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Leonardo Padura Ein perfektes Leben Das Havanna-Quartett: »Winter« Das Havanna-Quartett: »Winter« Teniente Mario Conde hat noch einen furchtbaren Kater von der Silvesterfeier. Doch als er trotz freien Wochenendes von seinem
Chef den Auftrag erhält, ein verschwundenes hohes Tier aus der kubanischen Nomenklatura zu suchen, merkt er bald, dass es sich bei dem Verschwundenen um Rafael Morín handelt, einen Schulkollegen. Leseprobe Er sah Tamara vor sich, wie sie Anzeige erstattete, und schaute sich wieder das Foto des Vermissten an. Es war wie ein Köder, der ferne Erinnerungen aufwühlte, Tage, die er vergessen wollte, nostalgische Gräber. Das Foto glänzte, es war wohl erst vor kurzem aufgenommen worden. Doch auch wenn der Mann auf dem Foto zwanzig Jahre alt gewesen wäre, wäre er heute immer noch dieselbe Person. Sicher? ... » Mehr »Diese realistisch geprägte Insider-Perspektive auf die Mythenstadt Havanna kreiert ein wirklich spannendes Leseerlebnis. Sinnlich realistisch baut sich das Mosaik auf, Steinchen für Steinchen, mit Geräuschen und Gerüchen, Warennotstand und dem steten Surren der Ventilatoren, mit den Speisezetteln aus Mutterns Küche, mit dem Tosen des Meeres, das einem in den Ohren dröhnt, oder mit den Aufgeregtheiten in der Stadt, wenn die Industriales gegen die Vegueros im Estadio Latinoamericano um den Einzug in die Play-Off-Runde antreten. Mit den Rum-Flaschen in der Bar, solchen mit echt gefälschtem Etikett und solchen ohne, darin Selbstgebrannter nur für Hartgesottene. Und von den Desillusionierungen des einstigen großen, sozialistischen Traums.« Bettina von Pfeil 3Sat Redaktion DenkMal Mainz 15.09.2003 (Rezension zu Hardcover ) Rezension online einsehen »Leonardo Padura präsentiert ein Kuba-Bild, das wenig mit der üblichen Salsa- und Son-Romantik zu tun hat. Er bedient sich in einer populären Form der Erzählweisen seiner postmodernen südamerikanischen Kollegen: Perspektiven überlagern sich, Zeitebenen verschwimmen, Figuren werden mal in der Ich-, mal in der Er-Form erzählt. Das bei so viel Erinnerung der Kriminalfall zur Nebensache wird, stört kaum. Denn Kuba hat auch im Winter mehr zu bieten als Verbrechen und Polizisten, Zigarren und Rum.« Frank Barsch Meier-Das Stadtmagazin Mannheim 01.08.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Auch im deutschsprachigen Raum dürfte dieser Autor innerhalb kürzester Zeit glühende Fans gewinnen, zumal der Unionsverlag kaum einen geeigneteren Übersetzer hätte finden können als Hans-Joachim Hartstein, der sich von Paduras Schreibfreude hemmungslos anstecken ließ. Auch die Aufmachung des Buches, das in der von Thomas Wörtche herausgegebenen Reihe metro erschienen ist, verdient großes Lob: Es enthält ein aufschlussreiches Interview mit Leonardo Padura sowie biobibliografische Angaben zu Autor und Übersetzer.« Angela Wicharz-Lindner WOXX-Ex Libris Luxembourg 05.09.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Paduras Sprache ist drastisch, ironisch und dennoch liebevoll.« Ingeborg Schwenke-Runkel Kölner Stadt-Anzeiger 11.11.2004 (Rezension zu Hardcover ) Rezension online einsehen »Er schreibt zu gut, als dass er sich in zeit- und ortsgebundenen Themen erschöpfen könnte. ›Der tägliche Schrecken eines Polizistenlebens‹ ist überall ein Thema: der Zwang, in anderen Biografien herumzustochern, misstrauisch zu sein, das Wissen um eigene Schuld, die Spannung zwischen Gesetz und Moral, Recht und Gerechtigkeit.