Israel

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»Eines der Werke zum Palästinakonflikt, die man wirklich gelesen haben muss.« Martin Woker, Widerspruch
Alain Gresh widmet sich sowohl den Wurzeln des Konflikts zwischen Israel und Palästina, als auch den allerjüngsten Entwicklungen. Über die faktenreiche und übersichtliche Darstellung hinaus stellt er die in diesem Zusammenhang heiklen und immer wieder tabuisierten Fragen – und scheut sich nicht, Stellung zu beziehen.
Alain Gresh
Israel – Palästina
Hintergründe eines Konflikts
Aus dem Französischen von Bodo Schulze
Porträt
Alain Gresh (Autor)

Alain Gresh wurde 1948 in Kairo geboren und absolvierte seine schulische Ausbildung in Frankreich. Er ist seit 1995 Chefredakteur von Le Monde diplomatique.

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»Die Hoffnung ist unsere einzige Waffe.« Atef Abu Saif

Am 7. Juli 2014 beginnt der bisher letzte der vielen Kämpfe um den Gazastreifen. Atef Abu Saif hält fest, was um ihn herum geschieht. In einundfünfzig Tagebucheinträgen, ohne Polemik, ohne Schuldzuweisungen, erzählt er das Unvorstellbare. Von Tragödien, von Verzweiflung, von heiteren Momenten trotz allem und von einer unausrottbaren Zuversicht der Menschen.

Atef Abu Saif
Frühstück mit der Drohne
Tagebuch aus Gaza
Aus dem Englischen von Marianne Bohn
Porträt
Atef Abu Saif (*1973) ist Schriftsteller, Dozent und Journalist. Sein fünfter Roman wurde 2015 für den »Arab Booker Prize« nominiert. Er lebt mit seiner Familie im Gazastreifen.
Porträt
Marianne Bohn (Übersetzung)
Marianne Bohn (*1982) studierte in Leipzig und war Dozentin in mehreren arabischen Ländern. Sie arbeitet im Buchhandel und als Übersetzerin in Berlin.
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»Raja Shehadeh liefert einzigartige historische Einblicke in die tragischen Entwicklungen in Palästina.« Jimmy Carter
Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren erwandert der bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt Raja Shehadeh seine Heimat Palästina. Doch mehr und mehr zerschneiden Mauern, Sperrgebiete und Checkpoints  Berge und Felder Palästinas. In sechs Wanderungen führt Shehadeh den Leser durch die Geschichte und die Schönheit des Landstrichs.
Raja Shehadeh
Wanderungen in Palästina
Notizen zu einer verschwindenden Landschaft
Aus dem Englischen von Jürgen Heiser
Porträt

Raja Shehadeh (*1951) ist Schriftsteller und Anwalt. 1979 gründete er die Menschenrechtsorganisation »Law in the Service of Man«.

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Die führende palästinensische Autorin mit einem Roman über das Westjordanland unserer Tage.
Sena, erfolgreiche Anthropologin, ist in Brooklyn als Tochter eines palästinensischen Krämers aufgewachsen. Eines Tages erhält sie eine Nachricht aus dem Westjordanland: Ihr seit langem verschollener Vater liegt im Sterben. Kurz entschlossen fährt zurück in ihr Land, das sie nicht kennt und von dem sie nicht weiß, ob es ihre Heimat ist.
Sahar Khalifa
Das Erbe
Roman
Aus dem Arabischen von Regina Karachouli
Porträt
Sahar Khalifa (Autorin)

Sahar Khalifa (*1941) ging früh eine traditionelle Ehe ein. Nach der Scheidung widmete sie sich dem Schreiben, studierte und gründete ein palästinensisches Frauenzentrum.

Porträt
Regina Karachouli (Übersetzung)

Regina Karachouli (*1941) ist nach langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit am Orientalischen Institut in Leipzig als freie Übersetzerin aus dem Arabischen tätig.

