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Tschingis Aitmatow

(Autor)

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Friedrich Hitzer

(Übersetzung)



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Taschenbuch
UT 427

ISBN 3-293-20427-9
(2008)
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Dies ist die erste Ausgabe

 Historie 


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Hardcover
Roman
Aus dem Russischen von Friedrich Hitzer
320 Seiten

EUR 19.90  /
FR 35.90 
Dieser Titel ist nur als Taschenbuch lieferbar.

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Tschingis Aitmatow

Der Schneeleopard

Für beide scheint es keinen Platz mehr zu geben – weder für den alten Schneeleoparden Dschaa-Bars noch für den unabhängigen Journalisten Arsen, der gegen Oligarchen und Fanatiker anschreibt.


Die Zeit scheint für beide abgelaufen. Der einst unbezwingbare Schneeleopard Dschaa-Bars fühlt seine Kräfte schwinden und will sich zum Sterben in ein unzugängliches Tal im kirgisischen Hochgebirge zurückziehen. Und Arsen Samantschin, der unabhängige Journalist, wird von der Welle des entfesselten Kommerzes in seiner Heimat überrollt. Die Medien kuschen, Oligarchen und Fanatiker drängen sich vor, und seine große Liebe, die Sopranistin Aidana, feiert als Popstar Triumphe.
Das Schicksal führt Arsen und den Schneeleoparden in einer atemberaubenden Wendung zusammen: arabische Prinzen haben sich zu einer luxuriösen Jagdpartie angekündigt. Arsen soll sie als Tourmanager und Dolmetscher begleiten. Aber nicht alle im Dorf wollen es hinnehmen, dass es bei diesem Geschäft so wenige Gewinner und so viele Verlierer gibt.



Leseprobe
»Freilich wussten die beiden nichts voneinander und erst recht nicht, wie sie auf Erden zusammenhingen. Der eine lebte in einer modernen Stadt, einem dicht bevölkerten Flecken Erde, wo sich Märkte ausbreiten und Schaschlikrauch durch die Straßen weht, der andere aber hauste zu der Zeit hoch in den Bergen, wo Schnee die Schattenhänge übers halbe Jahr ...  » Mehr 



Dokumente zu Der Schneeleopard

Interview mit Tschingis Aitmatow zu »Der Schneeleopard«




Rezensionen

»Ein packender Gesellschaftsroman, der über den Sog eines Thrillers verfügt.«
       Claus Biegert   natur + kosmos Grasbrunn   01.07.2007

»Geschickt verzwirnt Aitmatow seine beiden Parallelgeschichten und führt den Roman an ein berührendes Ende.«
       Kerstin Achenbach   ZDF / 3Sat Denkmal Mainz   09.07.2007

»Aitmatows neuester Roman ist eine packende Neubelebung der Mythen seiner Heimat, Gesellschaftskritik und ein Hohelied auf die Liebe zugleich.«
       Eva Unterhuber   bn.bibliotheksnachrichten Salzburg   15.06.2007

»Ein Meisterwerk des kirgisischen Autors Tschingis Aitmatow, der alte Mythen mit neuem Leben erfüllt.«
       Rudolf Mettinger   Österreichisches Magazin Wien   01.06.2007

»›Der Schneeleopard‹ ist kein leichtgängiges Buch – aber ein fürchterlich ergreifendes. Es ist geschrieben in einer Sprache wie aus altem Samt, es ist die Geschichte von Legenden und Fabeln, die zusammen erzählt wieder neue Legenden und Fabeln ergeben. Aitmatow schafft es, die Tradition der Legendenerzählung hinüberzuretten in eine moderne Alltagswelt des 21. Jahrhunderts. Einmal mehr wird klar: Ihn einen Schriftsteller zu nennen, wäre eine Beleidigung. Der Mann ist ein Dichter.«
       Korinna Henning   Norddeutscher Rundfunk Hamburg   15.05.2007

»Aitmatow ist ein scharfsichtiger Zeitgenosse geblieben. Schon früh erkannte er die Gefährdung der Umwelt – nicht nur in seiner kirgisischen Heimat, aber dort ganz besonders. Zugleich nahm er jedoch aktiv am technischen Fortschritt teil, dessen positive Seiten er seit je bejaht. Seine Aussage ist unmissverständlich: Der Mensch hat Maß und Kompass verloren, er ist drauf und dran, seine unerschöpflich scheinende Grundlage, die Natur, zu zerstören, weil er trotz seiner immensen Möglichkeiten nicht imstande ist, einen Mensch, Tier und Pflanze verträglichen Rahmen zu schaffen.«
       Paul L. Walser   Die Wochenzeitung Zürich   10.05.2007

»Ein hoch dramatischer Plot, ein Thriller fast, in den Aitmatow unaufdringlich kirgisische Mythen und Legenden einflechtet, etwa diejenige von der ›Ewigen Braut‹, die in den Bergen nach ihrem verschollenen Geliebten sucht. Eine Geschichte, die sich auf ganz eigene Weise dem Phänomen des Terrorismus nähert und dessen Wurzel in der Armut sucht.«
       Daniel Zahno   Berner Zeitung    10.05.2007

»Eine magische Komposition des in Kirgisistan geborenen Autors, der sein Land warnt, weil die Natur verkauft wird und Berge einstürzen.«
       Peter Pisa   Kurier Wien   12.05.2007

»Ohne Zweifel ein emotionsgeladenes Manifest für seine Heimat, die im neuen wirtschaftlichen Gefüge ihren Platz finden muss. Opfer sind da unerlässlich. Doch lässt Aitmatow einen Schimmer aufleuchten, der als Hoffnung durchgehen kann: Der heimische Mythos siegt am Ende über alles.«
       Constance Frey   Badische Zeitung Freiburg   05.05.2007

»Es passiert, es passiert auch heute noch, dieses seltene Geschenk eines Buches, das vom ersten Augenblick an strahlt. Das sind die Momente in denen man plötzlich entspannt, aller Druck abfällt und man sich dankbar der Größe eines Autors und eines Textes hingibt. Zu diesen Büchern gehört ›Der Schneeleopard‹.«
       Christian Scholze   Westtropolis online Essen   02.05.2007

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Internet Links

Verlagsinformation und Interview: Bücherbogen zu »Der Schneeleopard«
     http://www.unionsverlag.com/userimg/88809_Aitmatow_Buecherbogen.pdf

Aitmatow - Der große Kirgise (Interview im Kölner Stadtanzeiger)
     http://www.ksta.de/servlet/OriginalContentServer?pagename=ksta/ksArtikel/Druckfassung&aid=1173164709677

Turbokapitalismus, Globalisierungswut und romantische Fanatiker (Telepolis.de)
     http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24821/1.html

Das Schneeleopardenprojekt des Naturschutzbunds Deutschland e.V.
     http://www.schneeleopard.de/




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Bibliografie: Der Schneeleopard

Verlag: Unionsverlag
Bindung: gebunden
320 Seiten
ISBN 3-293-00370-2
Erscheinungsdatum: 15.03.2007
Aktuelle Auflage: 4
Gewicht: g
Masse: x x
Originaltitel:
Originalsprache: Russisch
Umschlag:


Tschingis Aitmatow
Der Schneeleopard
Roman
Aus dem Russischen von Friedrich Hitzer
320 Seiten, gebunden
ISBN 3-293-00370-2

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FR 35.90 


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