Petra Ivanov

Petra Ivanov verbrachte ihre Kindheit in New York. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz absolvierte sie die Dolmetscherschule und arbeitete als Übersetzerin, Sprachlehrerin und Journalistin. Heute ist sie als Autorin tätig und gibt Schreibkurse an Schulen und anderen Institutionen. Ihr Debütroman Fremde Hände erschien 2005. Ihr Werk umfasst Kriminalromane, Jugendbücher und Kurzgeschichten. Petra Ivanov hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Zürcher Krimipreis (2010).

Ausführliche Biografie

Petra Ivanov wurde 1967 in Zürich geboren. Sie verbrachte ihre Kindheit in New York, wo sie dank Mark Twain, Louisa May Alcott und Julie Campbell die Freude am Lesen und Schreiben entdeckte. Nach dem Studium an der Dolmetscherschule Zürich arbeitete sie vorerst als freie Übersetzerin und Sprachlehrerin, später als Journalistin in verschiedenen Redaktionen.

Auf Deutsch zu schreiben, begann sie während ihrer Tätigkeit bei HEKS, dem Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz. Als Redakteurin gehörte es zu ihren Aufgaben, über Projekte im In- und Ausland sowie über verschiedene Kampagnen zu informieren. Sie stellte fest, dass sie mit Geschichten Menschen auf andere Art und Weise erreichen konnte als durch journalistische Beiträge. Kurzerhand verpackte sie die Themen, die ihr am Herzen lagen, in Spannungsromane.

2005 veröffentlichte sie ihren ersten Kriminalroman Fremde Hände, der Beginn einer Reihe mit dem Ermittler-Duo Regina Flint und Bruno Cavalli. 2011 startete sie mit Tatverdacht eine neue Reihe mit der privaten Ermittlerin Jasmin Meyer und dem Anwalt Pal Palushi. Ihre Kurzgeschichten erschienen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien, in Buchform seit 2007 zudem mehrere Bände von Regio-Krimis. Reset (2009) war das erste von mehreren Jugendbüchern, Spannungsromane für Jugendliche ab 12 Jahren. Petra Ivanov hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u. a. den Zürcher Krimipreis (2010).

Stimmen

»Die Autorin schreibt mit direkter und unverblümter Sprache in die düsteren Ecken unserer Gegenwart. So wuchtig die Themen, so meisterhaft detailliert schreibt sie über die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft.«

St. Galler Tagblatt

»Die beliebteste Schweizer Krimi-Autorin.«

Schweizer Radio und Fernsehen, Zürich

»Petra Ivanov gelingt es, komplexe Charaktere zu entwickeln, die berühren, abstoßen, irritieren. Sie schafft es, Zwischentöne zu gestalten, feine Beziehungsmuster zu weben.«

Mitra Devi, Tages-Anzeiger

»Die Zürcherin gehört zu den bestverkauften Autoren auf dem anhaltend boomenden Markt der Polizei- und Detektivgeschichten: Auf der Welle der Schweizer Krimis surft sie neben Peter Zeindler und wenigen anderen ganz oben. Petra Ivanov hat das Gesicht einer jugendlichen Träumerin, wäre da nicht dieser entschlossene Zug um den Mund, der ahnen lässt, zu welcher Härte sie fähig ist. Wenn sie recherchiert, dann unter vollem Körpereinsatz. Sie fährt mit dem Streifenwagen mit, setzt sich auf den Pferderücken, geht in den Schiesskeller und schaut dem Gerichtsmediziner über die Schulter, wenn er eine Leiche seziert. Ihre schriftstellerische Arbeit beruht auf dem angelsächsischen Erfolgsmodell: Informationen zusammentragen und daraus einen spannenden Plot konstruieren. Zu Beginn ihrer schriftstellerischen Karriere war es der Beruf der Journalistin, der ihr die Türen öffnete. Mittlerweile hat sie sich einen Namen als Krimiautorin gemacht und es kann schon mal vorkommen, dass ihr ein Bordellbesitzer, den sie durch ihre Recherchen für den Krimi kennenlernte, eine Story steckt. Und so gelingt Petra Ivanov als Krimiautorin das, was sie anfänglich als Journalistin anstrebte: das wirkliche Leben zeigen und aufklären.«

Isabella Seemann, Schweizer Journalist, Zürich

»Hochspannung made in Switzerland.«

Karin Aeschlimann, Migros-Magazin, Zürich

»Petra Ivanov ist nicht nur eine Meisterin der Spannung, sondern auch des Details. Mit lebendigem, gut zu lesendem Stil verfolgt sie ein klares Konzept.«

Zürcher Unterländer

»Mit ihrem ausgeprägten journalistischen Blick fürs Präzise gelingt es Petra Ivanov, eine authentische und fesselnde Atmosphäre zu schaffen.«

Delf Bucher, Kirchenbote für den Kanton Zürich

Nachrichten

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