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Celil Oker

Dunkle Geschäfte am Bosporus

Ein Fall für Remzi Ünal
Kriminalroman
Aus dem Türkischen von Nevfel Cumart
Ein Fall für Remzi Ünal (4)
»Privatdetektiv Remzi Ünal ist ein Mann mit mehr Gewissen, als in seinem Beruf gut ist.« Barbara Garde, Deutsche Welle
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Muazzez Güler, die toughe Chefin einer Computerfirma in Istanbul, kann es nicht leiden, wenn ihre Kunden nicht bezahlen. Um einem besonders hartnäckigen Schuldner Beine zu machen, setzt sie den Privatdetektiv Remzi Ünal auf ihn an. Der muss mitten in der Wirtschaftskrise jeden Auftrag annehmen. Als er jedoch sein Honorar abholen will, findet er Muazzez Güler tot in ihrem Büro vor, mit einem Mauskabel um den Hals. Schnell stellt Remzi Ünal fest, dass in dieser Geschichte gar nichts zusammenpasst. Muazzez Gülers Geschäfte beschränkten sich keineswegs auf Computerteile, und ihr Politikergatte geht für seine Karriere über Leichen. Und war es wirklich die schöne und blitzgescheite Selma, die den Politiker erpresst und damit die Sache ins Rollen gebracht hat?

Stimmen

»Dass man so nebenbei unheimlich Lust bekommt, nach Istanbul zu fahren, ist als Nebeneffekt garantiert beabsichtigt.«

Katharina Granzin, taz.de, Berlin

»Oker hat Istanbul ein Kolorit verliehen, das sich mit keinem anderen Helden der inzwischen auch hierzulande vielstimmigen türkischen Krimiszene vergleichen lässt – schon weil er mit den Wandlungen der Stadt näher vertraut ist als jeder andere.«

Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel - alpha Lesen, Berlin

»Oker hat Istanbul ein Kolorit verliehen, das sich mit keinem anderen Helden der inzwischen auch hierzulande vielstimmigen türkischen Krimiszene vergleichen lässt-schon weil er mit den Wandlungen der Stadt näher vertraut ist als jeder andere.«

Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel - alpha Lesen, Berlin

»In der ewigen Konkurrenz um den besten Einstiegssatz in der Kriminalliteratur gibt es einen neuen Anwärter: ›Wie so oft in der letzten Zeit saß ich vor dem Fenster in meiner Wohnung und ärgerte mich darüber, dass es nichts in meiner Vergangenheit gab, das ich bereute.‹ So beginnt ›Dunkle Geschäfte am Bosporus‹.«

Ulrich Noller, Deutsche Welle, Bücherwelt, Bonn

»Also empfiehlt unser Rezensent: Erstens nach Istanbul zu fahren und zweitens statt Orhan Pamuks sentimentales Erinnerungsbuch über die Stadt als Reiseführer lieber die Remzi Ünal-Krimis von Celil Oker, erschienen im Unionsverlag, zu lesen. Man lernt dabei alles über eine Stadt und ein Genre im Aufbruch.«

Andreas Ammer, Bayerischer Rundfunk, München

»Ein Kriminalroman in einem modernen Istanbul, in dem archaische Strukturen noch immer die dunkle Seite der Metropole nähren.«

Martin Schöne, ZDF/3Sat Kulturzeit, Mainz

»In der Literatur hat jede Metropole einen Privatdetektiv, der sie prägt und für den sie steht. Seit einigen Jahren hat nun auch Istanbul einen Schnüffler: Remzi Ünal heißt die Romanfigur von Celil Oker, der die Sechzehn-Millionen-Metropole in einem für die Istanbul-Literatur ganz neuen, ungewohnt modernen Licht erscheinen lässt. Seine Fälle erzählen von kapriziösen Modeschöpfern und ehrgeizigen Fotografen, von reichen Fußballspielern und korrupten Unternehmern; es geht um Mord aus Eifersucht und meistens um sehr viel Geld. Politik und die omnipräsente türkische Polizei lässt Oker aus dem Spiel, entlarvt aber politische Lebenslügen indirekt, durch die Charakterisierungen seiner Figuren, bei denen Oker sich als hervorragender Beobachter mit einem feinen Sinn für Ironie erweist.«

Karen Krüger, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Istanbul und seine Bewohner sind bei Oker nicht nur Kulisse. Sein Detektiv taucht ein in die Stadt und gibt seinen Lesern einen unmittelbaren und unaufdringlichen Einblick ins Istanbuler Leben abseits der touristischen Routen, dabei vieles mit ironischem Blick und leichter Hand kommentierend.«

Frank Rumpel, Titel-Magazin, Hamburg

»Für Krimifans uneingeschränkt empfohlen.«

Jeanne Locher-Polier, Schweizer Bibliotheksdienst, Bern

»Ünal bewegt sich sehr vorsichtig unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der Behörden, was ihn allerdings leicht erpressbar macht. Folglich tappt er lange im Dunkeln, begreift überhaupt nicht, in welchen Fall er hineingeraten ist. Daraus formt Oker nebenbei ein Bild für das Großstadtleben, in dem wir uns beständig am Rand von etwas bewegen, das wir nicht durchschauen und oft nicht einmal bemerken.«

Stuttgarter Zeitung

»Die ›dunklen Geschäfte‹ sind eingebettet in eine präzise Milieustudie der krisengeschüttelten Metropole am Goldenen Horn, wo sich eiskalte Profiteure, verzweifelte Kleinkriminelle, notorische Schuldner und korrupte Politiker ein Stelldichein geben. Das Buch ist auch als Reiselektüre bestens geeigent. Doch die abenteuerlichsten Ausflüge finden ja bekanntlich lesenderweise im eigenen Kopf statt.«

Rüdiger Binkle, Sektor Erziehung Gewerkschaftszeitung, Basel
 

Nachrichten

Autoren-Seiten

Andere Werke von Celil Oker

Cover
»Ich stand auf und ging zum Fenster. Da lag Istanbul vor mir, Fenster, Balkons, Dächer, Menschen. Von oben sah alles ganz friedlich aus. Als täten die Menschen zwischen diesen Mauern sich nicht gegenseitig weh. Und töteten sich nicht aus Gier, aus Liebe, aus Unzulänglichkeit. Ich atmete tief durch. Halt aus, Remzi Ünal. Das ist dein Istanbul. Deine Menschen.«
 
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»Celil Oker ist der Grandseigneur des türkischen Krimis.« Stuttgarter Zeitung
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»Istanbul als Hintergrund für Suchaktionen und Verfolgungsjagden ist für den Krimileser spannendes Neuland.« Michaela Grom, SWR 1
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Remzi Ünal spielt gerne mit dem Flugsimulator. Aber Istanbul ist keine Simulation, sondern eine moderne Großstadt.

Andere Werke von Nevfel Cumart

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»Celil Oker ist der Grandseigneur des türkischen Krimis.« Stuttgarter Zeitung
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»Jedes meiner Gedichte ist ein Angelhaken, den ich in verschiedene Tiefen des Menschenmeeres auswerfe … Dichten ist für mich Leben. In dem Haus, in dem ich aufwuchs, floss die Lyrik wie das Wasser.« Fazil Hüsnü Daglarca
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Yaşar Kemal, der Sänger und Chronist seines Landes, erzählt sein Leben.

Bibliografie

Originaltitel: Son Ceset (2004)
Originalsprache: Türkisch
Erscheinungsdatum: 9.11.2015
Letzte Version: 24.10.2017