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Oguz Atay Der Mathematiker Sein Enthusiasmus für die Kunst des Denkens wirkt ansteckend Der Ingenieur und Mathematiker Mustafa Inan ist ein Universalgelehrter: Zwar fiel er mit vier Jahren vom Dach, und sein Vater bezweifelt zeit seines Lebens, dass aus dem schwächlichen Jungen noch etwas Rechtes wird. Doch bald machen ihn sein mathematisches Genie, sein phänomenales Gedächtnis und seine eiserne Willenskraft zur Legende. Gürsel Aytac: Nachwort Cahit Arif: Mein Freund Mustafa Inan Yildiz Ecevit: Ein Vergleich zwischen Oguz Atay und Max Frisch »Oğuz Atay hält einen warmherzigen erzählerischen Ton durch und erzeugt eine seltene humanistische Anteilnahme am technischen Projekt der Moderne.« Martin Zähringer Neue Zürcher Zeitung 15.06.2010 »Im ›Mathematiker‹ geht es um die rastlosen Versuche, einen modernen Lehrbetrieb an einer naturwissenschaftlichen Fakultät zu entwickeln, den Anschluss an die Mathematik und Wissenschaft der Mitteleuropäer, des Westens herzustellen, die immer wieder fatalisierende Frage: Warum sind wir, mit unserer stolzen Vergangenheit, so abgehängt? Und um die Schmerzen beim Spreizschritt zwischen verglommener Tradition und dem europäischen Rasen. Das Verblüffendste dabei: Alle pädagogischen Erwägungen gleichen aufs Haar jenen, die wir beinahe zu jedem Schuljahresbeginn seit und trotz 68 in fruchtlosen Debatten aufgeschüttet bekommen.« Wilhelm Pauli Kommune - Forum für Politik, Ökonomie, Kultur Frankfurt 01.10.2010 »Ein geistreicher und höchst aktueller Roman.« Josef Schnurrer Buchprofile / Medienprofile Bonn 01.01.2010
Bibliografie: Der Mathematiker
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