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Nagib Machfus Ehrenwerter Herr »Pflichtlektüre nicht nur für Amtsstuben!« Dresdner Neueste Nachrichten Ein Mann strebt nach oben: Osman will Herr des »Blauen Zimmers« - Ministerialdirektor - werden. Aber wenn einer aus diesem Viertel stammt, Sohn eines Kutschers ist, als einziger in der ganzen Nachbarschaft ein weißes Hemd und Aktentasche trägt, keinerlei Protektion genießt und nur auf Talent und List bauen kann, dann muss er in der achten Besoldungsklasse und im Archivkeller des Ministeriums beginnen. Zusatzinformationen Opfer müssen erbracht werden. Freundschaften, Herzensangelegenheiten und Verlockungen des Fleisches dürfen dem Aufstieg nicht im Wege stehen. Politische Kämpfe, soziale Unruhen? Wer damit seine Zeit vergeudet, hat von der hohen Mission des Beamtentums nichts begriffen. Nur wenig Zeit ist dem Menschen geschenkt, das große Ziel erfordert einen unerbittlichen Plan.Jahrzehntelang war Nagib Machfus ... » Mehr (bezieht sich auf Hardcover) Leseprobe »Er, im vorgerückten Alter, steckte gerade mal in der dritten Beförderungsstufe. War das der Lohn für übermenschliche Anstrengung und aufopferungsvolle Hingabe? Sah denn niemand, daß er der Inbegriff des erfahrenen, in Theorie und Praxis beschlagenen Staatsdieners war? Ein solch brillanter Erfahrungsschatz wurde auf den Platz des zweiten Stellvertreters beschieden, unnütz verschleudert wie eine ...
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(bezieht sich auf Hardcover)»Auch wenn die Geschichte in Ägypten spielt: Parallelen zur hiesigen Bürokratie sind unübersehbar.« Norddeutscher Rundfunk (Rezension zu Hardcover) »Im abgründigen Pendeln des frommen Osman zwischen Gott und Hölle entwickelt Machfus eine ergreifende Meisterschaft des psychologischen Romanschreibens.« Deutsche Welle (Rezension zu Hardcover) »Mit der Erzählung 'Ehrenwerter Herr' ist Machfus die hervorragende Darstellung eines Prototypen des internationalen Beamten gelungen und gleichzeitig ein unaufdringliches, orientalisch liebenswürdiges und durchaus poetisches Gleichnis des menschlichen Lebens geglückt.« Thurgauer Zeitung (Rezension zu Hardcover) »In einem einzelnen Handlungsstrang wird uns die Beamtenlaufbahn des Osman Bajumi vorgeführt. Machfus zieht dabei dem Antihelden in seiner unvergleichlich pointierten Art das Hemd aus.« Der Standard (Rezension zu Hardcover) »Ein schlanker Bürokratenroman, dessen unerbittliche Satire immer dicht am Tragischen entlangführt.« Frankfurter Allgemeine Zeitung 01.11.1997 (Rezension zu Hardcover) »Die Schilderung der Details sprudelt vor unvermutetem Humor.« Die Welt (Rezension zu Hardcover) »Eine ironisch-satirische Geschichte über Aufstieg und Fall eines von Macht- und Karrierestraben besessenen Bürokraten. Am Ende seines Weges steht der Held nicht vor dem 'himmlischen Tor' des Ruhmes und der Macht, sondern vor der Erkenntnis, daß er sich die Hölle auf Erden geschaffen hat.« Stuttgarter Zeitung (Rezension zu Hardcover) »Jahrzehntelang war Literaturnobelpreisträger Nagib Machfus selbst Angesteller des Bildungsministeriums. Die intimen Regungen im Leben der Bürokratie sind ihm vertraut. Jetzt nimmt er sie satirisch aufs Korn.« Bücherpick (Rezension zu Hardcover) »Ein finsteres Märchen für Erwachsene und ein Glanzstück im Spätwerk des Autors, der hier in der realistischen Kurzform auf den Punkt kommt.« Tages-Anzeiger (Rezension zu Hardcover) »Eine Parabel mit ziemlich satirischem Ton auf alle karrieresüchtigen Menschen, deren Lebensinhalt und -ziel die oberste Stufe der Erfolgsleiter ist und die dafür das pulsierende Leben, die Gefühlswelt und menschliche Beziehungen opfern.« Der Schweizer Buchhandel (Rezension zu Hardcover)
Bibliografie: Ehrenwerter Herr
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