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Leonardo Padura

Die Palme und der Stern

Roman
Aus dem Spanischen von Hans-Joachim Hartstein
Aufbruch, Exil, Heimkehr – zweihundert Jahre Kuba als Roman
 Taschenbuch
€ 16.95, FR 22.90, €[A] 17.50
Broschiert
Sofort lieferbar
UT 756
464 Seiten
ISBN 978-3-293-20756-1
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Nach achtzehn Jahren im Exil kehrt der Schriftsteller Fernando nach Havanna zurück, um nach einem verschollenen Manuskript des Dichters José María Heredia zu suchen. Die Rückkehr führt ihn nicht nur zu den Geheimnissen der Freimaurer Kubas, denen Heredia angehörte, sondern auch in die eigene Vergangenheit: Wer hat Fernando vor bald zwanzig Jahren denunziert und damit ins Exil getrieben?

Padura verwebt drei Handlungsstränge: Das Schicksal von Fernando, die Suche nach dem verlorenen Manuskript und die fiktiven Memoiren von Heredia. Gleichzeitig vermittelt er ein atmosphärisches Bild von Kubas Geschichte, vom beklemmenden Lebensgefühl im Exil und deckt erstaunliche Parallelen im Leben der beiden Schriftsteller aus zwei Jahrhunderten auf.

Stimmen

»Dieser Roman ist ein ganz großes Panorama – eine Kultur-, Dichtungs-, Geistesgeschichte von 200 Jahren Kuba und der ganzen hispanophonen Karibik, natürlich mit dem Akzent auf Emigration, auf Solidarität und Dissidenz, über Dialektik von Poesie und Realpolitik. Eine Hymne auf ein ideales Kuba, auf die Literatur und gleichzeitig ein großer Roman der Desillusion und Trauer.«

Thomas Wörtche, Literatur-Nachrichten, Frankfurt

»Zwischen sozialistischer Jetztzeit und der Epoche des kubanischen Unabhängigkeitskrieges entwickelt Leonardo Padura einen dritten Handlungsstrang: Die fiktiven Memoiren Heredias erzählen davon, was das Exil mit der Seele eines Menschen macht.«

Berner Zeitung

»Wie immer bei Leonardo Padura kreist in Wirklichkeit alles um die Hauptstadt Havanna, der verkommenden Schönen, die alle abgöttisch lieben, auch die pausenlos über Bürokratie und Mangel schimpfenden Freunde des Helden. Wie sein Vorfahr preist auch Fernando die Stadt, die ein ganz eigenes Licht besitzt, intensiv und mild zugleich, mit heiterer Tönung, unvergleichlich.«

Gerhard Drekonja-Kornat, Die Presse, Wien

»Beschuldigungen und Intrigen hatten in Kubas Befreiungskampf immer ihren Platz, und Leonardo Padura spürt ihre Wurzeln auf. Ein Thriller um ein verlorenes Manuskript, das politischen Sprengstoff birgt.«

Lore Kleinert, BÜCHERmagazin, Kiel

»Der Roman entwickelt sich aus verschiedenen Perspektiven, die Padura kunstvoll miteinander zu verweben versteht. Je nach Zeitebene wechselt auch der Sprachduktus. Padura ist vor allem als Krimiautor bekannt geworden. Auch Die Palme und der Stern enthält kriminalistische Elemente. Doch vor allem ist es ein brillanter Künstlerroman. Kuba und seine Intellektuellen, das ist bis heute eine spannungsgeladene Beziehung, eine Geschichte der Entfremdung, Vertreibung, aber auch der Wiederannäherung und Heimkehr. Davon erzählt dieses Buch mit poetischer Wucht.«

Sibylle Peine, Thüringer Allgemeine, Erfurt

»Drei Handlungsstränge verwebt Padura virtuos zu einem Kuba-Roman, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart nicht nur ergänzen, sondern stellenweise sogar widerspiegeln.«

Martina Kopf, www.literaturkritik.de, Mainz  Online einsehen

»Wirklich erstklassige, anspruchsvolle Literatur, die noch dazu gut zu lesen ist. Wer das Land kennt, wird dieses Buch gerne lesen; wer sich noch nie intensiv mit Kuba beschäftigt hat, wird sich nach der Lektüre unweigerlich für die Karibikinsel interessieren. Für alle Bestände sehr zu empfehlen.«

Günter Bielemeier, Buchprofile/Medienprofile, Bonn

»Der Leser wird auf die verschiedenen Zeitreisen mitgenommen, ohne den Faden zu verlieren, trotz der Dichte an Themen und historischen Hintergründen.«

