Friedrich Glauser

Der Tee der drei alten Damen

Ein Genfer Kriminalroman
Herausgegeben und mit einem Nachwort von Mario Haldemann
Ein Wachtmeister-Studer-Roman
»Ein ganz eigenes Pulsieren: ungehorsam gegen den vorgegebenen Takt, Ruhelosigkeit und viel flackerndes Leiden.« Vogue
 Taschenbuch
€ 9.95, FR 13.90, €[A] 10.30
broschiert
Sofort lieferbar
UT metro 334
336 Seiten
ISBN 978-3-293-20334-1
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Als Glauser Geld brauchte, schrieb er seinen ersten Krimi - und gleichzeitig eine Parodie auf dieses Genre. Er läßt neben einer ganzen Anzahl fiktiver Personen auch vier Genfer Persönlichkeiten leicht verfremdet auftreten, die im doppelgesichtigen Genf zu Beginn dieses Jahrhunderts ihre mehr oder minder gewichtige Rolle spielten. Letzlich aber geht es im temporeichen und verwirrlich-bunten Cocktail aus Phantasie und Realität um die Frage nach dem Geheimnis, dem Mysterium schlechthin und nach den mannigfaltigen Mitteln zu seiner Erkenntnis.Daß dabei auch noch die hohe Politik hineinspielt, etwa mit dem Völkerbund, mit Ölfunden in einem indischen Randstaat und mit dem britischen und dem sowjetischen Geheimdienst, macht die Lektüre des Buches zum Vergnügen für all diejenigen, die Glausers feinsinnige Charakterzeichnung und Atmosphärengestaltung lieben.

Stimmen

»Der Klassiker von 1932 ist eine Parodie auf das Genre. Augenzwinkernd mischt Glauser Fakten und Fiktion aus dem Genf der damaligen Zeit. Zwischen Politik, Intrigen und Mord geht es um die Frage nach dem Geheimnis schlechthin und den Methoden, dieses zu ergründen. Etwa im konspirativen Gespräch zwischen Kommissär und Informant bei einer Omelette aux champignons, Kalbsleber, grünen Erbsen, Pommes frites und Käse.«

saisonküche, Zürich

»Erklärtermaßen sollte dies ein Schundroman mit Hintergründen werden. Obwohl dieser Roman von unwahrscheinlichen Begebenheiten, Irrungen, Wirrungen und allerlei Merkwürdigkeiten nur so wimmelt, kann man ihn in seiner Gänze kaum als Trivialroman abtun, dafür sind die erwähnten ›Hintergründe‹ zu gewichtig. Zu diesen bietet der editorische Anhang reichliches Material, das unter anderem etliche Quellen, Inspirationen und tatsächliche Fakten aufdeckt.«

Matthias Neiden, Fantasia
 

Autoren-Seiten

Porträt
(Herausgeber/Nachwort)

Andere Werke von Friedrich Glauser

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»Glausers Briefe gehören zum Schönsten, Farbigsten und Bewegendsten, was die Schweizer Literatur der Epoche zu bieten hat.« Manfred Papst, NZZ

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»Die schönste Gelegenheit, einen Geheimtipp wirklich zu lesen!« Die Presse, Wien
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»Glauser schrieb stets mit dem Bewusstsein, dass er etwas zu sagen habe, was außer ihm auf diese Weise keiner sagen könne.« Süddeutsche Zeitung
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»Der Glauser mit seinem gläsernen Herzen – noch heute sieht man ungehindert in diesen klaren, wahren Kern hinein.« Vogue
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»Die kenntnisreiche Edition beeindruckt. Der neue, alte Glauser begeistert.« ORF
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Die vollständige Fassung, erstmals im Taschenbuch.
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Mit dem »Chinesen« sind die Glauser-Krimis jetzt komplett - »Endlich der echte Glauser.« Facts
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»Prosa, die bis in jeden Dialog hinein ein soziales Feld spiegelt, ihre dichterische Potenz versteckt und sie desto wirkungsvoller zur Geltung bringt.« Rheinischer Merkur
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Wachtmeister Studer in der Wüste
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Endlich der echte Glauser!
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»An Glauser kommt kein Krimifreund vorbei, ebensowenig wie an Studer, seinem knorrigen Fahnder.« Peter Zeindler

Andere Werke von Mario Haldemann

Bibliografie

Originalsprache: Deutsch
Erstauflage: 22.6.2005
Auflage: 4