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»Der weibliche Blick fördert zutage, was Schriftsteller aus dem Nahen Osten uns bisher vorenthalten haben.« Der Tagesspiegel
Was hat der palästinensische Aufstand den Frauen gebracht? Sahar Kalifa entwirft ein undogmatisches und selbstkritisches Bild der palästinensischen Gesellschaft in den Zeiten der Ohnmacht und der kleinmütigen Zerwürfnisse auf dem Weg zur Selbstfindung. »Was ist unsere Heimat anderes als du und ich, als wir, die Menschen?«
Sahar Khalifa
Das Tor
Roman
Aus dem Arabischen von Regina Karachouli
Porträt
Sahar Khalifa (Autorin)

Sahar Khalifa (*1941) ging früh eine traditionelle Ehe ein. Nach der Scheidung widmete sie sich dem Schreiben, studierte und gründete ein palästinensisches Frauenzentrum.

Porträt
Regina Karachouli (Übersetzung)

Regina Karachouli (*1941) ist nach langjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit am Orientalischen Institut in Leipzig als freie Übersetzerin aus dem Arabischen tätig.

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»Der Erfolg dieser palästinensischen Autorin hängt damit zusammen, dass sie literarisch gekonnt umstrittene Themen bearbeitet.« Tages-Anzeiger

Nach jahrelangem Aufenthalt in den Ölstaaten kehrt Usama, ein junger Palästinenser, in seine Heimat zurück. Ihm wird schmerzlich bewusst: Dies ist nicht mehr das Land, das er sich in seinen Kindheitserinnerungen und Träumen ausgemalt hat. Mit diesem Roman trat Sahar Khalifa über Nacht in die erste Reihe der modernen arabischen Literatur.
Sahar Khalifa
Der Feigenkaktus
Roman
Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich
Porträt

Sahar Khalifa (*1941) ging früh eine traditionelle Ehe ein. Nach der Scheidung widmete sie sich dem Schreiben, studierte und gründete ein palästinensisches Frauenzentrum.

Porträt
Hartmut Fähndrich (Übersetzung)

Hartmut Fähndrich (*1944) ist als Lehrbeauftragter für Arabisch und Islamwissenschaften an der ETH Zürich sowie als Übersetzer, Herausgeber und Publizist tätig.

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»Eine eindrucksvolle Synthese der Zustände im Westjordanland und gleichzeitig Ausdruck einer deutlichen Zukunftsvision der Autorin.« Basler Zeitung
Jerusalem: Melodien mischen sich, Sprachen, die ganze Stadt ist ein Gemisch. Und doch herrscht die Konfrontation. Die Näherin Sadija, die Intellektuelle Rafif, Chadra, die Prostituierte - sie alle haben sich durchzusetzen gegen die oft brutalen traditionellen Wertvorstellungen, weil auch die Revolutionäre der Moral der Vergangenheit nachhängen.
Sahar Khalifa
Die Sonnenblume
Roman
Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich und Edward Badeen
Porträt
Sahar Khalifa (Autorin)

Sahar Khalifa (*1941) ging früh eine traditionelle Ehe ein. Nach der Scheidung widmete sie sich dem Schreiben, studierte und gründete ein palästinensisches Frauenzentrum.

Porträt
Hartmut Fähndrich (Übersetzung)

Hartmut Fähndrich (*1944) ist als Lehrbeauftragter für Arabisch und Islamwissenschaften an der ETH Zürich sowie als Übersetzer, Herausgeber und Publizist tätig.

Porträt
Edward Badeen (Übersetzung)

Edward Badeen (*1944) studierte Literatur- und Islamwissenschaft und Psychologie in Jerusalem und Basel. Er ist Lektor für Arabisch an der Universität Zürich.

