|
|
Ahmadou Kourouma Die Nächte des großen Jägers Ein grandioser Zeitroman voll umwerfender Komik, der von der internationalen Kritik als der politische Roman Afrikas gefeiert wurde. Sechs Nächte lang lässt sich Koyaga, der große Jäger und Präsident einer fiktiven Republik in Westafrika, sein Leben von einem Griot, einem Hofpoeten, erzählen. Als Sohn eines Kriegshelden und einer großen Zauberin hatte Koyaga ideale Voraussetzungen, erster Mann des Staates zu werden und dies unter Einsatz aller Mittel - Mord, Raub, Korruption, Vergewaltigung - zu bleiben. Doch dann kommt die Demokratisierung und Wahlen stehen an. Aus dem Lobgesang des Hofpoeten wird unmerklich eine bitterböse Anklage jeglichen Machtmissbrauchs. »Voller Witz und Fantastik, spannend, informativ.« Uwe Timm Die Zeit »Großartig und leidenschaftlich geschrieben, von manchmal beängstigender Aktualität.« Simone Hamm DeutschlandRadio 01.01.2000 »Köstlich erzählt, mit tausend Einfällen gewürzt.« Elle 01.01.2000 »Hochpoetisch, komisch, scharfzüngig, von unerbittlichem Humor und eminent politisch. Einfach toll!« Radio France Interantional 01.01.2000 »Ein ungeheures Lesevergnügen.« FNAC »Absolut verblüffend.« Le Monde diplomatique »Unbedingt lesen!« Libre Belgique »Sarkastisch schildert Kourouma, wie heutige Machthaber europäische und afrikanische Denkweisen für eigene Zwecke nutzen. Ein spannender, hoch politischer Roman.« Bündner Tagblatt »In meiner Kindheit war das Donsoma für mich ein Mythos. Mein Vater war Jäger und sang es. Es ist eine mythische Art des Erzählens, und ich verwandte es für meinen Roman, weil ich fürchtete, es verschwinde mit der Globalisierung. Ich wollte es wiederbeleben.« Kourouma in einem Interview Bayerischer Rundfunk 03.08.2002 »Kouroumas Texte trafen (und treffen) den wunden Punkt. >Die Nächte des grossen Jägers< ist ein auch literarisch grossartiges Plädoyer für die Demokratie.« Raphael Zehnder WOZ Zürich 03.10.2002 10 von 11 angezeigt » Alle zeigen
Bibliografie: Die Nächte des großen Jägers
|
| Langsame Internetverbindung ? |