten ringen könnte, sondern das Schweigen angesichts des nackten Entsetzens.«

Süddeutsche Zeitung

»Die hier beschriebenen Foltermethoden sind keine obszönen Phantasien Rivabellas. Obszön ist die Wahrheit. Ein Werk von leidenschaftlicher Entrüstung, unnachgiebig und eindringlich.«

Harold Pinter

»Meisterhaft hat Omar Rivabella die Problematik zwischen Staat und Kirche in einem Land vor Augen geführt, wo Menschenrechte mit Stiefeln getreten werden.«

Main-Echo, Aschaffenburrg

»Als Mahnung, die Vergangenheit nicht zu verdrängen, sondern daraus zu lernen, kann dieses Buch dienen. Unberührt bleibt wohl niemand, der es liest. Und es erinnert daran, dass die Folter in vielen Ländern noch immer angewendet wird.«

Pädextra, Frankfurt

»Susana stellt einen jener Edelsteine dar, die einzigartig sind, weil sie unter extremsten Umständen enstanden sind. Susana ist ein Buch, das packt und aufrüttelt.«

Radio Z, Zürich

»Ich empfinde diesen scheinbar kühl registrierenden Ruf aus der grausigsten Ecke des Lebens als einen Rettungsschrei. Es ist mir, als rufe die Folter selbst, als rufe sie danach, erkannt zu werden.«

Spuren

»Rivabella bedient sich einer für einen Südamerikaner äußerst knappen Sprache. Das kann durchaus als Zeichen seiner eigenen Sprachlosigkeit gewertet werden.«

Thurgauer Volksfreund

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Andere Werke von Omar Rivabella

Bibliografie

Originaltitel: Requiem for a Woman’s Soul (1986)
Originalsprache: Englisch
Erstauflage: 18.8.1992
Auflage: 1