Fernando Contreras Castro

Der Mönch, das Kind und die Stadt

Roman
Aus dem Spanischen von Lutz Kliche
»Ein Kleinod lateinamerikanischer Fabulierkunst.« Augsburger Allgemeine
 Taschenbuch
€ 10.95, FR 16.90, €[A] 11.30
gebunden
Sofort lieferbar
UT 531
224 Seiten
ISBN 978-3-293-20531-4
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In einem Bordell von San José kommt ein einäugiges Kind zur Welt, das folgerichtig auf den Namen Polyphem getauft wird. Die Huren verstecken den Jungen, und Jerónimo, Ex-Mönch und Bruder der Bordellköchin, kümmert sich um ihn und bringt ihm die Welt bei, wie er sie aus den gelehrten Büchern kennt. Mit einer Baseballkappe über dem Auge bricht Polyphem aus in die Stadt und spielt mit den Straßenkindern. Jetzt ist auch Jerónimo bereit, sich von Polyphem mitnehmen zu lassen, und gemeinsam ziehen sie durch die Straßen und Märkte, der Mönch und das Kind.

Stimmen

»Mit ›Der Mönch, das Kind und die Stadt‹ hat Fernando Contreras Castro einen Entwicklungsroman vorgelegt: eine skurrile und zugleich anrührende Education sentimentale, die vom Erwachen einer kindlichen Seele in einem beschädigten Leib erzählt und die den Leser an eine Sicht der Dinge heranführt, die das Fantastische vom Alltäglichen nicht mehr klar unterscheidet.«

Klara Obermüller, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Fernando Contreras Castro, Literaturprofessor an der Universität von Costa Rica und einer der bekanntesten Schriftsteller seines Landes, erzählt in dem Roman Der Mönch, das Kind und die Stadt eine ebenso märchenhafte wie verstörende Geschichte – ein Kleinod lateinamerikanischer Fabulierkunst.«

Augsburger Allgemeine

»Dieses Buch enthält mindestens so viel zwischen den Zeilen, wie in ihnen. Es hat eine riesige gesellschaftliche Dimension. Und einen Unterhaltungswert, der an den ›Hundertjährigen‹ erinnert, aber viel wertvoller ist.«

Philine Edbauer, www.lovelybooks.de

»Contreras Castro trifft den Ton, in dem die Literatur vom Rande berichtet, von einem Rand, dem es nicht an Magie und Andersartigkeit mangelt.«

Sergio Kisielewsky, Página 12

»Magischer Realismus verbindet sich hier mit schonungsloser Aufarbeitung sozialer Wirklichkeit.«

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»Fernando Contreras Castro vermischt auf geschickte Weise fantastische Elemente und eine äußerst bildhafte Sprache, wie beide in der Tradition lateinamerikanischen Erzählens steht, mit der nüchternen Realität einer heutigen Millionen-Stadt. Dabei können seine absonderlichen Geschehnisse durchaus wissenschaftlichen Erklärungen standhalten oder entspringen einfach einer anderen Sichtweise der Welt, wie sie zum Beispiel Jerónimo entwickelt. Das Buch lässt einen mit seiner hoffnungsvollen Traurigkeit und seinen wunderbaren kleinen Geschichten am Rande bis zur letzten Seite nicht los. Mit Jerónimo glauben wir daran, dass alles seinen Sinn hat.«

Monika Reutter, Interkultur

Dokumente

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Philine Edbauer
Buchhändlerin
Weil... es ermutigt, verrückte Phantasien zuzulassen, um die Welt aus einem anderen Winkel zu betrachten. Als Geschichte über das Anderssein enthält das Buch ein wertvolle gesellschaftliche Dimension. Sie geht ans Herz und ein Teil von ihr bleibt für immer dort. Das Buch ist – wie sämtliche Bücher des Unionsverlags – die richtige Mischung aus Phantasie, Kultur und Wertvollem zwischen den Zeilen.

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»Galeano lässt die Worte tanzen wie einst Pelé den Ball auf dem Fuß.« Saarbrücker Zeitung

Bibliografie

Originaltitel: Los Peor
Originalsprache: Spanisch
Erstauflage: 21.7.2011
Auflage: 3