Ute Evers, Neues Deutschland, Berlin  Online einsehen

»Das Buch übt leise Kritik an der Unterdrückung von Gedankengut auf der karibischen Insel, ist aber in erster Linie ein melancholischer Krimi mit zwei gefühlvoll erzählten Lebensgeschichten.«

People, Hamburg

»Man liest diesen die Zeiten und Gegebenheiten ebenso prall wie sinnlich durchwandernden Roman mit durchaus realem Schrecken: Dinge gibt es – Verbote, Ängste, Demütigungen, Zwang zur Mimikry –, die gehen anscheinend nie vorbei. Aktueller und tiefgründiger zugleich kann Literatur kaum sein.«

Marko Martin, Deutschlandradio Kultur, Berlin  Online einsehen

»Zwei Schriftsteller, zwei Schicksale. Ein geheimnisvolles, verschollenes Manuskript verbindet beide. Und das undankbare Leben als Emigranten. Ein großer Kuba-Roman.«

Handelsblatt, Düsseldorf  Online einsehen

»Padura zeichnet ein vielschichtiges Bild der Zuckerrohrinsel – eine Geschichte von poetischer Sehnsucht und prosaischem Exil, Sklaverei und Rebellion, Freundschaft und Verrat.«

Ulrich Baron, Buchjournal, Frankfurt a. M.

»Padura schenkt uns mit diesem Buch ein subtiles und bewegendes Portrait von Kuba, das von seiner feinfühligen und brillanten Sprache lebt.«

Le Guide du Routard 2013

»Vor dem Hintergrund der Suche nach einem verlorenen Manuskript von José Maria Heredia und inmitten der Geheimnisse des Freimaurertums wird der Leser von zwei Lebensgeschichten eingenommen, die sich auf befremdende Art gleichen und die vom beunruhigenden Lauf und ewigen Wiederbeginn einer gewalttätigen und freiheitsbedrohenden Geschichte durchdrungen sind.«

Altermondes

»Paduras Buch ist eine Rückbesinnung auf die Kultur und die politische Geschichte Kubas. Die Lebensgeschichten von Heredia und Fernando widerspiegeln und ergänzen sich. In diesem historischen Teufelskreis wiederholt sich der doppelte Fluch von Exil und Verrat.«

Libération

»›Wer nicht weiß, woher er kommt, wird nie wissen, wohin er geht‹, vermittelt uns Leonardo Padura in diesem Buch mit seiner bewegenden und sinnlichen Sprache.«

Télérama
 

Dies ist ein Liebling aus 40 Jahren

Thomas Wörtche
Publizist, Begründer der Reihe metro
Weil... es Leonardo Paduras Herzblutbuch ist, weil es ein gewaltiger Roman über Verrat und Exil ist und ein Buch über die unendlichen vielen, massiven und subtilen Beziehungen der karibischen zur europäischen und globalen Kultur, die dadurch alle einen originellen Akzent bekommen, der wiederum die Ästethik von Padura ausmacht.

Nachrichten

Andere Werke von Leonardo Padura

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»Wer Kuba verstehen will, muss Leonardo Padura lesen.« Martina Scherf, Süddeutsche Zeitung
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»Ein Roman über den schmerzhaften Verlust von Hoffnung und Illusionen. Die perfekte Mischung aus historischem, Gesellschafts- und Kriminalroman.« El País
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Mario Conde unterwegs in Havannas Barrio Chino
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»Wer diesen mitreißenden, faszinierenden, ernüchternden Roman gelesen hat, versteht die Geschehnisse, die das 20. Jahrhundert geprägt haben, besser. Unweigerlich verfällt man diesem Werk.« Heraldo de Aragón
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»Havanna war die aufregendste Stadt der Welt! Die Nacht hörte nie auf. Als wärs das Normalste, hast du zwischen Marlon Brando und Cab Calloway gesessen, gleich neben Errol Flynn und Josephine Baker. Mit all den verrückten Leuten, den besten Musikern, die Kuba je hervorgebracht hat.«
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War Hemingway ein Mörder?
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»Die Identität und die Realität Kubas sind für mich eine Obsession.« Leonardo Padura
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»Vom Unterschied zwischen Sein und Schein, von der Notwendigkeit, sich zu verwandeln und so zu tun als ob: der Transvestismus als Grundbedingung des menschlichen Seins.« El Mundo, Madrid
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»Ein Frühlingsbuch, ein Kuba-Buch, ein Liebesroman – so ein Buch kann man nicht überbieten.« Andreas Ammer, Bayerischer Rundfunk

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Mario Conde, der belesene und melancholische Polizist aus Havanna, erkundet den kubanischen Alltag.

Bibliografie

Originaltitel: La novela de mi vida (2002)
Originalsprache: Spanisch
Erstauflage: 20.2.2017
Auflage: 1