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Nagib Machfus Miramar »Die sensibel geschilderten Protagonisten des Romans vermitteln mehr Erkenntnisse über den Zustand Ägyptens als Hunderte von Artikeln und Fernseh-Dokumentationen es je vermochten.« Süddeutsche Zeitung, Stuttgart Alexandria - die Stadt des Sonnenlichts, von Himmelswasser rein gewaschen, das Herz voll Erinnerungen, voll der Süße des Honigs und der Bitternis von Tränen ... Die Pension Miramar hat ihre besten Zeiten hinter sich, sie ist zum Zufluchtsort einer zusammengewürfelten Gästeschar geworden. Zusatzinformationen In der Pension Miramar logieren die Generationen des Landes: Der Grandseigneur vergangener Revolutionen, dessen Namen kaum einer mehr kennt. Der Playboy, der mit seinem Ford über die Wüstenstraße braust und durch die Bordelle streift. Der enteignete Ex-Großgrundbesitzer, dem nur erbärmliche hundert Feddan Land geblieben sind. Der junge Radiosprecher, der aus der Bahn geworfen wird, weil er sich ... » Mehr (bezieht sich auf Hardcover) Leseprobe »Ich öffnete das Guckloch in der Tür und sah ein Gesicht vor mir, dessen Anblick mich mit einemmal froh stimmte. Es war das braunhäutige Gesicht eines Fellachenmädchens, von einem schwarzen Tuch umrahmt, gut geschnitten, sehr natürlich in seinem Ausdruck und beeindruckend durch den hübschen, wachen Blick seiner Augen.>Wer bist du?<>Ich bin Zuchra<, sagte sie mit einer Selbstverständlichkeit, als ...
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(bezieht sich auf Hardcover)»So düster, so verzweifelt, aber auch so ätzend kritisch haben wir den Nobelpreisträger Nagib Machfus noch nicht erlebt. 'Miramar' liest sich wie die scharfsinnige, unerbittliche und illusionslose Abrechnung mit einer ganzen Epoche ägyptischer und nahöstlicher Geschichte.« Tages-Anzeiger (Rezension zu Hardcover) »Ein feinsinniger Roman, arabische Erzählkunst par exellence.« Siegener Zeitung (Rezension zu Hardcover) »Spannend und farbig erzählt Nagib Machfus die Geschichte der Menschen in der Pension Miramar, in klarer, lebendiger und einprägsamer Sprache.« Der Bund 11.11.2011 (Rezension zu Hardcover) »Kapitel für Kapitel lösen die Erzähler einander ab. Machfus charakterisiert seine Personen mit viel Humor, und was seine Kunstmittel betrifft, so steht er – sein vielberedter Traditionalismus hin, seine Vorbilder in der Weltliteratur her – auf der Höhe seiner Zeit.« Gegenwart (Rezension zu Hardcover) »Die Männer versuchen, sich mit den neuen Verhältnissen irgendwie zu arrangieren, jeder auf seine Weise: der eine skeptisch, der andere zynisch, der dritte voller Ehrgeiz. Allen gemeinsam ist, dass sie die schöne Magd Zuchra umwerben, die vor der Zwangsheirat mit einem alten Mann aus ihrem Heimatdorf geflohen ist. Ein ›unmöglicher‹ Bruch mit der Tradition, und doch scheint Zuchra die Einzige zu sein, die so etwas wie eine Zukunft hat.« Christian Ruf Dresdner Neueste Nachrichten 03.12.2012 (Rezension zu Hardcover) »Die sensibel geschilderten Protagonisten des Romans vermitteln mehr Erkenntnisse über den Zustand Ägyptens als Hunderte von Artikeln und Fernseh-Dokumentationen es je vermochten.« Süddeutsche Zeitung 11.11.2011 (Rezension zu Hardcover) »Erzählkunst , wie sie heute nur noch selten anzutreffen ist.« Treffpunkt Bibliothek (Rezension zu Hardcover) »Vor einem spezifisch ägyptisch-historischen Hintergrund breitet er eine Tragikomödie allgemeinmenschlicher Eitelkeiten, Irrtümer und verlorener Illusion aus. Darin liegt die Größe dieses Romans.« Der Tagesspiegel (Rezension zu Hardcover) »'Miramar' macht deutlich,, mit welch feinem Gespür es Machfus versteht, gesellschaftliche Entwicklungen wahrzunehmen und literarisch umzusetzen.« Der Landbote (Rezension zu Hardcover) A stunning operatic adaptation of Miramar http://www.egypttoday.com/article.aspx?ArticleID=6167
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