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Willem Elsschot Käse »Wer mal so richtig lachen will beim Lesen, sollte sich an diesem Auftritt des Edamers in der Weltliteratur versuchen.« Elke Heidenreich in der ZDF-Büchersendung »Lesen!« Frans Laarmans ist bescheidener Büroangestellter auf einer Antwerpener Schiffswerft. Als er eines Tages zum Vertreter einer holländischen Käsehandelsgesellschaft ernannt wird, verantwortlich für die Gebiete Belgien und Großherzogtum Luxemburg, ist er überwältigt von seinem sozialen Aufstieg. Er lässt sich bei der Werft krankschreiben, richtet zu Hause ein Büro ein und bestellt zehntausend Edamer, vollfett. Leseprobe In der Straßenbahn, auf dem Nachhauseweg, fühlte ich mich schon wie ein ganz anderer Mensch. Du weißt, dass ich auf die fünfzig zugehe, und dreißig Jahre Dienstbeflissenheit haben mir natürlich ihren Stempel aufgedrückt. Büroschreiber sind bescheiden, viel bescheidener als Arbeiter, die sich durch Aufsässigkeit und ihre Einigkeit etwas Achtung ertrotzt haben. Man sagt sogar, ... » Mehr Ein kleiner Mann mit großen Plänen. »Käse« von Willem Elsschot. Nachwort von Gerd Busse »Ein tragisches Buch — aber mit Humor geschrieben.« Gerd Busse hat im Oktober 2004 die Übersetzerin Agnes Kalmann-Matter besucht. Rekonstruktion der deutschen »Kaas«-Übersetzung von 1952 Von Gerd Busse »Eine Milieu- und Charakterstudie, die gerade heute – in der Zeit der Ich-AG – wieder ungemein aktuell ist. Dazu noch witzig und flott zu lesen.« Barbara Steinbauer Radio Aktiv Springe 27.10.2005 (Rezension zu Hardcover ) »Willem Elsschots amüsante Erzählung strotzt vor Sarkasmus, der Autor hat die seltene Gabe, die Leser zum Lachen zu bringen und zugleich Scham und Mitleid in ihnen zu wecken.« Pustertaler Zeitung Bruneck 15.07.2005 (Rezension zu Hardcover ) »Willem Elsschot erweist sich nicht nur als subversiver Sprachkritiker, hier trifft er mitten in den Kern der kapitalistischen Ökonomie: der Tauschwert ist alles, der Gebrauchswert nichts, anders ausgedrückt: nicht auf den Inhalt kommt es an, sondern auf die Verpackung.« Dr. Rosemarie Altenhofer Hessischer Rundfunk 02.03.2005 (Rezension zu Hardcover ) »Willem Elsschots kleiner Roman liest sich zeitweise wie das vergebliche Ringen einer in die Zeit zurückversetzten Loriot-Figur. ›Wo eine einzige Figur ausreicht, ist eine Menge überflüssig‹, sagt Elsschot in der Einleitung zur Originalausgabe. Wofür andere 300 Seiten und mehr gebraucht hätten, erzählt er so kompakt wie ein Schweizermesser.« Xaver Aalen 28.02.2005 (Rezension zu Hardcover ) »Die dilettantischen Versuche eines Büroschreibers, im Käsehandel Fuß zu fassen, sind ungemein erheiternd, doch immer wieder bleibt einem das Lachen im Hals stecken, wenn die Tragik des Scheiterns hervortritt und sich der Traum des kleinen Mannes, am großen Geschäft teilzuhaben, langsam in Luft auflöst.« Ida Dehmer Bücherschau Wien 31.12.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Elsschots Satire auf Geltungssucht und Größenwahn ist zeitlos schön und eine wunderbare Entdeckung.« Der Tagesspiegel Berlin 15.12.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Ein amüsantes Lesevergnügen, ein perfektes Lesefutter für kurzweilige Herbst- oder Winterabende.« Junge Welt 17.11.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Die Geschichte eines kleinen Mannes mit großen Plänen. Ein Meisterstück in präziser, ungekünstelter Sprache, zeitlos aktuell.« Edith Fritsch Schaffhauser Nachrichten 02.10.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Ein weich schmelzender Roman voller skurrilem Humor und Ironie – mit einer harten Rinde: dem Hintergrund von Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und gesellschaftlichem Druck.« Silvia Vogt RP Online 27.08.2004 (Rezension zu Hardcover ) Rezension online einsehen »Eine große Tragikomödie, deren Aussage zu jeder Zeit Gültigkeit besitzt, und die somit nichts an Aktualität eingebüßt hat. Leser/innen, die feinen Humor und den gekonnten Umgang mit Sprache zu schätzen wissen, wird dieses Buch begeistern.« Michaela Grames Österreichisches Bibliothekswerk Salzburg 26.08.2004 (Rezension zu Hardcover ) 10 von 27 angezeigt » Alle zeigen »Käse« bei Elke Heidenreichs »Lesen!« im ZDF am 11. Mai http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,1872,2042868_1000018_TB,00.html One of the very few comic novels that is able to escape its era and its culture. http://mostlyfiction.com/humor/elsschot.htm
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