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Yasmina Khadra Doppelweiß »Kommissar Llob arbeitet in einer absolut hoffnungslosen
Situation daran, sie zu verbessern. Er ist praktizierender Muslim, trotz des Missbrauchs seiner Religion durch eiskalt kalkulierende Fanatiker. Er weiß, dass ein Menschenleben das höchste Gut ist, auch wenn er auf sein eigenes keinen Pfifferling gibt.« Nur einen Tag, nachdem Kommissar Llob beim angesehenen Diplomaten Ben Ouda zu Besuch war, wird Ben Ouda ermordet aufgefunden. Mit dem Mut der Verzweiflung verfolgt Llob die mutmaßlichen Mörder und kommt dabei den Machenschaften eines illegalen Finanzimperiums auf die Spur, stößt auf Kriegsgewinnler und kleine Gauner, die den Kopf hinhalten müssen. Aber auch er selbst ist in höchstem Maß gefährdet. »Die Krimitrilogie ist in doppelter Hinsicht aufregend: Sie folgt nicht den offiziellen Deutungsmustern für die furchtbaren, bürgerkriegsähnlichen Zustände in Algerien, und sie radikalisiert die Muster des Polizeiromans, bis am Ende die Krimielemente fast verschwinden.« Wilhelm Roth Frankfurter Rundschau »Geheimnisvoll und magisch, dabei spannend und unterhaltsam. Ein Buch, das einen auch nach dem Lesen noch beschäftigen wird.« Michaela Grom SWR1 »Der Kriminalroman ist für den Autor ein Transportmittel für politisch-literarische Inhalte, und die Aussage ist klar und direkt. Kommissar Llob bewegt sich in einem entfesselten Schlachtfeld am Rand des Abgrunds. Trotzdem schimmert Hoffnung durch. Für den atmosphärischen Zustand findet der Autor zärtlich zynische Bilder.« Uta-Maria Heim Bayerischer Rundfunk »›Doppelweiß‹- wieder ein Yasmina-Khadra-Krimi, der viel über das Leben in Algerien und den täglichen Wahnsinn des Fundamentalismus verrät. « Berliner Morgenpost 26.06.2002 »Temporeiche, unterhaltsame Krimihandlung mit ernstem politischem Hintergrund.« Daniela Neuenfeld-Zvolsky ekz-Informationsdienst »Ein spannender Krimi, der einen Einblick nicht nur in das Land gibt, sondern auch die Zustände vor Ort beschreibt.« terz, Düsseldorfs Stadtzeitung für Politik und Kultur 01.05.2002 »Das Potential von Khadras aufrüttelnden Bildern, liegt in einer ruppigen, männlichen, alles andere als gehobenen Sprache.« Sabine Strobl Tiroler Tageszeitung »Virtuos benutzt der Autor das Genre des Krimis zu einer kritischen Analyse von Politik und Gesellschaft seines Heimatlandes, die den Leser nicht mit falschen Illusionen abspeist.« Dresdner Neueste Nachrichten »Ein politisch engagierter Krimi gegen religiös maskierten Terror.« Bücherpick 01.03.2002
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