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Bruno Morchio Wölfe in Genua »Jede Stadt hat ihren Dichter - Genua hat Bruno Morchio.« Liberazione Ein spektakulärer Auftrag für Bacci Pagano: Der kauzige Privatdetektiv wird von einer Versicherungsgesellschaft angeheuert, den Tod eines Rentners aufzuklären. Dieser hatte noch im hohen Alter eine millionenschwere Lebensversicherung abgeschlossen. Seine regelrecht zerfleischte Leiche wurde auf einem bewaldeten Hügel außerhalb Genuas gefunden, genau dort, wo unlängst Wölfe gesichtet worden sein sollen. Ein schrecklicher Unglücksfall? Oder steckt womöglich die bildhübsche junge Witwe dahinter? Leseprobe
»Ein Zischen, kaum lauter als das wohlige Seufzen einer Frau, die aus dem Schlaf erwacht. Anfangs nur ein Flüstern, schwillt das Geräusch langsam zu einem lauten Brodeln an, um schließlich in einem satten Gurgeln zu verebben. Ein wunderbarer Duft erfüllt den Raum. Egal, wie hart der Tag auch werden ... » Mehr »Morchios Roman, der nicht nur ein großartiger Krimi ist, sondern zudem ein faszinierendes Stadtporträt und Sittengemälde. Zu erleben ist ein eminent gebildeter und, Verzeihung, geiler Privatdetektiv, der sich nach klassischer Musik so sehr verzehrt wie nach Klassefrauen. Wie sich Pagano in seinem Aufklärungsfuror erhitzt, ist unbedingt lesenswert und wiederlegt das Vorurteil, Pfeifenraucher seien gemütliche Menschen.« Hendrik Werner Die Welt Berlin 04.10.2008 »Als Genueser kennt Morchio die verborgensten Winkel seiner Stadt und versteht es, geschickt ihr betörendes Ambiente in die raffiniert konstruierte Geschichte um den Mord an einem Rentner mit einzubeziehen.« Gerold Zenoni Salve Einsiedeln 31.08.2009 »Seine Wohnung ist sein Kokon. Sein Bademantel dient mancher Frau als Hülle, das Kinderzimmer steht seit Jahren leer: Einen nicht immer sympathischen, aber sehr menschlichen und glaubwürdigen Zeitgenossen gibt dieser Pagano ab.« Peter Pisa Kurier Wien 09.08.2008 »Was macht den Roman so lesenswert? Der Fall? Die Spannung? Nun, ein Krimi, der einen das Fürchten lehrt, ist es weniger. Unbestritten hingegen ist die Sinnlichkeit, Genua in einer zwar schlichten aber pointierten Sprache spürbar, riechbar, erlebbar zu machen. Mehr noch der Drang, sich einerseits im Schattenreich der Gassen der Carruggi zu verlieren, und andererseits die gute genuesische Küche zu goutieren, wird in diesem zweiten Band größer denn je. Und das verdanken wir der unverbesserlichen ›Carruggi-Ratte‹, Bacci Pagano.« Ute Evers Titel Magazin - Literatur und mehr Hamburg 23.08.2008
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