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»Bissige Ironie und kritischer Realismus lassen das ganze Dilemma einer arabischen Außenseiterin zwischen Anpassungszwang und Unabhängigkeitsstreben lebendig werden.«
Der Tagesspiegel, Berlin
Aufgewachsen als Tochter eines Schulinspektors, wird sie durch ihre Verheiratung zur Händlerstattin: sie, die Namenlose in einer vollständig auf die Bedürfnisse des Mannes ausgerichteten Gesellschaft. Als sie Jahre später ihren Mann verlässt, steht sie vor dem Nichts und muss sich das Recht auf Gefühle und Stolz in langen Kämpfen erringen.
Sahar Khalifa
Memoiren einer unrealistischen Frau
Roman
Aus dem Arabischen von Leila Chammaa
Porträt
Sahar Khalifa (Autorin)

Sahar Khalifa (*1941) ging früh eine traditionelle Ehe ein. Nach der Scheidung widmete sie sich dem Schreiben, studierte und gründete ein palästinensisches Frauenzentrum.

Porträt
Leila Chammaa (Übersetzung)

Leila Chammaa (*1965) ist seit 1992 als Übersetzerin arabischer Prosa und Lyrik ins Deutsche und als Beraterin tätig.

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»Ein Mann ist nicht wie ein Kleid, das man beliebig austauschen kann. Mit ihm verbringst du ein ganzes Leben, das will gut überlegt sein.«
Amira, das schönste Mädchen der Wüste, konnte sich vor Ehebewerbern kaum retten. Nach gründlicher Prüfung blieben von den vierzig heiratswilligen Männern noch drei übrig. Nun kann sie sich nicht entscheiden. Die Großmutter weiß zu helfen: Sie soll ihr Herz demjenigen schenken, der sich als der beste Geschichtenerzähler erweist.
Salim Alafenisch
Amira — Im Brautzelt
Porträt

Salim Alafenisch (*1948) studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst.

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»Verpackt in einen mühelos wirkenden, freien Erzählstrom sprechen Alafenischs Geschichten Herz und Humor an.« Süddeutsche Zeitung
Vierzig junge Männer möchten die schöne Amira heiraten. Das sind so viele, wie die Halskette ihrer Großmutter Perlen hat. Aber nicht alle Perlen sind gleich, man muss schon genau hinsehen, um die Edelsteine von den unechten zu unterscheiden, sagt die Großmutter – und gibt Amira den Rat: »Wähle den, der dir die schönste Geschichte erzählt.«
Salim Alafenisch
Amira — Prinzessin der Wüste
Erzählung
Porträt

Salim Alafenisch (*1948) studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst.

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»Die Märchen von Salim sind nicht allein eine Einführung in das Reich von Tausendundeiner Nacht. Sie wollen aufklären über die Kultur und Denkweise im Orient.« Stuttgarter Zeitung
In einer stürmischen Winternacht hält der Stammesälteste die Zeltbewohner mit einer Geschichte wach. Sie ist länger als ein Kamelhals, denn es ist die Geschichte dieses Beduinenstammes, der in unserem Jahrhundert Umwälzungen erlebt hat, wie noch keine Generation zuvor. Salim Alafenisch berichtet augenzwinkernd von Weltgeschichte und Nomadenleben.
Salim Alafenisch
Das Kamel mit dem Nasenring
Erzählungen
Porträt

Salim Alafenisch (*1948) studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst.

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»Ein langer, farbiger Traum.« Klio
Der alte Beduine Musa ist ein berühmter Rababa-Spieler. Weit über die Stammesgrenze hinaus erfreuen die Klänge seiner Musik viele Herzen. Aufgewachsen in der Zeit der Zelte, soll er nun jedoch den Rest seiner Tage in der Zeit der Steine verbringen: Sein Stamm will die schwarzen Zelte aus Ziegenhaar gegen Steinhäuser eintauschen.
Salim Alafenisch
Das versteinerte Zelt
Erzählung
Porträt

Salim Alafenisch (*1948) studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst.

