Jean-Claude Izzo

Solea

Kriminalroman
Aus dem Französischen von Katarina Grän und Ronald Voullié
»Fiebrige Lebenslust, überbordende Vitalität auf der einen, die Tragödien der Gestrandeten auf der anderen Seite.« Robert Hültner, Abendzeitung
Taschenbuch
broschiert
In anderer Ausstattung lieferbar
UT metro 203
224 Seiten
ISBN 978-3-293-20203-0
€ [D] 8.90 / sFR. 16.90
Unionsverlag
 Taschenbuch
€ [D] 9.95 / sFR. 14.90
In Total Cheops kämpft Fabio Montale noch mit den Widersprüchen seiner Arbeit als Polizist, in Chourmo steigt er aus. In Solea, dem dritten Band der Marseille-Trilogie, kommt er wider Willen einer befreundeten Journalistin zu Hilfe, die monatelang über die südfranzösische Mafia recherchiert hat und jetzt von Killern verfolgt wird. In einem atemberaubenden Finale stößt er an seine Grenzen und geht den Weg, der ihm schon so lange vorgezeichnet ist.

Stimmen

Es liest sich wie die Begleitmusik zur literarischen Melancholie.

Alexander Remler, Berliner Illustrierte, 30.09.2001

Izzo entwickelt mit politisch engagierter Spannung ohne falsches Pathos und mittels atmosphärisch dichten Beschreibungen der französischen Hafenhauptstadt einen vielschichtigen und außergewöhnlichen Krimi. Dem Gefühl der Ohnmacht kann sich der Leser angesichts der Übermacht von Gewalt und Terrorismus nur schwer entziehen.

Hessischer Rundfunk 4, 7.11.2001, 01.01.2000
 

Dokumente

Fabio Montales Musik! 
Was Fabio Montale gerne hört. Eine Discografie von Stephan Güss

Nachrichten

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»Ich trank mein Glas mit einem Zug leer und stand auf. Ich hatte Lust, mich in Marseille zu verlieren. In seinen Gerüchen. In den Augen seiner Frauen. In meiner Stadt.«
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Izzo erzählt von den Menschen, die aus dieser Welt gefallen sind
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Jean-Claude Izzos Liebeserklärung an seine Heimatstadt
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»Sie fühlten sich zwar nicht wie zu Hause, aber wie eine Familie. Aus ein und derselben Gegend - dem Mittelmeer. Sie vergaßen für einen Moment, wer sie waren, warum sie dort waren, auf diesem Schiff, in einer Sommernacht in Marseille, durch diesen Zufall, der sie schließlich an einem Ort zusammengeführt hatte, an dem Glück und Unglück ineinander fließen. Hier war das Ende der Welt. Auf der Aldebaran.«
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»Man war chourmo. Man ruderte in derselben Galeere! Um rauszukommen. Zusammen.«
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»Ein Juwel an Emotion und Melancholie, an Sonne und Tränen.« Hébdo

Bibliografie

Originaltitel: Solea
Originalsprache: Französisch
Erstauflage: 10.04.2001
Auflage: 5