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Leonardo Padura Adiós Hemingway Vierzig Jahre nach Hemingways Tod wird auf seiner Finca bei Havanna eine Leiche gefunden, getötet mit zwei Kugeln aus einer Maschinenpistole seiner legendären Waffensammlung. War Hemingway ein Mörder? Die kubanische Polizei ist beunruhigt und will um jeden Preis die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit vermeiden. Doch auf Kuba gibt es nur einen, der diesem Fall gewachsen ist: Ex-Polizist Mario Conde. Im Zuge seiner Recherchen durchlebt Conde das Drama von Hemingways letzten Tagen in Kuba. Er befragt ehemalige Angestellte und alte Weggefährten und findet schließlich ganz unerwartet die Lösung für Hemingways letztes Geheimnis, nicht zuletzt dank Ava Gardners schwarzem Spitzenhöschen. Leonardo Padura: Ein maßgeschneiderter Hemingway »Leonardo Padura in Bestform!« Felice Balletta Nürnberger Zeitung 02.12.2006 »Leonardo Padura verknüpft literarisches Wissen und kubanische Lebensweise mit stiller Krimihandlung, ein wahres Meisterwerk!« Peter Lauda Bücherschau - Zeitschrift für Betriebs- und Gewerkschaftsbibliotheken Wien 01.12.2006 »Unbestritten eines meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr! Bilder aus Havanna, der Menschen und des Meeres verpackt in einem Krimi.« Buchkultur Wien 01.12.2006 »In ›Adiós Hemingway‹ bedient sich Leonardo Padura moderner Erzähltechniken, wechselt klug Zeitebenen und Perspektiven und entlarvt so die Selbststilisierung seines einstigen Idols, dessen Name in Kuba heute vor allem dazu dient, Touristen anzulocken.« Eric Breitinger Neues Deutschland Berlin 25.11.2006 »Erzählerisch sind der Ermittler und der tote Schriftsteller oft kaum zu unterscheiden. Padura lässt die Erzählebenen so geschickt ineinandergleiten, dass man sehr, sehr gut aufpassen muss, wenn man mental immer in der richtigen Zeitschiene landen will. Andererseits ist es ein echtes Vergnügen, sich von diesem Roman in die Irre führen zu lassen; denn Padura meistert die diffizile Aufgabe, den klassischen Krimi mit der literarhistorischen Metaerzählung zu verbinden, mit souverän doppelbödiger Nonchalance.« Katharina Granzin TAZ-tageszeitung Berlin 18.11.2006 »Welch ein Glück: ›Adiós Hemingway‹ ist ein brillanter Krimi voll kubanischen Lebensgefühls - und zugleich ein elegant gestrickter Zweikampf zweier ungleicher Männer.« Mannheimer Morgen 10.11.2006 »Ein Muss für jeden echten Freund der Kriminalliteratur!« Frizz Frankfurt/Main 01.11.2006 »Wie ein Archäologe arbeitet sich Conde in die Vergangenheit vor und entwirft das Psychogramm eines alternden Helden, der zu Recht glaubte, vom Geheimdienst bespitzelt zu werden, der kränker, schwächer und depressiver wurde und der an seine Badezimmerwand Datum und Körpergewicht schrieb und so seine zunehmende Schwäche selbst dokumentierte. Der scheinbar unverwundbare Erfolgsmensch, der soviel Wert auf seine Unabhängigkeit gelegt hatte, schwand sichtlich dahin.« Karolina Fell Die Märkische Potsdam 21.10.2006 »Mario Conde, der leicht exzentrische, angriffslustige, bisweilen alkoholabhängige, schnell verliebte und doch stets unglückliche Polizist, der mit 36 Jahren den Dienst quittierte, hält es im freiwilligen Ruhestand nicht mehr aus. Doch in ›Adiós Hemingway‹ geht es nur am Rande um die Aufklärung eines Verbrechens. Für Conde, der in Vielem ein anarchisches Spiegelbild von Henning Mankells nahezu zeitgleich entstandenem Kommissar Wallander ist, wird die kriminalistische Spurensuche immer mehr zur literarischen und persönlichen Entdeckungsreise.« Thorsten Stegemann www.telepolis.de Hannover 15.08.2006 Rezension online einsehen »Mit dem billigen Kult um den Autor wird in Havanna viel Geld verdient, ob in der Bar ›Floridita‹ oder dem mondänen Jachthafen ›Marina Hemingway‹. Für Leonardo Padura ist das Grund genug, seinen Inspector Conde auf Hemingway anzusetzen und ganz andere Facetten des Idols aufzuzeigen. ›Adiós Hemingway‹ ist Paduras ganz persönliche Hommage an einen entzauberten Mythos.« Knut Henkel Neue Zürcher Zeitung 11.10.2006 10 von 37 angezeigt » Alle zeigen Ein schönes Beispiel für ein Genre, das es (noch) gar nicht gibt: den Toter-Promi-Krimi (TAZ-Artikel) http://www.taz.de/pt/2006/11/18/a0231.1/text.ges,1 Stimmen von Leserinnen und Lesern: Übertrifft noch das Havanna-Quartett
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