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Salim Alafenisch erzählt vom Triumph der Liebe über den Zyklus der Natur. »Alafenischs Sprache – ein bunter, kunstvoll gewebter Teppich.« Mittelbayerische Zeitung
Salem lernt die schöne Soraya bei der Getreideernte kennen. Sie tauschen Blicke, Botschaften und Geschenke und treffen sich heimlich am Brunnen. Doch nach der Ernte kommt der Abschied und die lange Zeit der Trennung. Nach zwei Jahren der Dürre ist Salems Sehnsucht so groß, dass er er sich auf seinem Esel aufmacht, um Soraya zu finden.
Salim Alafenisch
Der Weihrauchhändler
Erzählung
Porträt

Salim Alafenisch (*1948) studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst.

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»Salim Alafenischs Erzählungen fließen ruhig. Der Weg ist das Ziel, die Lust am Erzählen und nicht die Kunst des Beendens bestimmt die eigenwillige Spannung dieser Geschichten. Beduinen sterben nicht am Herzinfarkt.« Die Zeit
Wenn das Tagwerk vollbracht ist, ruft die Mutter ihre Kinder um das Feuer und erzählt ihnen Geschichten vom Großvater, dem mächtigen Scheich des Beduinenstammes aus dem Negev. Acht Nächte lang erzählt sie von seinen acht Frauen, von Glück und Sorge, von Streit, Solidarität und Versöhnung, vom vielfältigen Beziehungsgeflecht des alten Stammeslebens.
Salim Alafenisch
Die acht Frauen des Großvaters
Geschichten
Porträt

Salim Alafenisch (*1948) studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst.

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Salim Alafenisch erzählt eine Geschichte, die wie ein Zauber klingt, aber wahr ist. Als Kind hat er sie selbst erlebt.
Salim Alafenischs Stamm in der Negev-Wüste wird von einer Nachbarsippe des Mordes verdächtigt. Als alle Vermittlungsbemühungen scheitern, willigt der Vater in die radikalste Wahrheitsprobe der Beduinen ein: die Feuerprobe. Wenn sein ältester Sohn diese besteht, gilt der Stamm als unschuldig. Wenn nicht, müssen vier Männer zur Sühne sterben.
Salim Alafenisch
Die Feuerprobe
Erzählung
Porträt

Salim Alafenisch (*1948) studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst.

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»Heiteres, Tragisches, Erotisches, vermischt mit einer Prise Magie.« Sandammeer.at

Als den mächtigen Sultan auf dem Lager seiner jüngsten Haremsdame eine sonderbare Schwäche befällt, nutzt die schöne und kluge Zahra das Missgeschick des Tyrannen: In betörenden Märchen erzählt sie ihm von Geschichte und Gebräuchen, Menschen und Mythen seines Reiches, um die sich der hab- und machtgierige Sultan nie gekümmert hat.
Salim Alafenisch
Die Nacht der Wünsche
Roman
Porträt

Salim Alafenisch (*1948) studierte Ethnologie, Soziologie und Psychologie in Heidelberg. Seit Langem beschäftigt er sich mit der orientalischen Erzählkunst.

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»Laor spricht aus ›hundert Mündern‹. Die Geschichten von Frauen und Männern, Juden und Arabern, Tätern und Opfern verzweigen, verlieren sich. Erinnerungen vermischen sich mit Sehnsüchten.«
Sigrid Brinkmann, Berliner Zeitung
Eine Odyssee durch Tel Aviv zur Zeit des zweiten Golfkriegs: Adam Lotem, General der israelischen Armee, wird von seiner Vergangenheit bedrängt: Vor Jahren wurde während einer verdeckten Operation ein als arabischer Hirte getarnter Soldat durch seine Kameraden getötet. In einer wahnwitzigen Aktion will Lotem die quälenden Erinnerungen auslöschen.
Yitzhak Laor
Ecce homo
Roman
Aus dem Hebräischen von Markus Lemke
Porträt
Yitzhak Laor (Autor)

Yitzhak Laor (*1948) ist ein israelischer Dichter, Bühnenautor, Romancier und Essayist. In seinen Gedichten verurteilt er den Krieg im Libanon.

Porträt
Markus Lemke (Übersetzung)

Markus Lemke (*1965) studierte in Bochum, Kairo und Tel Aviv. Seit 1995 arbeitet er als Übersetzer.