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Rubem Fonseca »Der brasilianische Meistererzähler.« Süddeutsche Zeitung Rubem Fonseca, geboren 1925 in Juiz de Fora in Minas Gerais/Brasilien. Studium der Rechtswissenschaft. Tätigkeit als Professor, Journalist und Filmkritiker, schrieb Kurzgeschichten und Romane, erhielt mehrere brasilianische Literaturpreise, 1985 den Goethe-Literaturpreis und 2003 den Prémio Camões. Er lebt in Rio de Janeiro. Rubem Fonseca wurde am 11. Mai 1925 in Juiz de Fora/Minas Gerais in Brasilien als Sohn portugiesischer Einwanderer geboren. Als er sieben Jahre alt war, übersiedelte seine Familie nach Rio de Janeiro. Dort studierte Jura mit Schwerpunkt Strafrecht und war einige Jahre Dozent, u.a. in den USA, später hoher Verwaltungsbeamter in verschiedenen Institutionen, zuletzt als Direktor der ... » Mehr Stimmen »Hals über Kopf wird hier, scheint es, Einfällen gefolgt, die sich durchaus zu zusammenhängenden Geschichten entfalten, um dann aber von einem anderen Einfall unterbrochen zu werden. Es entsteht so ein Hin und Her von Spannungs- und Entspannungs-, von Überraschungs- und Aufschubmomenten, das den Romanen im Verhältnis zu in der Regel auf Geschlossenheit zielenden Kriminalliteratur ungewöhnliches Tempo, einen Rhythmus ganz eigener Art verleiht. Keineswegs fransen die Stränge ins Beliebige aus. Was die Bücher zusammenhält, ist aber nicht ein durchgehender Spannungsbogen, der Drang zur Auflösung des Falls, sondern die große Kunst des Autors, eine Vielzahl von Motiven und Subplots in Balance zu halten, bis zum Schluss, an dem der Sack voller Geschichten zugeschnürt wird, ohne dass das Ende die Brechungen und Brüche im resümierten Abschluss vergessen machen wollte. Vielmehr bekommt man auf der Stelle Lust weiterzulesen, zum nächsten Buch des großartigen Erzählers Fonseca zu greifen - man kann nur hoffen, dass der Unionsverlag diesem Doppelschlag der Wiederveröffentlichung weitere Bände folgen lässt.«Ekkehard Knörer Perlentaucher - Mord und Ratschlag Berlin 21.08.2003 »Rubem Fonseca ist neben Patrícia Melo der populärste Krimiautor Brasiliens. Sein Schreiben ist manchmal etwas bösartig und schwarzhumorig, aber immer elegant und unterhaltsam - ideale Strandlektüre.« Berliner Morgenpost 14.07.2003 »Fonseca ist der zurzeit erfolgreichste und meistgelesene Autor Brasiliens. Mit beißendem Humor, spielerischer, aber scharfer Ironie und mitleidloser Offenheit zeichnet er das Röntgenbild einer ebenso mitleidlosen Gegenwart.« Ronald Graetz Lexikon der fremdsprachigen Gegenwartsliteratur Bibliografie Patrícia Melo: »Es liegt etwas Prophetisches in seiner Literatur.« Nachwort zu »Bufo & Spallanzani« Ute Hermanns: An den Orten der Gewalt http://www.culturebase.net/artist.php?498 Mario Vargas Llosa on Rubem Fonseca http://portalliteral.terra.com.br/rubem_fonseca/biobiblio/sobreele/sobreele_imprensa_thuswho.shtml Rubem Fonseca et Ignácio de Loyola Brandão http://www.nuitblanche.com/archives/b/bresil_fonseca.htm Rubem Fonseca http://www.releituras.com/rfonseca_bio.asp Rubem Fonseca http://portalliteral.terra.com.br/rubem_fonseca/ Uma Forte Carga de Realismo http://jornal.publico.pt/2003/05/14/Cultura/C01CX01.html Rubem Fonseca http://www.terravista.pt/ilhadomel/4201/paginas/rubem_fonseca.htm
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