Tschingis Aitmatow

Liebesgeschichten

Dshamilja; Du meine Pappel im roten Kopftuch; Aug in Auge
Erzählungen
Aus dem Russischen von Hartmut Herboth und Juri Elperin
Drei Liebesgeschichten, die zu den schönsten der Weltliteratur gehören, in einem Band vereinigt.
 Taschenbuch Sammelband
€ 9.90, FR 14.90, €[A] 10.20
Broschiert
Vergriffen. Neuausgabe unbestimmt. Vorbestellbar
UT 373
256 Seiten
ISBN 978-3-293-20373-0
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Dieser Sammelband enthält:

Die lebensfrohe Dshamilja lernt den träumerischen Danijar kennen und lieben. Mit den Augen eines Kindes, das zu verstehen beginnt, erzählt ihr junger Schwager Seït, welch eine Macht die Liebe sein kann.

Tschingis Aitmatow arbeitete als Veterinärmediziner auf dem Experimentiergut des Viehzuchtforschungsinstituts von Kirgisien. Er hatte bereits einige kleinere Erzählungen veröffentlicht und absolvierte 1956 ein Praktikum am Maxim Gorki-Literaturinstitut in Moskau. Als Diplomarbeit verfasste er eine Geschichte, gab ihr den Titel Dshamilja, und seither geht sie um die ganze Welt.

Iljas, ein junger, sympathischer Lastwagenfahrer mit überschäumender Energie, ist schnell zu begeistern und ebenso schnell in maßlose Wut zu versetzen. Asselj, ein stilles, kirgisisches Mädchen, lebt in einem Dorf und soll nach altem Brauch in eine Nachbarsippe hineinverheiratet werden. Als die beiden sich begegnen, entsteht eine Liebe, die sie alle Traditionen und Bräuche vergessen lässt. Für beide beginnt eine glückliche Zeit, die in der Geburt eines Sohnes den Höhepunkt findet. Doch als Iljas tollkühn auf eigene Faust mit seinem Lastwagen das verschneite Tianshan-Gebirge bezwingen will, beginnt die Katastrophe. Iljas verspielt sein Lebensglück.
Als der Militärzug mitten in der Nacht bei der kleinen kirgisischen Bahnstation anhält, löst sich ein Schatten von einem Waggon. Ismail ist als Deserteur heimlich von der Front zurückgekehrt. Sejde will zu ihm halten. Welche Frau hat in diesen Tagen schon das Glück, ihren Mann bei sich zu haben! Sie versteckt ihn und bietet dem ganzen Dorf und den Polizeikommissaren die Stirn. Im tiefsten Winter schleppt sie Nahrung in die Berge, wo sie selbst und das ganze Dorf doch Hunger leiden. Aber Furcht, Existenznot und Misstrauen verändern den Menschen. Etwas Ungutes taucht in den Tiefen von Ismails Augen auf. Aug in Auge ist Aitmatows Erstling und ein Jahr vor Dshamilja erschienen.
 

»Dieses Buch ist zum Gefährten für alle geworden, die an die Liebe glauben.« Tschingis Aitmatow über Dshamilja

»Aitmatow erzählt von großen Gefühlen, von Mut und Einsicht, Glück und Untergang. Diese Geschichten sind so schön, dass man sie seinen besten Freunden jedes Jahr wieder zum Präsent machen möchte.« buch aktuell

Stimmen

»Aitmatows schönste Prosa!«

Harburger Anzeigen und Nachrichten

»Aitmatow erzählt von großen Gefühlen, von Mut und Einsicht, Glück und Untergang. Diese Geschichten sind so schön, dass man sie seinen besten Freunden jedes Jahr wieder zum Präsent machen möchte.«

buch aktuell

»Die drei schönsten Liebesgeschichten des großen krigisischen Autors in einem Band.«

Club-Ticket

»Drei seiner mitreißenden Schicksalsbücher sind nun in ›Liebesgeschichten‹ zusammengefasst. Genau gesehen sind es keine Liebes-, sondern Lebensgeschichten über Heimatwurzeln, Aufbruch und sozialen Umbruch, die Aitmatow in bestechend einfacher, erdverbundener Sprache beschreibt. Eine fesselnde, zeit- und grenzenlose Ausgabe.«

Impulse
 

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Luise Steidtmann
Buchbox Berlin
Weil... die unwiderstehlich sanfte und berührende Sprache der »Liebesgeschichten«, gepaart mit stillen wie bewegenden Handlungen und präzise gezeichneten Charakteren vor weiter Landschaft, mich immer wieder in ihren Bann gezogen hat.

Autoren-Seiten

Andere Werke von Tschingis Aitmatow

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Drei große Autoren erzählen von der Kraft und Vitalität des Schamanismus.

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»Aitmatow gelang eine Parabel von der Welt, von längst verschütteten Kräften im Menschen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Für beide scheint es keinen Platz mehr zu geben – weder für den alten Schneeleoparden Dschaa-Bars noch für den unabhängigen Journalisten Arsen, der gegen Oligarchen und Fanatiker anschreibt.
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»Der Duft Kirgisiens nimmt uns gefangen, der poetische Zauber jeder Zeile.« Stuttgarter Zeitung
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»Aitmatow macht seinem Ruf als Steppen- und Gebirgspoet mit den Erinnerungen an seine Kindheit wieder alle Ehre.« Dresdner Nachrichten
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»Ein großartiges Stück Literatur, das einen nachts nicht schlafen lässt.« konkret
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Eine rätselhafte Erscheinung bringt die Menschheit in Aufruhr. »Mein persönliches Echo auf die Zeit nach der Perestroika.«
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»Großvater Momun und sein Enkel gehören zu den faszinierendsten Paaren der Weltliteratur.« Freitag
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Tschingis Aitmatows geistiges Vermächtnis
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Ein Hauptwerk von Aitmatow, in der erweiterten Fassung mit der Legende Die weiße Wolke des Tschinggis Chan.

»Angesichts des Wirbels von Ereignissen habe ich begriffen, dass ich den Roman heute anders schreiben würde, ohne etwas zu vereinfachen, ohne mich zu zügeln.« Tschingis Aitmatow

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»Prosa-Edelsteine aus Kirgisien.« St. Galler Tagblatt
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Die unzensierte, vollständige Fassung von Aitmatows Erstling, ein Jahr vor Dshamilja erschienen. Mit einem Vorwort des Autors.
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Tschingis Aitmatow erzählt von seiner Jugendzeit in Kirgisien, über sein Heimatdorf Scheker, von den harten Erfahrungen unter Stalin und seinen Anfängen als Schriftsteller.
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»Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt.« (Louis Aragon) In der autorisierten Neuausgabe mit einem Vorwort von Tschingis Aitmatow
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»Ein großes Epos der Untergänge, ein kraftvoller Roman.« Westfälischer Anzeiger
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»Ein Buch, das man erst aus der Hand legt, wenn man die letzte Zeile verschlungen hat.« Bücherbrief
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»In Tanabais Schmerz offenbart sich das ganze Geheimnis Aitmatowscher Prosa.« Stuttgarter Zeitung

Bibliografie

Originalsprache: Russisch
Erstauflage: 1.8.2006
Auflage: 3