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Tschingis Aitmatow Der Schneeleopard Für beide scheint es keinen Platz mehr zu geben – weder für den alten Schneeleoparden Dschaa-Bars noch für den unabhängigen Journalisten Arsen, der gegen Oligarchen und Fanatiker anschreibt. Die Zeit scheint für beide abgelaufen. Der einst unbezwingbare Schneeleopard Dschaa-Bars fühlt seine Kräfte schwinden und will sich zum Sterben in ein unzugängliches Tal im kirgisischen Hochgebirge zurückziehen. Und Arsen Samantschin, der unabhängige Journalist, wird von der Welle des entfesselten Kommerzes in seiner Heimat überrollt. Die Medien kuschen, Oligarchen und Fanatiker drängen sich vor, und seine große Liebe, die Sopranistin Aidana, feiert als Popstar Triumphe. Leseprobe »Freilich wussten die beiden nichts voneinander und erst recht nicht, wie sie auf Erden zusammenhingen. Der eine lebte in einer modernen Stadt, einem dicht bevölkerten Flecken Erde, wo sich Märkte ausbreiten und Schaschlikrauch durch die Straßen weht, der andere aber hauste zu der Zeit hoch in den Bergen, wo Schnee die Schattenhänge übers halbe Jahr ...
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(bezieht sich auf Hardcover )Dokumente zu Der Schneeleopard Interview mit Tschingis Aitmatow zu »Der Schneeleopard«»Ein packender Gesellschaftsroman, der über den Sog eines Thrillers verfügt.« Claus Biegert natur + kosmos Grasbrunn 01.07.2007 (Rezension zu Hardcover ) »Geschickt verzwirnt Aitmatow seine beiden Parallelgeschichten und führt den Roman an ein berührendes Ende.« Kerstin Achenbach ZDF / 3Sat Denkmal Mainz 09.07.2007 (Rezension zu Hardcover ) »Aitmatows neuester Roman ist eine packende Neubelebung der Mythen seiner Heimat, Gesellschaftskritik und ein Hohelied auf die Liebe zugleich.« Eva Unterhuber bn.bibliotheksnachrichten Salzburg 15.06.2007 (Rezension zu Hardcover ) »Ein Meisterwerk des kirgisischen Autors Tschingis Aitmatow, der alte Mythen mit neuem Leben erfüllt.« Rudolf Mettinger Österreichisches Magazin Wien 01.06.2007 (Rezension zu Hardcover ) »›Der Schneeleopard‹ ist kein leichtgängiges Buch – aber ein fürchterlich ergreifendes. Es ist geschrieben in einer Sprache wie aus altem Samt, es ist die Geschichte von Legenden und Fabeln, die zusammen erzählt wieder neue Legenden und Fabeln ergeben. Aitmatow schafft es, die Tradition der Legendenerzählung hinüberzuretten in eine moderne Alltagswelt des 21. Jahrhunderts. Einmal mehr wird klar: Ihn einen Schriftsteller zu nennen, wäre eine Beleidigung. Der Mann ist ein Dichter.« Korinna Henning Norddeutscher Rundfunk Hamburg 15.05.2007 (Rezension zu Hardcover ) »Aitmatow ist ein scharfsichtiger Zeitgenosse geblieben. Schon früh erkannte er die Gefährdung der Umwelt – nicht nur in seiner kirgisischen Heimat, aber dort ganz besonders. Zugleich nahm er jedoch aktiv am technischen Fortschritt teil, dessen positive Seiten er seit je bejaht. Seine Aussage ist unmissverständlich: Der Mensch hat Maß und Kompass verloren, er ist drauf und dran, seine unerschöpflich scheinende Grundlage, die Natur, zu zerstören, weil er trotz seiner immensen Möglichkeiten nicht imstande ist, einen Mensch, Tier und Pflanze verträglichen Rahmen zu schaffen.« Paul L. Walser Die Wochenzeitung Zürich 10.05.2007 (Rezension zu Hardcover ) »Ein hoch dramatischer Plot, ein Thriller fast, in den Aitmatow unaufdringlich kirgisische Mythen und Legenden einflechtet, etwa diejenige von der ›Ewigen Braut‹, die in den Bergen nach ihrem verschollenen Geliebten sucht. Eine Geschichte, die sich auf ganz eigene Weise dem Phänomen des Terrorismus nähert und dessen Wurzel in der Armut sucht.« Daniel Zahno Berner Zeitung 10.05.2007 (Rezension zu Hardcover ) »Eine magische Komposition des in Kirgisistan geborenen Autors, der sein Land warnt, weil die Natur verkauft wird und Berge einstürzen.« Peter Pisa Kurier Wien 12.05.2007 (Rezension zu Hardcover ) »Ohne Zweifel ein emotionsgeladenes Manifest für seine Heimat, die im neuen wirtschaftlichen Gefüge ihren Platz finden muss. Opfer sind da unerlässlich. Doch lässt Aitmatow einen Schimmer aufleuchten, der als Hoffnung durchgehen kann: Der heimische Mythos siegt am Ende über alles.« Constance Frey Badische Zeitung Freiburg 05.05.2007 (Rezension zu Hardcover ) »Es passiert, es passiert auch heute noch, dieses seltene Geschenk eines Buches, das vom ersten Augenblick an strahlt. Das sind die Momente in denen man plötzlich entspannt, aller Druck abfällt und man sich dankbar der Größe eines Autors und eines Textes hingibt. Zu diesen Büchern gehört ›Der Schneeleopard‹.« Christian Scholze Westtropolis online Essen 02.05.2007 (Rezension zu Hardcover ) 10 von 30 angezeigt » Alle zeigen Verlagsinformation und Interview: Bücherbogen zu »Der Schneeleopard« http://www.unionsverlag.com/userimg/88809_Aitmatow_Buecherbogen.pdf Aitmatow - Der große Kirgise (Interview im Kölner Stadtanzeiger) http://www.ksta.de/servlet/OriginalContentServer?pagename=ksta/ksArtikel/Druckfassung&aid=1173164709677 Turbokapitalismus, Globalisierungswut und romantische Fanatiker (Telepolis.de) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24821/1.html Das Schneeleopardenprojekt des Naturschutzbunds Deutschland e.V. http://www.schneeleopard.de/
Bibliografie: Der Schneeleopard
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