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Assia Djebar Die Ungeduldigen »Ungestüm kommt er daher, dieser frühe Roman von Assia Djebar.« Dalila vergeht vor Ungeduld nach dem Leben. Sie liebt Salim El-Hadsch, an den sie ein prickelndes Geheimnis kettet, und so setzt sie ihr ganzes Durchsetzungsvermögen daran, den Jungen auf der Straße treffen zu können. Für diese Liebe bricht sie mit ihrer Familie, die in feindseliger Starre dahinlebt und die das, was sie Dalila vorwirft, nicht zu kennen scheint: das Glück der Kühnheit und der Leidenschaft, das Lachen und die Jugend. Zusatzinformationen Dalila vergeht vor Ungeduld nach dem Leben. Sie liebt Salim El-Hadsch, an den sie ein prickelndes Geheimnis kettet, und so setzt sie ihr ganzes Durchsetzungsvermögen daran, den Jungen auf der Straße treffen zu können. Für diese Liebe bricht sie mit ihrer Familie, die in feindseliger Starre dahinlebt und die das, was sie Dalila vorwirft, nicht zu kennen scheint: das Glück der Kühnheit und der ... » Mehr Leseprobe
»Leidenschaft kam in seiner Stimme auf. Ich war durchdrungen von einem wollüstigen Gefühl der Folgsamkeit. Und da begriff ich die Verwirrung, die die Frauen antreibt, ja zu sagen. Verstrickt in die wirren Gefühle ihres Herzens, in dem zugleich Trägheit, Mitleid und eine rätselhafte Zärtlichkeit hausen, geben sie sich dem Manne hin, und sei es auch nur in einer Vergewaltigung. Und nach der ... » Mehr »Ungestüm kommt er daher, dieser frühe Roman von Assia Djebar. Nicht nur, dass darin eine arabische Studentin, Dalila, heftig gegen Tradition und Familie aufbegehrt, sich als Frau allein auf die Straße wagt und heimlich eine Liebesbeziehung eingeht. Nein, auch die Sprache der Ich-Erzählerin ist leidenschaftlich, stolz und impulsiv.Was in Djebars späteren kunstvoll komponierten Romanen aus Selbstreflexion und schmerzhafter Sprachskepsis als erschriebenes 'Trotzdem' entsteht, ist in 'Die Ungeduldigen' noch zügelloser Ausbruch.« Ulrike Jamin BuchJournal »Das Buch nimmt die Leserin mit in die welt islamischer Frauen. Es ist mit Leidenschaft geschrieben und gibt die gefühlvolle, aufrührerische, teilweise ungerechte Binnenperspektive der Ich-Erzählerin wieder. Empfehlenswert.« Escape 01.09.2001 »Mit präziser Sprache zeichnet Dejbar ihre Ich-Erzählerin sehr direkt. Ihre Gefühle der Trägheit und des Widerwillens, ihre verletzende Passivität, die mit kalkulierter Boshaftigkeit alterniert - da bleibt am Schluss nur der bittere Nachgeschmack der Einsamkeit.« Meret Schneider-Gassmann SF2 Teletext Zürich 25.10.2001
Bibliografie: Die Ungeduldigen
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