« Michael Schweizer Kommune Frankfurt 01.06.2004 (Rezension zu Hardcover ) »New York hat Philip Marlowe, Havanna den Teniente Mario Conde.« touristik aktuell Hochheim 10.05.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Die morbide Ästhetik abblätternder Palastfassaden, Zeugen von Größe und Glanz vergangener Jahrhunderte, der Duft nach Jasmin in den Parks und Gärten, das Surren der Ventilatoren, der Geruch nach Fisch und Eintopf, der Lärm der abendlichen Baseball-Übertragungen, das ewige Rauschen des Meeres - tausend kleine Mosaiksteinchen aus Gebäuden, Geräuschen, Gerüchen und Geschmäckern machen die legendäre Stadt sinnlich-lebendig. Dazu trägt nicht zuletzt die hervorragende Übersetzung bei.« Elisabeth Jändl ZDF.de 09.03.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Ein nicht alltägliches Buch. ›Ein perfektes Leben‹ birgt bis in die kleinsten Details enorme gesellschaftskritische Sprengkraft. Der Realität kommt der Autor mit seinem Roman näher als so manche Reportage. Und das ist das eigentlich Angenehme an dem Buch: Mit dem allgegenwärtigen Kuba-Hype hat Leonardo Padura ebenso wenig im Sinn wie mit der ebenso verbreiteten Kuba-Apokalypse, ihm geht es um möglichst exakt gespiegelte kubanische Alltäglichkeit mit allen Aufs und Abs. Wer sich für das wirkliche Kuba interessiert, kommt in Zukunft deshalb um diese Fiktion nicht mehr herum.« Ulrich Noller Deutsche Welle Buchtipp Bonn 09.01.2004 (Rezension zu Hardcover ) »Mitten hinein in den kubanischen Schlamassel Anfang der neunziger Jahre führt uns Leonardo Paduras hemingwayscher Krimi ›Ein perfektes Leben‹ - der vielversprechende erste Band des Havanna-Quartetts.« Reinhard Helling Abendzeitung München 20.12.2003 (Rezension zu Hardcover ) »In einem packenden Zusammenspiel von Gegenwart und Erinnerung, von gesellschaftlichen Zwängen und dem kreativen Ausleben persönlicher Grenzüberschreitungen, von aufeinander prallenden sozialen Gegensätzen und der betäubenden Flucht in den Alkoholismus gibt die sozialistisch-ideal eingefärbte Fassade einen schonungslosen Blick auf ihre morbiden Hinterhöfe und dunklen Kellerabteile frei. LeserInnen, die mehr von einem Krimi erwarten als kurzfristige Unterhaltung, sehr zu empfehlen.« Christiana Ulz BN-Österreichisches Bibliothekswerk Salzburg 01.12.2003 (Rezension zu Hardcover ) 10 von 49 angezeigt » Alle zeigen Die Übersetzung dieses Romans wurde unterstützt durch die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Asien, Afrika und Lateinamerika in Zusammenarbeit mit Pro Helvetia http://www.litprom.de Bücherbogen Leonardo Padura (PDF) http://www.unionsverlag.com/pdf/pers/paduraleonardo.pdf 5 of statements Show all Stimmen von Leserinnen und Lesern: Ein wunderbares Buch Toll erzählt seine liebe zu kuba ist offenkundig, ohne auch nur ein einziges mal kitschig zu sein Ein tiefsinniges Werk Kubanische Konkurrenz für Wallander, Brunetti und Co.! Angenehm zu lesen Absolute Spitze Ein perfektes Buch Man erfährt sehr viel über die Mentalität auf Kuba Klasse Darstellung
Bibliografie: Ein perfektes Leben
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